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KommunikationselektronikerIn (Funktechnik)

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.480,- bis € 2.450,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

KommunikationselektronikerInnen der Fachrichtung Funktechnik befassen sich mit Geräten, Anlagen und Systemen wie Funkanlagen, Geräte zur Satellitennavigation, Radar-Systeme, Telematiksysteme und drahtlose Kommunikationsnetze.

Kommunikationsnetze sind Transportsysteme für den Nachrichtenverkehr zwischen Menschen und Systemen. Ein Kommunikationsnetz stellt die Ende-zu-Ende-Verbindung zwischen den Endteilnehmern (Geräten) zur Verfügung, damit diese miteinander kommunizieren können.

Die Tätigkeit umfasst zum Beispiel das Verlöten von Bauteilen oder den Aufbau und Einsatz von ganzen Anlagen wie etwa Antennen- und Relaisstationen, Serverstationen, Funknetze und Mobilnetze. Ebenso die Herstellung, Implementierung von Schaltungen und Schaltnetzen für die Kommunikation zwischen automatisierten Industrieanlagen und Systemen.

Weitere Tätigkeiten sind die Analyse und Fehlerbehebung von Notrufsystemen, Alarmanalagen oder der Entwurf von Kommunikationssystemen in Fahrzeugen und Flugzeugen.

ElektronikerInnen übernehmen hier auch messtechnisch Aufgaben sowie Antennenberechnungen für funktechnische Anlagen und Funknetze. Sie programmieren und testen analoge/digitale Funksysteme. Einige Typische Tätigkeiten im Überblick:

  • Aufbau und Instandsetzung von analogen bzw. digitalen Funksystemen
  • Aufbau und Betreuung von Mietfunkanlagen bei KundInnen
  • Sie entwerfen und
  • Projektdurchführung und Betreuung beim Bau elektronischer Komponenten zur Signalverarbeitung für die Industrieelektronik.
  • Programmierung und Fehlersuche
  • Durchführung und Dokumentation von Tests
  • Wartung und Reparatur von Endgeräten und der Infrastruktur auf Bauteilebene
  • u.v.a.

 

Spezialisierungsmöglichkeiten bieten z.B. die Bereiche Mobilfunktechnik, Stationsfunkanlagen, Richtfunktechnik, Handsprechfunkgeräte, digitale und analoge Sprechfunkanlagen samt Infrastruktur, komplexe digitale Bündelfunksysteme (Trunked Radio), Betriebsfunkgeräte, Fahrzeugfunkgeräte, Schiffsfunk oder Flugfunk.

Siehe auch die Berufe InformatikerIn, NetzwerktechnikerIn oder den Lehrberuf ElektronikerIn.

KommunikationselektronikerInnen der Fachrichtung Funktechnik befassen sich mit Geräten, Anlagen und Systemen wie Funkanlagen, Geräte zur Satellitennavigation, Radar-Systeme, Telematiksysteme und drahtlose Kommunikationsnetze.

Kommunikationsnetze sind Transportsysteme für den Nachrichtenverkehr zwischen Menschen und Systemen. Ein Kommunikationsnetz stellt die Ende-zu-Ende-Verbindung zwischen den Endteilnehmern (Geräten) zur Verfügung, damit diese miteinander kommunizieren können.

Die Tätigkeit umfasst zum Beispiel das Verlöten von Bauteilen oder den Aufbau und Einsatz von ganzen Anlagen wie etwa Antennen- und Relaisstationen, Serverstationen, Funknetze und Mobilnetze. Ebenso die Herstellung, Implementierung von Schaltungen und Schaltnetzen für die Kommunikation zwischen automatisierten Industrieanlagen und Systemen.

Weitere Tätigkeiten sind die Analyse und Fehlerbehebung von Notrufsystemen, Alarmanalagen oder der Entwurf von Kommunikationssystemen in Fahrzeugen und Flugzeugen.

ElektronikerInnen übernehmen hier auch messtechnisch Aufgaben sowie Antennenberechnungen für funktechnische Anlagen und Funknetze. Sie programmieren und testen analoge/digitale Funksysteme. Einige Typische Tätigkeiten im Überblick:

  • Aufbau und Instandsetzung von analogen bzw. digitalen Funksystemen
  • Aufbau und Betreuung von Mietfunkanlagen bei KundInnen
  • Sie entwerfen und
  • Projektdurchführung und Betreuung beim Bau elektronischer Komponenten zur Signalverarbeitung für die Industrieelektronik.
  • Programmierung und Fehlersuche
  • Durchführung und Dokumentation von Tests
  • Wartung und Reparatur von Endgeräten und der Infrastruktur auf Bauteilebene
  • u.v.a.

 

Spezialisierungsmöglichkeiten bieten z.B. die Bereiche Mobilfunktechnik, Stationsfunkanlagen, Richtfunktechnik, Handsprechfunkgeräte, digitale und analoge Sprechfunkanlagen samt Infrastruktur, komplexe digitale Bündelfunksysteme (Trunked Radio), Betriebsfunkgeräte, Fahrzeugfunkgeräte, Schiffsfunk oder Flugfunk.

Siehe auch die Berufe InformatikerIn, NetzwerktechnikerIn od ...

Es ist wichtig, dass man bereits vor der Ausbildung ein naturwissenschaftlich-technisches Verständnis und eine gewisse mathematische Begabung aufweisen kann (Datenstrukturen, Algorithmen).

  • Freude an Technik (Elektronik, Elektrotechnik, Messtechnik, Schalttechnik)
  • Analytisches Denkvermögen
  • Abstraktionsvermögen: Zur Modellbildung
  • Teamfähigkeit
  • Höhentauglichkeit und Schwindelfreiheit beim Anbringen von Antennen
  • Handgeschicklichkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Die Fehlersuche erfolgt auch Abends und am Wochenende
  • Technisches Englisch: Erstellen und Lesen von Schaltplänen

 

Im Beruf ist der Umgang mit Simulationstools und Planerstellungstools wie MATLAB und CAD nötig. Ebenso ist die Bereitschaft zur Weiterbildung nötig: Neue Technologien und rechtliche Aspekte.

Telefondienstanbieter (Distributions- und Dienstleistungsunternehmen), Internetbetreiber usw. Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen je nach Qualifikation manchmal auch im öffentlichen Dienst im Bereich Sicherheitswache oder Katastrophenmanagement, bei privaten Organisationen wie z.B. Rotes Kreuz und Bergrettung und NGO`s.

Mögliche Aufgabenfelder - je nach Spezialisierung:

  • Militär/Sicherheitstechnik: Radar-Bewegungsmelder zur Überwachung
  • Netzwerktechnik: Glasfasersysteme zur Lichtübertragung
  • Analyse und Fehlerbehebung in TV- und Radiogeräten, Notrufsystemen, Alarmanalagen
  • Entwurf von Kommunikationssystemen in Fahrzeugen und Flugzeugen
  • Medizintechnik: Embedded Sytems, wie Infusionspumpen, Dialysegeräte oder ganze Monitoring-Systeme zur Überwachung von RisikopatientInnen
  • Sendetechnik: Hörfunkübertragungswagen
  • Nachrichtentechnik/Kommunikationsnetze: Satellitennavigation, Funk, Radar
  • Entwurf und Realisierung von informationselektronischen Systemen (Signalverarbeitung)Komponenten für die Industrieelektronik
  • Maschinenbau/Produktionstechnik: Sensoren und Messtaster zur autom. Kopfvermessung bei Fräs- und Fertigungsmaschinen

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Informations- und KommunikationstechnikerIn", dem der Beruf "KommunikationselektronikerIn (Funktechnik)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von KommunikationselektronikerInnen wird üblicherweise eine abgeschlossene Berufsausbildung im technischen Bereich (z.B. Elektronik/Funktechnik) mit guten Kenntnissen der Hochfrequenztechnik erwartet.

Technische Kenntnisse über Funksysteme und Kenntnisse der IT-Technik sind unerlässlich!

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Relevante Bereiche: Eletronik, Elektrotechnik, Software- und Hardwaretechnik sowie Netzwerk- und Internettechnologie.

Um mit derfortschreitenden technologischen Entwicklung mitzuhalten, wird konstante Weiterbildung und -entwicklung vorausgesetzt. Weiterbildungsmaßnahmen werden zum Teil betriebsintern angeboten, zum Teil gibt es Ausbildungen und Einschulungen von Seiten der großen Hard- und Softwareanbieter (einige Firmen verfügen über eigene Akademien).

Weiterbildungsmöglichkeit bieten beispielsweise auch die Bereiche Information Design - Verkehr und Transport, Verkehrsstelematik, Sensor- und Aktortechnik, IT-Projektmanagement, Wirtschaftsinformatik, Rechtsinformatik sowie Gesundheitsinformatik/eHealth und Automotive.

Bei entsprechender (Zusatz)qualifikation und persönlicher Kompetenz: EntwicklungsingenieurIn, SicherheitsingenieurIn, VersuchsingenieurIn, in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Anlagen und deren Betriebssicherheit).

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen zudem in Funktionen wie LeitendeR TechnikerIn oder ProjektleiterIn bzw. ProjektmanagerIn. Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie kaufmännische LeiterIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn.

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