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LehrerIn (Fachbereich Mode und Design an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen)

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.200,- bis € 2.520,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

LehrerInnen für den Fachbereich Mode und Design unterrichten an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen. Sie sind mit der Planung und Durchführung des fachspezifischen Unterrichts sowie mit der Förderung des Lernens und der Persönlichkeit von SchülerInnen beschäftigt.

Sie organisieren Exkursionen und Projekte und stehen in Kontakt mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Darüber hinaus übernehmen sie Erziehungsmitverantwortung und sind zur Qualitätssicherung sowie forschendem Weiterentwickeln der eigenen Professionalität angehalten.

  • Freude an der Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Kontaktfreude und offenes Wesen
  • Organisationsgeschick: Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten
  • Kreativität
  • Soziale Kompetenzen: Empathievermögen, Konfliktlösungsfähigkeit
  • Kommunikative Kompetenzen: Führen von Diskussionen und Gesprächen, Beratung von Erziehungsberechtigten

Zu einem sehr geringen Teil bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten bei den Schulräten der Länder. AbsolventInnen mit Bachelorabschluss dürfen grundsätzlich schon unterrichten. Das Masterstudium kann auch berufsbegleitend während der Induktionsphase (Berufseinstiegsphase) absolviert werden.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit für PädagogInnen, einen beruflichen Wechsel zur Bundes- und Landesschulbehörde anzustreben. Darüber hinaus können sie - je nach Interesse und Qualifikation - in Wissenschaft und Forschung tätig sein.

Es ist zu empfehlen, sich rechtzeitig bei den jeweiligen Landesschulräten der einzelnen Bundesländer bzw. beim Stadtschulrat in Wien sich über die konkreten Berufsaussichten zu informieren.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "LehrerIn für die Sekundarstufe Berufsbildung", dem der Beruf "LehrerIn (Fachbereich Mode und Design an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Lehramtsstudien für die Sekundarstufe 2 sind als Bachelorstudium und einem aufbauenden Masterstudium konzipiert. Pädagogische Hochschulen und Universitäten bieten Aus- und Weiterbildungsangebote. Infos bietet auch der Österreichische Austauschdienst: OEAD.

Ausbildungsbeispiel: Lehramt für den Fachbereich Mode und Design (an BMS und BHS) - Studienrichtung: Produktentwicklung, Bildnerische Erziehung und Kreatives Gestalten ODER Modemarketing und Supply Chain Management, beide PH Wien. Siehe Ausbildungskompass.

Nähere Infos zur Lehramtsausbildung bietet das Bundesministerium: BMBWF.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Eine Neuerung ist die Möglichkeit, ein oder mehrere Erweiterungsstudien zu absolvieren, mit denen ein bereits absolviertes Studium um zusätzliche Kompetenzen erweitert werden kann.

Es gibt eine große Anzahl an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Spezialisierungen. Bereiche sind z.B. Mediation und Konfliktmanagement, Legasthenie, Politische Bildung für LehrerInnen, Handlungsorientierter Unterricht, Psychoanalytische Pädagogik, Netzwerk Umwelt – Innovation – LehrerInnenbildung (UMILE), Professionalität im Lehrberuf (ProFiL).

Mit der entsprechenden Ausbildung (Sonderpädagogik, Inklusive Bildung) können Lehrkräfte unterrichtend und beratend (z.B. Geistigbehindertenpädagogik, Lernbehindertenpädagogik, Körperbehindertenpädagogik) tätig sein. Im Bereich der Sprachförderung arbeiten Lehrkräfte im Bereich Integrationspädagogik in der Betreuung von Flüchtlingskindern und Jugendlichen.

Pädagoginnen/Pädagogen können eine Position als Schulleiterin/Schulleiter anstreben. Sie können bei der Gestaltung von Lehrmitteln mitwirken oder Gutachtertätigkeiten für Lehrmittel (z.B. Schulbücher) durchführen. Grundsätzlich bestehen berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen Bildungspolitik, Bildungsverwaltung und Sozialmanagement. Der gesamte Aus- und Weiterbildungsbereich (inkl. Erwachsenenbildung und Freizeitpädagogik) bietet ebenfalls berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

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