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Pflasterer/Pflasterin

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Pflasterer/Pflasterinnen verlegen und versetzen alle Arten von Pflasterungen, vor allem Groß-, Klein- und Mosaikpflaster sowie Platten und Pflasterplatten, Rasenkantensteine, Rand- und Einfassungssteine, Rinnen, Gurte und Mulden; zu ihren Aufgaben gehört weiters die fachgerechte Instandsetzung von Pflasterflächen nach Aufgrabungsarbeiten.

Pflasterer/Pflasterinnen gestalten öffentliche und private Verkehrsflächen wie Fahrbahnen, Fußgängerzonen, Park- und Abstellflächen, Gehsteige, Hof- und Hauseinfahrten, Terrassen, Gehwege, Parkplätze, Böschungen, Mauern und Stiegen. Sie fassen Grünflächen und Baumscheiben ein und pflastern, verlegen und versetzen Rand- und Bordsteine, Stufenplatten und Randleisten. Als Material für die Pflasterarbeiten verwenden sie entsprechend zugerichtete Natursteine und -platten aus Granit, Porphyr, Syenit und Gneis. Aber sie verwenden auch die handelsüblichen Kunstwerksteine und –platten aus Beton, Ziegel und Klinker. Die gebräuchlichsten Pflastersteine sind der Großstein und der Kleinstein. Diese weisen jeweils genau festgelegte Abmessungen auf.

Vor Beginn der Arbeiten führen die Pflasterer/Pflasterinnen eine Reihe vorbereitender Arbeiten durch, wie z.B. das Absperren und Vermessen der Baustelle und das Durchführen der Aushubarbeiten.

Das Pflastern, Verlegen und Versetzen der Pflasterung führen sie auf der Grundlage von Projektplänen oder von Verlegeskizzen, die Angaben über die Art der Pflasterung und deren Lage und Höhe enthalten, durch.

Die Pflasterer/Pflasterinnen stellen den Oberbau her. Dessen Tragfähigkeit ist auf die zu erwartende Verkehrsbelastung abgestimmt. Auf den fertigen Oberbau tragen sie eine ungebundene Bettung aus speziellen Pflastersand auf. Dann pflastern, verlegen oder versetzen sie die Pflastersteine oder –platten ihrem Typ entsprechend. Arbeiten sie in gebundener Bettung, mischen sie den Mörtel - bestehend aus speziellem Pflastersand, Zement und Wasser - meist direkt auf der Baustelle.

Beim Pflastern treiben die Pflasterer/Pflasterinnen den Stein oder die Platte mit einem entsprechenden Hammer in die Bettung hinein, sodass er in Lage und Höhe mit der Pflasterfläche übereinstimmt. Sie verlegen nur gleich starke Steine oder Platten auf die mit Metallprofilen abgezogene Bettung.

Für die Herstellung einer ungebundenen Fuge bringen sie anschließend auf die Fläche Pflasterfugensand auf und kehren diesen mit einem Besen ein. Dann verdichten sie die Pflasterfläche mit Flächenrüttlern unter Zugabe von Wasser, kehren und schlämmen die Fugen nochmals ein (Bewässern). Für das Herstellen von gebundenen Fugen müssen die Pflasterer/Pflasterinnen spezielle Techniken der Verfugungsverfahren beherrschen.
Pflasterer/Pflasterinnen verlegen und versetzen alle Arten von Pflasterungen, vor allem Groß-, Klein- und Mosaikpflaster sowie Platten und Pflasterplatten, Rasenkantensteine, Rand- und Einfassungssteine, Rinnen, Gurte und Mulden; zu ihren Aufgaben gehört weiters die fachgerechte Instandsetzung von Pflasterflächen nach Aufgrabungsarbeiten.

Pflasterer/Pflasterinnen gestalten öffentliche und private Verkehrsflächen wie Fahrbahnen, Fußgängerzonen, Park- und Abstellflächen, Gehsteige, Hof- und Hauseinfahrten, Terrassen, Gehwege, Parkplätze, Böschungen, Mauern und Stiegen. Sie fassen Grünflächen und Baumscheiben ein und pflastern, verlegen und versetzen Rand- und Bordsteine, Stufenplatten und Randleisten. Als Material für die Pflasterarbeiten verwenden sie entsprechend zugerichtete Natursteine und -platten aus Granit, Porphyr, Syenit und Gneis. Aber sie verwenden auch die handelsüblichen Kunstwerksteine und –platten aus Beton, Ziegel und Klinker. Die gebräuchlichsten Pflastersteine sind der Großstein und der Kleinstein. Diese weisen jeweils genau festgelegte Abmessungen auf.

Vor Beginn der Arbeiten führen die Pflasterer/Pflasterinnen eine Reihe vorbereitender Arbeiten durch, wie z.B. das Absperren und Vermessen der Baustelle und das Durchführen der Aushubarbeiten.

Das Pflastern, Verlegen und Versetzen der Pflasterung führen sie auf der Grundlage von Projektplänen oder von Verlegeskizzen, die Angaben über die Art der Pflasterung und deren Lage und Höhe enthalten, durch.

Die Pflasterer/Pflasterinnen stellen den Oberbau her. Dessen Tragfähigkeit ist auf die zu erwartende Verkehrsbelastung abgestimmt. Auf den fertigen Oberbau tragen sie eine ungebundene Bettung aus speziellen Pflastersand auf. Dann pflastern, verlegen oder versetzen sie die Pflastersteine oder –platten ihrem Typ entsprechend. Arbeiten sie in gebundener Bettung, mischen sie den Mörtel - bestehend aus speziellem Pflastersand, Zement und Wasser - meist direkt auf der Baustelle.

Beim Pflastern treiben die Pflasterer/P ...
  • Kräftiger Körperbau: Heben und Tragen von Pflastersteinen
  • physische Ausdauer: Witterungseinflüsse, Heben von Steinen
  • Handgeschicklichkeit: Arbeiten mit Handwerkzeugen, Einrichten der Steine
  • Sehvermögen: Vermessungsarbeiten
  • Unempfindlichkeit der Haut: Verarbeiten von Mörtel, Verschmutzung bei Erdarbeiten
  • räumliche Vorstellungsfähigkeit: Arbeiten nach Plänen, Vermessungsarbeiten, Ausrichten der Steine
  • mathematisch-rechnerische Fähigkeit: Berechnen des Materialbedarfs
  • Organisationstalent: Arbeitseinteilung, Baustellenplanung
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Teamarbeit auf Baustellen
  • gestalterische Fähigkeit: Abstimmen von Form und Farbe bei der Pflasterverlegung
  • Reaktionsfähigkeit: Unfallgefahr durch Baumaschinen
Pflasterer/Pflasterinnen sind vorwiegend in Kleinbetrieben des Pflasterergewerbes beschäftigt, zum Teil aber auch bei Straßenbaufirmen, die eine Pflastererberechtigung haben. Die meisten Beschäftigungsbetriebe gibt es in städtischen Ballungszentren.

Die Berufsaussichten sind für Pflasterer/Pflasterinnen durch die Übernahme von Instandhaltungsarbeiten (z.B. in der Altstadtsanierung) relativ günstig, vor allem qualifizierte FacharbeiterInnen sind sehr gefragt. Allerdings ist auch in diesem Beruf - wie in den meisten Bauberufen - die Nachfrage nach Arbeitskräften stark saisonabhängig. Während in den Wintermonaten, in denen kaum Außenarbeiten durchgeführt werden können, die Zahl der Arbeitsuchenden regelmäßig steigt, gibt es in der warmen Jahreszeit gute Beschäftigungsmöglichkeiten.

Der Beruf wird vor allem wegen der hohen körperlichen Anforderungen (Heben und Tragen schwerer Lasten) fast ausschließlich von Männern ausgeübt. Darüber hinaus werden die Einsatzmöglichkeiten von Frauen durch gesetzliche Bestimmungen eingeschränkt.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Pflasterer/Pflasterin", dem der Beruf "Pflasterer/Pflasterin" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

Pflasterer/Pflasterin
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Pflasterergewerbe (Arbeiter) 01.05.2017
Pflasterer/Pflasterin (inkl. Doppellehren)
Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 45 47 56 60 68 59 52 60 37 32
weiblich 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
gesamt 45 47 56 60 68 59 52 60 37 32
Frauenanteil 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
Pflasterer/Pflasterin
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
Straßenerhaltungsfachmann/-frau nein
Tiefbauer/in nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz
Kein Eintrag.
Das Berufsförderungsinstitut (bfi) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten verschiedene Weiterbildungsveranstaltungen für Bauberufe an.

Eine weiterführende Bildungsmöglichkeit zur Erreichung eines höheren Bildungsabschlusses bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs ist vor allem die Werkmeisterschule für Berufstätige der Fachrichtung "Bauwesen" (2 Jahre, Abendunterricht).
Bei entsprechender Weiterbildung bestehen für Pflasterer/Pflasterinnen Aufstiegsmöglichkeiten zu VorarbeiterInnen (PartieführerInnen), WerkmeisterInnen, MeisterInnen und BauleiterInnen.

Die Möglichkeit einer selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für Pflasterer/Pflasterinnen im Handwerk "Pflasterer" (Voraussetzung: Meisterprüfung).

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Bau (Folder)
Reihe: Jobchancen Lehre
Fundstelle: Eher selten ausgebildete Lehrberufe im Baubereich
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Bau und Gebäudeservice, Seite 35
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