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Einkäuferin
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Tätigkeitsmerkmale

EinkäuferInnen sind für alle Tätigkeiten zuständig, die mit der Beschaffung der betrieblichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Investitionsgüterplanung zusammenhängen. In Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung erstellen sie Bedarfslisten, in welchen alle benötigten Gegenstände verzeichnet sind. EinkäuferInnen sorgen in Unternehmen für eine reibungslose Materialbeschaffung und Materialweiterleitung an die Unternehmensbereiche Produktion oder Vertrieb. Zu den Hauptaufgaben von EinkäuferInnen zählen die Auswahl und Betreuung von Lieferfirmen (Lieferantenmanagement), die Kostenüberwachung (Einkaufscontrolling) und das Schnittstellenmanagement (als AnsprechpartnerIn für interne Unternehmensbereiche und externe Zulieferer. (Quelle: http://www.berufe-lexikon.de/berufsbild-beruf-einkaeufer.htm)

Zu den Kernaufgaben der EinkäuferInnen gehört es, ausführliche Informationen über die verschiedenen Angebote am Markt einzuholen (z.B. durch Messe- und Ausstellungsbesuche), diese zu vergleichen sowie entsprechende Kaufgespräche zur Aushandlung möglichst günstiger Bedingungen für den Betrieb zu führen. Zur Vorbereitung der Beschaffung analysieren EinkäuferInnen die Beschaffungsmärkte, beobachten laufend die Preisentwicklung bei den benötigten Produkten und begutachten neue Produkte.

Danach ist von den EinkäuferInnen eine Kaufentscheidung zu treffen und der Vertrag mit der Lieferfirma zu schließen (inkl. der Zahlungs- und Lieferbedingungen); parallel dazu müssen andere, von der Lieferung betroffene Abteilungen, z.B. Fertigung oder Lagerverwaltung, über die Kaufentscheidung und Lieferbedingungen informiert werden. Falls die bestellten Waren nicht frei Haus geliefert werden, organisieren sie den Transport der angekauften Produkte durch Vergabe entsprechender Aufträge an Speditionsfirmen.

Beim Bezug ausländischer Waren (Import) beziehen EinkäuferInnen die geltenden Einfuhr- und Zollbestimmungen in die Kostenkalkulation ein. Sie berücksichtigen die Entwicklung der Wechselkurse und legen eventuell vertraglich einen fixen Umrechnungskurs fest.

Durch die EDV-mäßige Erfassung der Bestellungen ergibt sich automatisch der Finanzbedarf für bestimmte Zeiträume (z.B. monatlich). Damit ermöglichen EinkäuferInnen der Buchhaltung die Durchführung der innerbetrieblichen Erfolgsrechnung.

Nach der Vereinbarung der Lieferfristen beauftragen EinkäuferInnen die Lagerverwaltung, die Lagerräume für die sachgemäße Lagerung der angeforderten Waren vorzubereiten. Gegenüber den Lieferanten achten EinkäuferInnen auf die Einhaltung der Lieferfristen und gewährleisten so eine regelmäßige Versorgung des Unternehmens mit Materialien, die für den Produktionsablauf notwendig sind.

Im Zeitalter der Globalisierung kommt dem internationalen Einkauf immer größere Bedeutung zu: Unter „global sourcing“ versteht man die Suche und Beschaffung von produktionsrelevanten Rohstoffen und Ausgangsprodukten auf dem Weltmarkt.

Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es - nach mehrjähriger Berufserfahrungen - in Funktionen wie Einkaufsleitung bzw. Einkaufsmanagement oder Beschaffungsmanagement: BeschaffungsmanagerInnen halten Kontakt zu Lieferanten, wickeln die Korrespondenz mit ihnen ab, holen Offerte ein und verhandeln über Liefer- und Zahlungsbedingungen. Diese Informationen bilden die Entscheidungsgrundlagen für den Einkauf: Nach einer Analyse der zur Auswahl stehenden Offerte hinsichtlich Preis und Qualität der Ware sowie der sonstigen Konditionen ermitteln die Einkäufer die beste Variante und schließen den Kaufvertrag ab. Anschließend gehört auch die Überwachung der Auftragsausführung und Kontrolle der Einhaltung der Liefertermine zum Aufgabengebiet.

EinkaufsmanagerInnen können für alle Tätigkeiten, die mit der Beschaffung der betrieblichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Investitionsgüterplanung zusammenhängen, zuständig sein. Zur Vorbereitung der Beschaffung analysieren die in diesem Bereich tätigen ManagerInnen die Beschaffungsmärkte, beobachten laufend die Preisentwicklung bei den benötigten Produkten und begutachten neue Produkte. BeschaffungsmanagerInnen halten Kontakt zu Lieferanten, wickeln die Korrespondenz mit ihnen ab, holen Offerte ein und verhandeln über Liefer- und Zahlungsbedingungen. Diese Informationen bilden die Entscheidungsgrundlagen für den Einkauf: Nach einer Analyse der zur Auswahl stehenden Offerte hinsichtlich Preis und Qualität der Ware sowie der sonstigen Konditionen ermitteln die Einkäufer die beste Variante und schließen den Kaufvertrag ab. Anschließend gehört auch die Überwachung der Auftragsausführung und Kontrolle der Einhaltung der Liefertermine zum Aufgabengebiet.

EinkäuferInnen bzw. EinkaufsmanagerInnen sind in der Regel nur in Großbetrieben ausschließlich für den Einkauf zuständig, in anderen Betrieben werden ihre Tätigkeiten häufig mit anderen Agenden kombiniert (z.B. mit beruflichen Aufgaben in der Materialverwaltung).



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