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PPS-TechnikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.990,- bis € 2.500,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

PPS steht für computerunterstützte Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme.

PPS-Systeme dienen der kurzfristigen Planung, Steuerung und Kontrolle des Produktionsgeschehens bei vorgegebenen Produktionskapazitäten. PPS-Systeme werden im operativen und nicht im strategischen Management eingesetzt.

Damit bildet PPS den Kern des Computer-Integrated-Manufacturing (CIM). Die Einführung von PPS soll insbesondere Vorteile gegenüber der klassischen Produktionsplanung mit Terminscheinen und Plantafeln, in Hinsicht auf Flexibilität der Produktion bieten.

Eine besondere Herausforderung liegt im Bereich Industrie 4.0, wo es um die intelligente Vernetzung von Maschinen bzw. um kognitive Produktionsssysteme geht.

Siehe auch die Berufe FertigungstechnikerIn, LebensmitteltechnikerIn und ProzesstechnikerIn.

  • Strukturierte, selbständige Arbeitsweise
  • Kreativität
  • Problemlösungskompetenz
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Mathematische Begabung: Berechnung und Simulation von Komponenten
  • Kenntnisse einschlägiger Normen der Branche: z.B. Elektrotechnik, Bautechnik, Flugtechnik

 

Fachlich wichtig sind CADKenntnisse je nach angestrebter Branche (der Werkzeug- und Formenbau "CIMATRON", der Stahlbau "Virtual Steel").

PPS-TechnikerInnen arbeiten bei Unternehmen, die auf Softwareprojekte spezialisiert sind, als Programmier- oder ServicetechnikerInnen, in Betriebsberatungs- und Unternehmensorganisationsfirmen oder direkt in Fertigungs- und Produktionsbetrieben.

Forschung wird im Bereich von kognitiven technischen Systemen vor allem in der Robotik, Automation und Produktionssplanung betrieben.

Vgl: Schriftenreihe der Hochschulgruppe für Arbeits- und Betriebsorganisation e.V. (HAB), H. Lödding (Hrsg), Kognitive Produktionssysteme, in Industrie 4.0 - Wie intelligente Vernetzung und kognitive Systeme unsere Arbeit verändern, pdf S. 39

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Mess- und RegeltechnikerIn", dem der Beruf "PPS-TechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Für Berufe im Produktionsbereich sind üblicherweise eine fundierte technische Ausbildung (wie vor allem HTL für Maschinen- und Anlagenbau, Wirtschaftsingenieurwesen usw.) erforderlich.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Relevante Bereiche: Z.B. Verfahrenstechnik, industrieller Umweltschutz, Produktionsmanagement, Qualitätsmanagement, Sicherheitstechnik, Mess- und Regeltechnik, Arbeitsplatz-Gestaltung und Prozess-Optimierung.

Nach mehrjähriger Erfahrung in einem Produktionsbetrieb bestehen berufliche Aufstiegsmöglichkeiten in übergeordnete Funktionen wie z.B. Leitung der Produktionslogistik: Diese Position ist verantwortlich für die Abteilungen Einkauf, EDV sowie die Material- und Zeitwirtschaft.

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