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EinrichtungsberaterIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz / Handel und Verkauf
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.480,- bis € 1.890,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

EinrichtungsfachberaterInnen befassen sich mit der Beratung zur Planung und Gestaltung von Innenräumen und dem Verkauf von Möbeln, Einrichtungsgegenständen, Wohnaccessoires, Badezimmer und Kücheneinrichtungen samt den passenden Elektrogeräten.

EinrichtungsberaterInnen entwickeln Einrichtungsvorschläge für PrivatkundInnen oder GeschäftskundInnen. Sie erarbeiten verkaufsfördernde Maßnahmen (u.a. Dekoration, Werbung) und präsentieren das bestehende Warenangebot.

Für die Ausgestaltung einzelner Räume oder die Einrichtung kompletter Wohnungen, Büros, Geschäftslokale oder Restaurants erstellen sie jeweils die Bedarfs- und Kostenanalyse. In einem persönlichen Gespräch mit den KundInnen stellen sie die bestehende Wohnsituation fest und ermitteln die individuelle Einrichtungsplanung. Sie fertigen Skizzen und Pläne an, unterbreiten verschiedene Vorschläge und kalkulieren die Kosten für den zusätzlichen Materialaufwand und die Montage.

Dabei berücksichtigen sie Raumstimmung, Anschlüsse, Lichteinfall sowie den Kostenrahmen. Sie erstellen Sanitär-, Elektroinstallations- und Beleuchtungspläne. Dann erarbeiten sie ein Konzept zur Realisierung und konzipieren eine maßgeschneiderte Einrichtungslösung.

Je nach betrieblicher Arbeitsorganisation sind sie auch für den Einkauf und die Lagerung der Waren und den damit verbundenen kaufmännischen Tätigkeiten zuständig: z.B. Kalkulieren von Preisen, Bestellwesen, Lagerverwaltung, Warenübernahme. Sie spezialisieren sich meist auf einzelne Einrichtungs- und Ausstattungsbereiche, z.B. Küchen, Sanitäreinrichtungen, Tapeten, Heimtextilien, Beleuchtung, Geschäftseinrichtungen oder Büros.

EinrichtungsberaterInnen, die in Wohnstudios oder Erzeugerbetrieben (z.B. Tischlereien) arbeiten, besuchen KundInnen auch an ihrem Wohnort bzw. am Büro- oder Geschäftssitz. Sie besichtigen die Räumlichkeiten, messen diese aus und führen mit den KundInnen Gespräche über Materialien, Art, Ausmaß und Kostenrahmen der zu planenden Einrichtung.

Siehe auch die Berufe HolzbautechnikerIn, Industrie-DesignerIn oder FarbdesignerIn.

 

EinrichtungsfachberaterInnen befassen sich mit der Beratung zur Planung und Gestaltung von Innenräumen und dem Verkauf von Möbeln, Einrichtungsgegenständen, Wohnaccessoires, Badezimmer und Kücheneinrichtungen samt den passenden Elektrogeräten.

EinrichtungsberaterInnen entwickeln Einrichtungsvorschläge für PrivatkundInnen oder GeschäftskundInnen. Sie erarbeiten verkaufsfördernde Maßnahmen (u.a. Dekoration, Werbung) und präsentieren das bestehende Warenangebot.

Für die Ausgestaltung einzelner Räume oder die Einrichtung kompletter Wohnungen, Büros, Geschäftslokale oder Restaurants erstellen sie jeweils die Bedarfs- und Kostenanalyse. In einem persönlichen Gespräch mit den KundInnen stellen sie die bestehende Wohnsituation fest und ermitteln die individuelle Einrichtungsplanung. Sie fertigen Skizzen und Pläne an, unterbreiten verschiedene Vorschläge und kalkulieren die Kosten für den zusätzlichen Materialaufwand und die Montage.

Dabei berücksichtigen sie Raumstimmung, Anschlüsse, Lichteinfall sowie den Kostenrahmen. Sie erstellen Sanitär-, Elektroinstallations- und Beleuchtungspläne. Dann erarbeiten sie ein Konzept zur Realisierung und konzipieren eine maßgeschneiderte Einrichtungslösung.

Je nach betrieblicher Arbeitsorganisation sind sie auch für den Einkauf und die Lagerung der Waren und den damit verbundenen kaufmännischen Tätigkeiten zuständig: z.B. Kalkulieren von Preisen, Bestellwesen, Lagerverwaltung, Warenübernahme. Sie spezialisieren sich meist auf einzelne Einrichtungs- und Ausstattungsbereiche, z.B. Küchen, Sanitäreinrichtungen, Tapeten, Heimtextilien, Beleuchtung, Geschäftseinrichtungen oder Büros.

EinrichtungsberaterInnen, die in Wohnstudios oder Erzeugerbetrieben (z.B. Tischlereien) arbeiten, besuchen KundInnen auch an ihrem Wohnort bzw. am Büro- oder Geschäftssitz. Sie besichtigen die Räumlichkeiten, messen diese aus und führen mit den KundInnen Gespräche über Materialien, Art, Ausmaß und Kostenrahmen der zu planenden Einrichtung.

Siehe auch die Berufe Holzbaut ...

Technische Begabung, Freude am Gestalten und Designen, Organisationsgeschick, Kommunikationsfähigkeit, Beratungskompetenz, Umgang mit verschiedenen Interessentengruppen (Auftraggeber, Bauträger), Verhandlungs- und Durchsetzungsvermögen, zur Planung ist der Umgang mit 3D-Software nötig.

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten vor allem Möbel- und Einrichtungshäuser, Handelshäuser, Verkaufsketten, Kaufhäuser, auch erzeugende Betriebe: Hier gibt es Beschäftigungschancen innerhalb der Marketingabteilungen oder in eigenständigen Category-Abteilungen.

Weitere berufliche Möglichkeiten bestehen z.B. im Fachjournalismus, Unterricht und Ausbildung u.a.m. Berufliche Spezialisierungsmöglichkeiten gibt es für Personen, die über eine Ausbildung in diesem Bereich verfügen z.B. in Bereichen wie Geschäftsraum- und Auslagengestaltung, Regalbau und Messebau.

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "EinrichtungsberaterIn", dem der Beruf "EinrichtungsberaterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine Ausbildung im Bereich Einzelhandel mit dem Schwerpunkt Einrichtungsberatung, Holztechnik, Möbelbau, Innenausbau o.Ä. bietet eine gute Grundlage für diesen Beruf.

Wichtig sind Fachkenntnise bzw. Produktkenntnisse im jeweiligen Bereich (z.B. Küchengestaltung, Sanitärbereich etc.) und Kenntnisse in der Verkaufsabwicklung und Auftragsbearbeitung.

Verschiedene Schulen bieten im Bereich Interior Design, z.B. Interior Design School oder die Interior Design Academie (beide in Kuchl). Infos bietet auch der Schulverein des österreichischen Einrichtungsfachhandels.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Um sich über neue Entwicklungen auf dem Einrichtungssektor auf dem Laufenden zu halten, besuchen EinrichtungsberaterInnen Fachmessen. Sie informieren sich regelmäßig über Mode-, Farb- und Materialtrends durch Fachmagazine sowie Produktinformationen der Hersteller- und Handelsfirmen.

Spezielle Aus- und Weiterbildungsangebote für EinrichtungsberaterInnen gibt es z.B. an Wirtschaftsförderungsinstituten (WIFIs). Darüber hinaus gibt es verschiedene Ausbildungen für Interior Design bei mehreren Schulungsträgern.

Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Bereich bestehen in Funktionen wie z.B. kaufmännischeR LeiterIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn.

Branchenerfahrung bzw. Erfahrung in vergleichbaren Funktionen ist für solche Karriereschritte üblicherweise grundsätzlich erforderlich. Für kaufmännische Leitungsfunktionen sind darüber hinaus in der Regel eine kaufmännische (Grund )Ausbildung und sowie in der Praxis erworbene Kenntnisse in den Bereichen Rechnungswesen, Finanzierung und Personalwesen notwendig.

Für leitende Funktionen im Verkauf, aber auch im Projektmanagement bei Auslandsvorhaben sind insbesondere Fremdsprachenkenntnisse von Bedeutung.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Handel, Verkauf, Seite 72
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