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MikroelektronikerIn

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.130,- bis € 2.490,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Mikroelektronik ist ein Teilgebiet der Elektronik - insbesondere der Mikrosystemtechnik.

MikroelektronikerInnen befassen sich mit der Herstellung und Montage von kleinen bis kleinsten Teilen, Schaltungen, elektronischen Miniatursystemen und Halbleitern. Diese werden unter anderem in der Kommunikationstechnik, Medizintechnik und im Automobilbau benötigt. Sie stellen Mikrochips, Leiterplatten, Sensoren her und montieren diese. Je nach Ausbildung übernehmen sie auch deren Konstruktion und Design.

MikroelektronikerInnen programmieren und bedienen die Produktionsanlagen, Sie führen prozessbegleitende Prüfungen und Tests (z.B. optische und elektrische Messungen) durch.

Sie stellen Prototypen her, das sind Versuchsmodelle einer Schaltung oder eines anderen mikrotechnischen Produktes. Dazu nutzen sie Softwaretools (CAD, EDA, Eagle) für das Layout-Design und die Analyse, Synthese, Simulation und Fertigungsvorbereitung verschiedener Arten von integrierten Schaltkreisen (ICs).

MikroelektronikerInnen entwickeln innovative Halbleiterlösungen für Antriebssysteme, Komfortsysteme, Sensorik, Sicherheits- und Infotainment-Systeme.

Dabei beschäftigen sie sich mit dem effizienten Einsatz von Mikrocontrollern sowie mit applikationsspezifisch integrierten Schaltkreisen (ASIC*). So lassen sich spezielle Anforderungen an die Funktionalität integrieren. Beispiel: Beim Bau von Chips für ein Fahrzeugassistenz-System wird eine Testlogik und ein Power-Magementsystem für den effizienten Stromverbrauch implementiert.

Spezialisierungsmöglichkeiten bieten Bereiche, die auf mikroelektronische Komponenten angewiesen sind: Robotik, Unterhaltungselektronik, Automatisierung, Automobil-, Luft- und Raumfahrttechnik, technische Medizin und andere Bereiche.

Siehe auch die Berufe SensortechnikerIn, SchaltungstechnikerIn oder BionikerIn.

 

*Synthese: Schaltnetze. Viele Funktionen beruhen auf dem Zusammenwirken einfacher Schaltimpulse. Zur Optimierung der Schaltfunktionen werden, falls möglich, die logischen Verknüpfungsschaltungen zusammengefasst (synthetisiert).

*ASIC: Application Specific Integrated Circuit applikationsspezifisch: Für eine bestimmte Anwendung, Gerät oder Fahrzeug

Mikroelektronik ist ein Teilgebiet der Elektronik - insbesondere der Mikrosystemtechnik.

MikroelektronikerInnen befassen sich mit der Herstellung und Montage von kleinen bis kleinsten Teilen, Schaltungen, elektronischen Miniatursystemen und Halbleitern. Diese werden unter anderem in der Kommunikationstechnik, Medizintechnik und im Automobilbau benötigt. Sie stellen Mikrochips, Leiterplatten, Sensoren her und montieren diese. Je nach Ausbildung übernehmen sie auch deren Konstruktion und Design.

MikroelektronikerInnen programmieren und bedienen die Produktionsanlagen, Sie führen prozessbegleitende Prüfungen und Tests (z.B. optische und elektrische Messungen) durch.

Sie stellen Prototypen her, das sind Versuchsmodelle einer Schaltung oder eines anderen mikrotechnischen Produktes. Dazu nutzen sie Softwaretools (CAD, EDA, Eagle) für das Layout-Design und die Analyse, Synthese, Simulation und Fertigungsvorbereitung verschiedener Arten von integrierten Schaltkreisen (ICs).

MikroelektronikerInnen entwickeln innovative Halbleiterlösungen für Antriebssysteme, Komfortsysteme, Sensorik, Sicherheits- und Infotainment-Systeme.

Dabei beschäftigen sie sich mit dem effizienten Einsatz von Mikrocontrollern sowie mit applikationsspezifisch integrierten Schaltkreisen (ASIC*). So lassen sich spezielle Anforderungen an die Funktionalität integrieren. Beispiel: Beim Bau von Chips für ein Fahrzeugassistenz-System wird eine Testlogik und ein Power-Magementsystem für den effizienten Stromverbrauch implementiert.

Spezialisierungsmöglichkeiten bieten Bereiche, die auf mikroelektronische Komponenten angewiesen sind: Robotik, Unterhaltungselektronik, Automatisierung, Automobil-, Luft- und Raumfahrttechnik, technische Medizin und andere Bereiche.

Siehe auch die Berufe SensortechnikerIn, SchaltungstechnikerIn oder BionikerIn.

 

*Synthese: Schaltnetze. Viele Funktionen beruhen auf dem Zusammenwirken einfacher Schaltimpulse. Zur Optimierung der Schaltfunktionen werden, falls möglich, die logischen Verknüpf ...

Bereits für die Ausbildung ist mathematisches und naturwissenschaftlich-technisches Verständnis unbedingt nötig (Mechanik, Optik, Hydraulik, Pneumatik, Strömungstechnik, Messtechnik).

  • Freude an Elektronik
  • Analytisches Denkvermögen
  • Handgeschicklichkeit: Z.B. Laserlöten, Kleben
  • Gute Feinmotorik: Feinmontage und arbeiten mit Lupe und Mikroskop
  • Eine gewisse Unempfindlichkeit: Chemische Werkstoffe wie Gase oder Ätzmittel
  • Teamfähigkeit
  • Wissenschaftliche Neugierde und Kreativität
  • Technisches Englisch: Fachliteratur und Pläne

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen vor allem in Bereichen der gewerblichen und industriellen Konstruktion, Fertigung und Produktion, die mittels hochautomatisierter Fertigungsanlagen mikrotechnische Produkte (z.B. Chips, Leiterplatten) herstellen und montieren.

Aufgabenfelder bieten sich auch in Entwicklungsabteilungen und -labors für Feinmechanik und Optik, bei Herstellern von Antriebselementen des Maschinenbaus und in Konstruktionsabteilungen des Flugzeug- und Schiffbaus sowie im IKT-Sektor. Beschäftigungsmöglichkeiten bietet z.B. der medizintechnische Sektor.

Die Mikroelektronik nimmt eine Schlüsselrolle für alle modernen elektronischen Systeme ein. Sie ist auch eine wichtige Verknüpfung und Schnittstelle zu anderen Bereichen der Elektronik, Sensorik, Nachrichtentechnik, Hochfrequenztechnik, Automatisierungstechnik und Mechatronik.

Es besteht ein starker Trend zur Miniaturisierung mikroelektronischer Schaltungen und Systeme. Der Grund dafür ist die Forderung nach immer mehr Funktionalität der Systeme auf gleichbleibend kleinem Bauraum.

Entwicklungsfelder eröffnen sich im Bereich ergonomisch günstig gestaltete Mensch-Maschine-Schnittstellen", wie etwa die Displayanzeige in der Windschutzscheibe eines Fahrzeuges oder Flugzeuges. Diese sollen so gestaltet werden, dass in komlexen Situationen sog. Human-Factor-Unfälle nahezu ausgeschlossen werden können.

Ein weiterer wichtiger Zweig ist die Medizinelektronik, z.B. die Verbesserung und Weiterentwicklung der Cochlea Implantate, die tauben Personen das Hören wieder ermöglichen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ElektronikerIn", dem der Beruf "MikroelektronikerIn " zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Ausbildung im Bereich Mikroelektronik, Mikrotechnik, Elektronik mit Schwerpunkt Mikrosystemtechnik o.Ä.

Wichtig sind Kenntnisse in den Bereichen Sensorik, Messtechnik und Grundlagen der C-Programmierung.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung in allen Bereichen der Elektrotechnik ist fortlaufende Weiterbildung unumgänglich. Weiterbildungsmaßnahmen werden zum Teil betriebsintern angeboten. Darüber hinaus gibt es Kurse und Schulungen für Postgraduierte der technischen Universitäten sowie Veranstaltungen der Ingenieursvereinigungen. Fachmessen sowie Fachzeitschriften sind für die Weiterbildung von Bedeutung.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in der Leitung von Abteilungen oder Bereichen wie etwa Qualitätsmanagement, Entwicklung und Design, Technologiemanagement oder Industrial Engineering.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Elektro, Seite 48
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