Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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AbfallwirtschaftstechnikerInnen sind für die Einhaltung der gesetzlich geregelten Vorschriften zur Abfallbeseitigung in einem Betrieb verantwortlich. Sie informieren und beraten BetriebsinhaberInnen hinsichtlich abfallwirtschaftlicher Fragen und organisieren die Umsetzung abfallrechtlicher Bestimmungen. Sie sorgen weiters dafür, dass die Verpflichtungen für die Sammlung, Behandlung, Lagerung und Beförderung von Abfällen verordnungsgerecht durchgeführt werden und nehmen regelmäßige Kontrollen vor.
AbfallwirtschaftstechnikerInnen sind auch für die fachgerechte Entsorgung von Problemstoffen zuständig. Zudem entwickeln und betreuen sie entsprechende Entsorgungsanlagen und Maschinen für die Abfallbehandlung und zum Recycling von Stoffen. Weiters entwickeln sie für den jeweiligen Betrieb Strategien, wie Abfälle verringert oder ganz vermieden werden können. Außerdem halten sie sich über neue Technologien zur Abfallverwertung auf dem Laufenden.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Ein Mann arbeitet an einer Wasseraufbereitungsanlage.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker arbeitet bei einer Wasseraufbereitungsanlage.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine industrielle Wasseraufbereitungsanlage, in der eine Fachkraft auf einer metallenen Wartungsbrücke mit einem Kran über einem Klärbecken arbeitet.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker in Sicherheitsausrüstung arbeitet an einer Wasseraufbereitungsanlage. Er steht auf einer metallenen Wartungsbrücke über einem Klärbecken und arbeitet an der Wartung.
© AMS / Chloe PotterEin Wassertechniker bedient ein technisches Gerät auf einer metallenen Wartungsbrücke über einem Klärbecken.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Kläranlage mit einem Kranfahrzeug.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker reinigt mit industrielle Ausrüstung eine Wasseraufbereitungsanlage im Freien.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker in einer Kläranlage überprüft technische Ausrüstung.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Kläranlage.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker ist mit der Wartung von Rohrleitungen beschäftigt.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Kläranlage.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker führt im Labor eine Analyse mit Messzylindern durch.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind Abwassertechniker zu sehen, die an Computern arbeiten und Bildschirme mit technischen Daten der Wasseraufbereitungsanlage überwachen.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt mehrere Entsorgungs- und Recyclingfachmänner, in und vor einem Müllentsorgungsfahrzeug, umgeben von großen Müllbergen.
© AMS / Das MedienstudioEin Entsorgungs- und Recyclingfachmann in einem Labor untersucht eine Probe in einem Becherglas.
© AMS / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Unternehmen und Branchen:
Nachhaltige und umweltfreundliche Abfallverarbeitung gewinnt allgemein an Bedeutung. Dementsprechend steigt die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich. Besonders die zunehmende Knappheit an Rohstoffen macht das Recycling zu einer wichtigen Sparte in der Abfallwirtschaft. Zudem investieren Unternehmen zunehmend in moderne Technologien, sodass AbfallwirtschaftstechnikerInnen mit guten Berufsaussichten rechnen können. Vertiefte Kenntnisse in energie- und verfahrenstechnischen Prozessen sowie Know-how zur Steigerung der Ressourceneffizienz können die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zusätzlich erhöhen.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Eine gute Basis für diesen Beruf bilden Ausbildungen an höheren technischen Lehranstalten, z.B. in den Bereichen Umwelttechnik oder Chemie. Wichtige Ausbildungsinhalte sind beispielsweise Chemie, Analytik und Mikrobiologie, Verfahrens- und Energietechnik, Umwelttechnik, Umweltanalytik sowie Qualitätsmanagement.
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:| Höhere Lehranstalt für Kunststoff- und Umwelttechnik - Werkstoffe & Umwelttechnik (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Bundeslehranstalt Andorf (öffnen) 4770 Andorf, Hannes Schrattenecker-Straße 1 Tel.: +43 (0)7766 / 411 00 -0, Fax: +43 (0)7766 / 411 00 -40, https://www.andorftechnologyschool.at/ |
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| Höhere Lehranstalt für Kunststoff- und Umwelttechnik (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Bundeslehranstalt Kapfenberg (öffnen) 8605 Kapfenberg, Viktor-Kaplan-Straße 1 Tel.: +43 (0)5 0248 069, https://www.htl-kapfenberg.at |
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| Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure - Chemische Betriebs- und Umwelttechnik (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Dornbirn (öffnen) 6851 Dornbirn, Höchsterstraße 73 Tel.: +43 (0)5572 / 38 83 -0, https://www.htldornbirn.at |
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| Kolleg für Berufstätige für Chemieingenieure - Umwelttechnik und Umweltschutzmanagement (öffnen) Kolleg |
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Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien (öffnen) 1170 Wien, Rosensteingasse 79 Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80, Fax: +43 (0)1 / 48 903 59, https://www.hblva17.ac.at |
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| Höhere Lehranstalt für Kunststoff- und Umwelttechnik (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Wien - Technologisches Gewerbemuseum (TGM) (öffnen) 1200 Wien, Wexstraße 19-23 Tel.: +43 (0)1 / 331 26 -0, Fax: +43 (0)1 / 331 26 -204, https://www.tgm.ac.at/ |
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Weiterbildungsmöglichkeiten bieten Kollegs und Universitäten. Auch einschlägige Fachhochschul-Studiengänge bieten eine Weiterbildungsperspektive.
Weiterbildungen können auch bei Erwachsenenbildungsinstitutionen wie BFI und WIFI sowie privaten Aus- und Weiterbildungsinstituten absolviert werden, z.B. in den folgenden Bereichen:
Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufstätigkeit können den Berufstitel "IngenieurIn" erwerben. Es handelt sich dabei um einen international vergleichbaren Bildungsabschluss, der seit Inkrafttreten des Ingenieurgesetzes 2017 als berufliche Qualifikation, entsprechend dem Bachelor-Niveau (NQR 6), anerkannt ist.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Verbands Österreichischer Ingenieure sowie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft.
Seit Herbst 2023 können an Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen sowie Privatuniversitäten zusätzlich zum bisherigen Studienangebot auch berufsbegleitende Weiterbildungsstudien absolviert werden. Diese bieten auch Personen, die keine Hochschulreife (Matura, Berufsreife- oder Studienberechtigungsprüfung) besitzen, die Möglichkeit den akademischen Titel „Bachelor Professional (BPr)" oder „Master Professional (MPr)" zu erwerben.
Für die Zulassung zu einem Bachelor Professional-Studium ist ein einschlägiger beruflicher Ausbildungsabschluss (z.B. Lehre, BMS-Abschluss) oder eine mehrjährige Berufserfahrung im Studienbereich erforderlich.
Personen, die einen Master Professional abgeschlossen haben, können in der Folge dann auch ein Doktoratsstudium absolvieren.
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten im Industriebereich bestehen in erster Linie in Funktionen wie Teamleitung oder Abteilungsleitung. Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es auch in Management- und Führungsfunktionen im Umweltbereich. So bietet das WIFI z.B. Zertifizierungen zum/zur Umweltmanagementbeauftragten an.
Die selbstständige Berufsausübung ist im Rahmen der freien Gewerbe "Abfallbeauftragter gem. § 11 Abfallwirtschaftsgesetz" und "Energiekostenberatung" sowie in den reglementierten Gewerben "Ingenieurbüros (Beratende IngenieurInnen)" und "Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation" möglich.
Für reglementierte Gewerbe muss bei der Gewerbeanmeldung der jeweils vorgeschriebene Befähigungsnachweis, z.B. in Form einer Befähigungsprüfung, eines bestimmten Schul- oder Studienabschlusses oder einer fachlichen Tätigkeit, erbracht werden. Ein freies Gewerbe erfordert in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich die Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen zur Anmeldung eines Gewerbes.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich sowie in der Liste der reglementierten Gewerbe und der Liste der freien Gewerbe.
Ein Mann arbeitet an einer Wasseraufbereitungsanlage.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker arbeitet bei einer Wasseraufbereitungsanlage.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine industrielle Wasseraufbereitungsanlage, in der eine Fachkraft auf einer metallenen Wartungsbrücke mit einem Kran über einem Klärbecken arbeitet.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker in Sicherheitsausrüstung arbeitet an einer Wasseraufbereitungsanlage. Er steht auf einer metallenen Wartungsbrücke über einem Klärbecken und arbeitet an der Wartung.
© AMS / Chloe PotterEin Wassertechniker bedient ein technisches Gerät auf einer metallenen Wartungsbrücke über einem Klärbecken.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Kläranlage mit einem Kranfahrzeug.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker reinigt mit industrielle Ausrüstung eine Wasseraufbereitungsanlage im Freien.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker in einer Kläranlage überprüft technische Ausrüstung.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Kläranlage.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker ist mit der Wartung von Rohrleitungen beschäftigt.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Kläranlage.
© AMS / Chloe PotterEin Abwassertechniker führt im Labor eine Analyse mit Messzylindern durch.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind Abwassertechniker zu sehen, die an Computern arbeiten und Bildschirme mit technischen Daten der Wasseraufbereitungsanlage überwachen.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt mehrere Entsorgungs- und Recyclingfachmänner, in und vor einem Müllentsorgungsfahrzeug, umgeben von großen Müllbergen.
© AMS / Das MedienstudioEin Entsorgungs- und Recyclingfachmann in einem Labor untersucht eine Probe in einem Becherglas.
© AMS / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.