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LandwirtschaftlicheR GästebeherbergerIn

Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.400,- bis € 2.550,- * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

GästebeherbergerInnen versuchen Gästezimmer und Aufenthaltsräume möglichst komfortabel, sauber und wohnlich zu gestalten.

Sie breiten die Mahlzeiten zu und gestalten den Hof (z.B. mit dekorativen Elementen). Sie bieten ihren Gästen meist auch verschiedene Attraktionen wie einen Streichelzoo, einen kleinen Kinderspielplatz oder die Möglichkeit zu reiten. Sie unternehmen mit ihren Gästen Wanderungen, mit dem Bestreben, ihnen die Natur nahe zu bringen (Pflanzen, Pilze, Insekten). Sie kümmern sich auch um Werbemaßnahmen und die Vermarktung am Hof erzeugter Produkte wie Käse, Wurst usw.

Siehe auch den Beruf Biobauer/Biobäuerin sowie den Lehrberuf FacharbeiterIn Landwirtschaft.

In Österreich kommt insbesondere Spezialisierung und Qualitätsorientierung, aber auch so genannten „Nischenprodukten“, hohe Bedeutung zu. Für landwirtschaftliche Beratungstätigkeit ist vor allem die Bereitschaft zu selbständiger Arbeit erforderlich.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in eigenen landwirtschaftlichen Betrieben, im Bereich der Gästebetreuung und des Tourismus z.B. durch die Vermietung von Zimmern und Angeboten wie dem „Urlaub am Bauernhof“.

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "FacharbeiterIn in der Landwirtschaft", dem der Beruf "LandwirtschaftlicheR GästebeherbergerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Im Bereich Landwirtschaft steht ein umfangreiches Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten offen: Fachschulen mit vielfältigen Spezialisierungsbereichen, Höherbildende Schulen bis hin zu den universitären Ausbildungsmöglichkeiten.

Wirtschaftliche Ausbildungen (z.B. HASCH, HAK sowie berufsbildende wirtschaftliche Schulen) in Kombination mit einer Ausbildung (Seminar, Kurs) im Bereich Ernährungstechnologie können auch die Grundlage für diesen Berufen bilden.

Standorte der Agrarschulen und Standorte der Land- und forstwirtschaftlichen Fachschulen in Österreich auf der Website des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus bmnt.

AbsolventInnen einer Höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalt (HLFL) kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!). Zuständig für die Verleihung ist das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus bmnt.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Auf Grund der Spezialisierung im landwirtschaftlichen Bereich stehen, ausgehend von einer landwirtschaftlichen Basisausbildung, verschiedenartige Weiterbildungsangebote offen. Entsprechende Schulungen bieten vor allem Sonderlehrgänge im Bereich Landwirtschaft insbesondere Kurse und Ausbildungsgänge die das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) anbietet.

Für AbsolventInnen landwirtschaftlicher Fachschulen, die im Bereich des landwirtschaftlichen Handels tätig sind, ist der Besuch einer Handelsakademie für Berufstätige eine Weiterbildungsmöglichkeit.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Form von politischen und administrativen Funktionen. Im Umfeld der Agrarwirtschaft bestehen darüber hinaus berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in landwirtschaftlichen Organisationen, Interessenvertretungen bis hin zum internationalen Lobbying.

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