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FertigungstechnikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.460,- bis € 2.530,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Fertigungstechnik ist ein Gebiet der Produktionstechnik und des Maschinenbaus. Ein Fertigungsverfahren ist ein Prozess, bei dem Güter und Waren hergestellt werden.  

Fachleute befassen sich mit der technischen und wirtschaftlichen Organisation von Fertigungsabläufen für die Herstellung eines Werkstücks vom Rohzustand bis zur Endfertigung.

Oft geht es um die Entwicklung innovativer Fertigungsprozesse sowie der dazu erforderlichen Maschinentechniken und Produktionssysteme. Sie konzipieren und tätigen die Arbeitsvorgänge zur schrittweisen Überführung eines Werkstückes* von einem Anfangs- in einen Endzustand.

Die Qualität von Werkstücken hängt sehr stark vom Herstellungsprozess ab. Wichtige Bereiche sind daher: Fertigungsmesstechnik, Arbeitsvorbereitung, Prozessanalyse und Prozessoptimierung (Fertigungsplanung und -steuerung), Präzisionsbearbeitung, Aktualisierung und Verwaltung des Maschinenparks sowie das Qualitätsmanagement.

Die Einteilung der Fertigungsverfahren ist in der DIN-Norm 8580 festgelegt und unterteilt Fertigungsverfahren in 6 Hauptgruppen: Urformen, Umformen, Trennen, Fügen (z.B. durch Schweißen), Beschichten, Stoffeigenschaft ändern.

FertigungstechnikerInnen können überall arbeiten wo etwas produziert, aufbereitet, fertiggestellt oder verpackt wird. Anwendungsbereiche sind Z.B. Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Medizingerätetechnik, Glasbautechnik, Maschinenbau, Turbinen und Schiffsmotoren, Automatisierungstechnik und Robotik.

Tätigkeiten sind z.B.

  • Einzelne Arbeitsschritte für bestimmte Abläufe erproben und überwachen
  • Einsatz der Werkzeuge, Vorrichtungen und Produktionsanlagen vorbereiten
  • Bedienen und Überwachen der Arbeitsabläufe
  • Lasermaterialbearbeitung (Ultrakurzpulslaser, Laserstrahlschweißen)
  • Produktionsabläufe für individuelle Fertigungslösungen gestalten oder optimieren

 

FertigungstechnikerInnen verfügen über Kenntnisse im Umgang mit spezifischer CAD-Software und der Prototypenfertigung, insbesonders Rapid Prototyping**.

FertigungstechnikerInnen arbeiten oft mit WerkstofftechnikerInnen, ChemikerInnen, InformatikerInnen und BionikerInnen zusammen.

 

*Ein Werkstück ist z.B. ein CNC-Frästeil, Bohrkopf, eine Schneide, Walze, oder Spindel. **Rapid Prototyping: Erzeugung eines realen physikalischen Modells aus einem virtuellen Computermodell. Es existieren verschiedene RP-Verfahren in der Fertigungstechnik. Das älteste ist die Stereolithographie, modernere sind Contour Crafting und 3D-Printing (Stand: 2019)

Fertigungstechnik ist ein Gebiet der Produktionstechnik und des Maschinenbaus. Ein Fertigungsverfahren ist ein Prozess, bei dem Güter und Waren hergestellt werden.  

Fachleute befassen sich mit der technischen und wirtschaftlichen Organisation von Fertigungsabläufen für die Herstellung eines Werkstücks vom Rohzustand bis zur Endfertigung.

Oft geht es um die Entwicklung innovativer Fertigungsprozesse sowie der dazu erforderlichen Maschinentechniken und Produktionssysteme. Sie konzipieren und tätigen die Arbeitsvorgänge zur schrittweisen Überführung eines Werkstückes* von einem Anfangs- in einen Endzustand.

Die Qualität von Werkstücken hängt sehr stark vom Herstellungsprozess ab. Wichtige Bereiche sind daher: Fertigungsmesstechnik, Arbeitsvorbereitung, Prozessanalyse und Prozessoptimierung (Fertigungsplanung und -steuerung), Präzisionsbearbeitung, Aktualisierung und Verwaltung des Maschinenparks sowie das Qualitätsmanagement.

Die Einteilung der Fertigungsverfahren ist in der DIN-Norm 8580 festgelegt und unterteilt Fertigungsverfahren in 6 Hauptgruppen: Urformen, Umformen, Trennen, Fügen (z.B. durch Schweißen), Beschichten, Stoffeigenschaft ändern.

FertigungstechnikerInnen können überall arbeiten wo etwas produziert, aufbereitet, fertiggestellt oder verpackt wird. Anwendungsbereiche sind Z.B. Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Medizingerätetechnik, Glasbautechnik, Maschinenbau, Turbinen und Schiffsmotoren, Automatisierungstechnik und Robotik.

Tätigkeiten sind z.B.

  • Einzelne Arbeitsschritte für bestimmte Abläufe erproben und überwachen
  • Einsatz der Werkzeuge, Vorrichtungen und Produktionsanlagen vorbereiten
  • Bedienen und Überwachen der Arbeitsabläufe
  • Lasermaterialbearbeitung (Ultrakurzpulslaser, Laserstrahlschweißen)
  • Produktionsabläufe für individuelle Fertigungslösungen gestalten oder optimieren

 

FertigungstechnikerInnen verfügen über Kenntnisse im Umgang mit spezifischer CAD-Software und der Prototypenfertigung, insbesonders Rapid Prototyping**.

FertigungstechnikerInnen arbeite ...

Für die Ausbildung ist Freude an Mathematik, Naturwissenschaft und Technik (Strömungslehre, Maschinentechnik, Werkstofftechnik, Elektrotechnik) nötig sowie

  • Technisches Verständnis
  • Interesse an an Physik (Mechanik, Fluidtechnik, Messtechnik)
  • Genaue und sorgfältige Arbeitsweise
  • Kommunikationsstärke
  • Teamfähigkeit
  • Umgang mit CAD: 3D-Modellierung, Simulationen, Prototypenbau

 

In Jobausschreibungen werden manchmal REFA-Kenntnisse vorausgesetzt, Infos auf Refa-austria.at. Englischkenntnisse sind ebenfalls von Vorteil.

FertigungstechnikerInnen stehen vielfältige Einsatzgebiete offen, denn ein Großteil der Wirtschaft beruht auf der Herstellung von Gütern. Sie können überall arbeiten, wo etwas produziert wird.

Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der Produktions- und Fertigungstechnik bestehen bei allen gewerblichen und technisch-industriellen Produktionsbetrieben.

Neue fertigungstechnische Aufgaben und der Trend zur Individualisierung begünstigen den Einsatz bestimmter fertigungstechnischer Verfahren und ensprechender Technologien, wie z.B. Lasers in der Materialbearbeitung.

Die zunehmende Nachfrageverschiebung in ferne Länder stellt zwar für kleinere Anbieter eine Herausfordeurng dar. Im Hochleistungsbereich und bei den klassischen gepulsten Systemen ist laut den Experten ein hoher Reifgrad erreicht. Kaufentscheidende Kriterien sind vielmehr eine einfache Integrierbarkeit, Prozesseffizienz, ein kompakter und robuster Aufbau sowie eine einfache Instandhaltung.

Folglich verschieben sich auch die Entwicklungsschwerpunkte von der Basistechnologie hin zu den klassischen Fragestellungen der allgemeinen Produktionstechnik.

Hinzu kommt der Bereich der Industrie 4.0. - im Fokus stehen hier verschiedene Fertigungsverfahren sowie die rechnergestützte Automation der Prozesse. (InformatikerInnen wirken bei der Entwicklung/Programmierung von Kontroll- und Steuerungssystemen für diese fertigungstechnische Anlagen mit). Neue Materialien, etwa aus dem Nanobereich und Anwendungen stellen ebenfalls Herausforderungen an die Fertigungstechnik dar.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Produktions- und ProzesstechnikerIn", dem der Beruf "FertigungstechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

In der Fachrichtung Fertigungstechnik dominieren ingenieurwissenschaftliche Fächer wie etwa Konstruktionstechnik, Automatisierungstechnik, Kunststofftechnik und Industrierobotik.

Ausbildungen: HTL Maschinenbau-Fertigungstechnik, Fachschule für Maschinen- & Fertigungstechnik, FluggerätmechanikerIn Fachrichtung Fertigungstechnik.

Fertigungstechnik ist auch als Weiterbildung für andere Berufe interessant und wichtig:
Zerspanungstechnik, Mechatronik, Werkzeugmacher, Uhrmacher, Maschinenfertigungstechnik, Medizintechnik u.Ä.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen z.B. in den Bereichen Mechatronik, Mess- und Prüfwesen, Werkzeugmaschinen, Konstruktion, Zerspanungstechnik und Präzisionsteilefertigung, Papier- und Zellstofftechnik sowie Technische Chemie

Darüber hinaus werden zunehmend duale Ausbildungen angeboten - Unternehmen übernehmen oft die Studienkosten ihrer dualen StudentInnen. Infos über Hochschulen, die duale Studiengänge anbieten, finden sich auf www.studieren.at.

Infos bietet auch die Gesellschaft für Fertigungstechnik - JPH.

Nach mehrjähriger Erfahrung in einem Produktionsbetrieb bestehen berufliche Aufstiegsmöglichkeiten in übergeordnete Funktionen wie z.B. Leitung der Produktionslogistik: Diese Position ist verantwortlich für die Abteilungen Einkauf, EDV sowie die Material- und Zeitwirtschaft.

In der Industrie werden vor allem drei Arten von IT-Systemen zur Planung verwendet: Enterprise Ressource Planning Systeme, Advanced Planning and
Scheduling-Systeme und MES-Systeme. Hier wird es in Zukunft hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten geben.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Maschinen, Werkstatt, Seite 96
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