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InformationstechnikerIn

Berufsbereiche: Informationstechnologie / Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.220,- bis € 3.170,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Die Informationstechnik ist aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik entstanden. InformationstechnikerInnen übernehmen Führungsaufgaben. Sie sind für die informationstechnischen Anlagen im Unternehmen verantwortlich und koordinieren Fachkräfte.

InformationstechnikerInnen befassen sich mit Geräten, Anlagen und Systemen der Daten- und Informationsverarbeitung. Sie planen, entwickeln oder beschaffen und überwachen informationstechnische Anlagen: Z.B. Kameraüberwachungssysteme, Zugangskontrollsysteme, Haftraumkommunikationsanlagen, Verkehrsleitsysteme, Gebäudeleitsysteme, Smart Home-Systeme* oder vernetzte Fahrzeugtechnik.

Sie konfigurieren und programmieren unterschiedliche Geräte je nach Branche. Sie wenden Messtechniken und prüfen Anlagen und Geräte auf Fehler- und Störungen.

Es gibt verschiedene Spezialisierungsmöglichkeiten: Z.B. Automatisierungstechnik, Industrielle Automatisierung (Maschinen, Roboter), Smart Home, Telekommunikations-Systeme, ISDN/VoIP*, Unterhaltungselektronik, Alarm- und Sicherheitstechnik, Satellitentechnik, Heim-Automation, Solar- und Klimatechnik oder Rundfunk und Fernsehehen.

Typische Tätigkeitsbereiche im Überblick:

  • Aufbau, Inbetriebnahme und Wartung informationstechnischer Systeme
  • Entwicklung von Prüfplänen unter Einbeziehung von Richtlinien und Normen
  • Service Request Management (Bereitstellung von regelmäßigen Informationen an den BenutzerInnen)
  • Softwareentwicklung und Programmierung
  • Konzeptionierung und Durchführung von Tests und Testautomatisierungen
  • Betreuung von Social Media-Kanälen
  • Virtualisierungstechniken, Webdesign
  • Helpdesk (interner Support, KundInnensupport)
  • u.v.a.

 

Siehe auch die Berufe VerkehrstelematikerIn, KommunikationstechnikerIn oder KryptografIn.

 

*Smart Home System: Automatisierte, vernetzte Geräte wie z.B zur Lichtsteuerung oder zur ferngesteuerten Regelung und Überwachung von Heizungs- und Klimaanlagen per Smartphone.

*ISDN Integrated Services Digital Network: internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz.

VoIP: Im Unterschied zur klassischen Telefonie werden bei Voice over IP keine fest zugeordneten Leitungen durchgeschaltet sondern die Sprache wird digitalisiert und in Daten-Paketen transportiert.

Die Informationstechnik ist aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik entstanden. InformationstechnikerInnen übernehmen Führungsaufgaben. Sie sind für die informationstechnischen Anlagen im Unternehmen verantwortlich und koordinieren Fachkräfte.

InformationstechnikerInnen befassen sich mit Geräten, Anlagen und Systemen der Daten- und Informationsverarbeitung. Sie planen, entwickeln oder beschaffen und überwachen informationstechnische Anlagen: Z.B. Kameraüberwachungssysteme, Zugangskontrollsysteme, Haftraumkommunikationsanlagen, Verkehrsleitsysteme, Gebäudeleitsysteme, Smart Home-Systeme* oder vernetzte Fahrzeugtechnik.

Sie konfigurieren und programmieren unterschiedliche Geräte je nach Branche. Sie wenden Messtechniken und prüfen Anlagen und Geräte auf Fehler- und Störungen.

Es gibt verschiedene Spezialisierungsmöglichkeiten: Z.B. Automatisierungstechnik, Industrielle Automatisierung (Maschinen, Roboter), Smart Home, Telekommunikations-Systeme, ISDN/VoIP*, Unterhaltungselektronik, Alarm- und Sicherheitstechnik, Satellitentechnik, Heim-Automation, Solar- und Klimatechnik oder Rundfunk und Fernsehehen.

Typische Tätigkeitsbereiche im Überblick:

  • Aufbau, Inbetriebnahme und Wartung informationstechnischer Systeme
  • Entwicklung von Prüfplänen unter Einbeziehung von Richtlinien und Normen
  • Service Request Management (Bereitstellung von regelmäßigen Informationen an den BenutzerInnen)
  • Softwareentwicklung und Programmierung
  • Konzeptionierung und Durchführung von Tests und Testautomatisierungen
  • Betreuung von Social Media-Kanälen
  • Virtualisierungstechniken, Webdesign
  • Helpdesk (interner Support, KundInnensupport)
  • u.v.a.

 

Siehe auch die Berufe VerkehrstelematikerIn, KommunikationstechnikerIn oder KryptografIn.

 

*Smart Home System: Automatisierte, vernetzte Geräte wie z.B zur Lichtsteuerung oder zur ferngesteuerten Regelung und Überwachung von Heizungs- und Klimaanlagen per Smartphone.

*ISDN Integrated Services Digital Network: internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz.

V ...

Wichtig ist die Freude an Technik und Mathematik (z.B. Messtechnik, Datenstrukturen, Algorithmen), sowie

  • Interesse an Elektrotechnik (Elektroinstallationsnormen)
  • Analytisches Denkvermögen
  • Abstraktionsvermögen: Zur Modellbildung
  • Teamfähigkeit
  • Handgeschicklichkeit
  • Fehlersuche erfolgt auch Abends und am Wochenende
  • Bereitschaft zur regelmäßigen Weiterbildung: Neue Technologien, rechtliche Aspekte
  • Englischkenntnisse: Fachliteratur, Handbücher, Lesen von Schaltplänen
  • Umgang mit Simulationstools (z.B. MATLAB) und Software-Tools für die Erstellung von elektrotechnischen Plänen

 

Der Beruf erfordert die Kenntnis berufsspezifischer Rechtsgrundlagen (Datenschutz) und die Anwendung von Programmiersprachen.

InformationstechnikerInnen arbeiten in Unternehmen verschiedener Branchen: Informations- und Telekommunikationstechnik, Automatisierungstechnik oder Rundfunk und Fernsehen.

Sämtliche Branchen und Unternehmen benötigen ein gewisses Maß an Informationstechnologie. InformationstechnikerInnen arbeiten in Industrie- und Gewerbebetrieben, Kuranstalten, Krankenhäusern, in der öffentlichen Verwaltung und auch in Schulen.

Aufgabenfelder bestehen in der Elektroindustrie, bei Herstellern von Informations- und Telekommunikationstechnik oder in Studios von Hörfunk- und Fernsehanstalten. Je nach Spezialisierung können sie die Analyse und Fehlerbeseitigung von Informationssystemen übernehmen, die Planung, den Aufbau und Inbetriebnahme von Hard- und Software Systemen und Informationstechnischen Anlagen.

InformationstechnikerInnen sind auch im Vertrieb und Marketing tätig oder als BeraterInnen.

InformationstechnikerInnen sind sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich sehr gefragt. Die Informationstechnik ist eines der Arbeits- und Forschungsgebiete mit dem größten Wachstumspotenzial. Das hängt hauptsächlich auch mit der steigenden Nutzung informationstechnischer Systeme zusammen, die von Fachkundigen installiert und eingerichtet werden müssen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Informations- und KommunikationstechnikerIn", dem der Beruf "InformationstechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von InformationstechnikerInnen wird üblicherweise ein Studium aus dem Bereich Informationstechnik, Informatik, Elektrotechnik oder Elektronik (z.B. Schwerpunkt Fahrzeugtechnik, Gebäudetechnik) oder Ähnliches erwartet.

Uni: Z.B. Informationstechnik mit den Studienzweigen Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Industrielle Elektrotechnik, Industrielle Energietechnik, Computertechnik, Elektrotechnik - Energie- und Automatisierungstechnik.

FH: Z.B. Elektronik & Wirtschaft, Elektronik und Computer Engineering, Industrielle Elektronik, Angewandte Elektronik, Automatisierungstechnik (-Wirtschaft), Intelligente Transportsysteme, Bionik/Biomimetics in Energy Systems, Advanced Electronic Engineering, Informationstechnik und Systemmanagement.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen werden zum Teil betriebsintern angeboten. Darüber hinaus bieten die (technischen) Universitäten, Fachhochschulen und Ingenieursvereinigungen Kurse, Seminare und Lehrgänge. Relevante Bereiche sind z.B. Datennetze, Servertechnologien, Zugriffssteuerung und Security Infrastruktur (z.B. Firewalls, Kryptografie), Messtechnik und Kostenermittlung für Projektplanungen.

Im Beruf sind entsprechende Zertifizierungen von Vorteil, etwa "Cisco Certified Networking Associate CCNA", Prozessmanagement und Qualitätsmanagement. Wichtig sind Kenntnisse der Standards und Richtlinien sowie ISO-Zertifizierungen für den IuK-Sektor.

InformationstechnikerInnen können bei entsprechender (Zusatz)qualifikation und persönlicher Kompetenz als QualitätsmanagerIn, EntwicklungsingenieurIn, PrüfingenieurIn in der Kontroll- und Abnahmetechnik in der Genehmigung und Überprüfung entspechender Geräten, Anlagen und deren Betriebssicherheit arbeiten.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen zudem in Funktionen wie LeitendeR TechnikerIn, ProjektleiterIn, Key Account ManagerIn, kaufmännische LeiterIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn.

Je nach Ausbildung ist die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung gegeben durch Reglementierte Gewerbe/Handwerke, z.B. Handwerk der Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik oder Handwerk der Kommunikationselektronik.

Für AbsolventInnen technischer Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn.

Freie Gewerbe: Z.B. Datenverarbeitung. Infos bietet die Wirtschaftskammer Österreich. Die Bundeseinheitliche Liste der freien Gewerbe ist bei der WKO oder beim Bundesministerium BMDW abrufbar.

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