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TrainerIn in der Erwachsenenbildung

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.150,- bis € 2.850,- * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

TrainerInnen in der Erwachsenenbildung arbeiten mit Gruppen von Einzelpersonen oder mit Mitgliedern von Gruppen, Teams, Abteilungen, Organisationen und Unternehmen. Die Trainings dienen der Reflexion, der Entwicklung von Verhaltensweisen sowie dem Erwerb von Fachwissen, sozialen und methodischen Kompetenzen.

In mehrstündigen bis mehrtägigen Seminaren erarbeiten die TrainerInnen Themenbereiche gemeinsam mit den TeilnehmerInnen. Die TrainerInnen stellen dabei ihr Fachwissen zur Verfügung, geben inhaltliche Impulse und sorgen für eine gute Lernatmosphäre.

  • Begeisterungsfähigkeit
  • Didaktische Fähigkeiten
  • Durchsetzungsvermögen
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Psychische Belastbarkeit
  • Reaktionsfähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:

  • Erwachsenbildungsinstitutionen
  • Beratungsstellen und Bildungseinrichtungen
  • Organisationen
  • Unternehmen aller Branchen

Viele TrainerInnen in der Erwachsenenbildung üben ihre Trainingstätigkeit zu Beginn nebenberuflich aus und arbeiten erst nach und nach hauptberuflich als TrainerInnen. TrainerInnen sind meist selbstständig erwerbstätig. Da seit vielen Jahren eine zunehmende Nachfrage nach Weiterbildung und Erwachsenenbildung besteht, hat sich auch die Anzahl der TrainerInnen erhöht. Die Konkurrenz ist groß, daher ist es vorteilhaft, sich Zusatzqualifikationen anzueignen, z.B. in Pädagogik oder Didaktik.
 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ErwachsenenbildnerIn", dem der Beruf "TrainerIn in der Erwachsenenbildung" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt keine gesetzlich geregelte Ausbildung für diesen Beruf. TrainerInnen in der Erwachsenenbildung können ihre in unterschiedlichen Lehrgängen, Kursen und Seminaren erworbenen Kompetenzen und Praxiszeiten zertifizieren und diplomieren lassen. Dafür zuständig ist die Weiterbildungsakademie Österreich.

Kurzausbildungen zum/zur TrainerIn bieten z.B. Erwachsenenbildungseinrichtungen:

  • bfi: "Zertifizierte/r FachtrainerIn"
    Dauer: 132 Lehreinheiten
  • WIFI: "Train the Trainer − Ausbildung zum/r Trainer/in in der Erwachsenenbildung"
    Dauer: 172 Lehreinheiten
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Berufe mit Kurz- oder Spezialausbildung (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: SOZIALES - Beraten und Coachen, Seite 79
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