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UmwelttechnikerIn

Berufsbereiche: Umwelt
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.720,- bis € 2.520,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Die Umwelttechnik ist ein Teilbereich des Umweltschutzes und umfasst technische Wissenschaften, Chemie, Verfahrenstechnik und Ökologie.

UmwelttechnikerInnen befassen sich mit technischen Maßnahmen zur Entsorgung, Recycling, Vermeidung von Umweltbelastungen, Nutzung erneuerbarer Energien, Minimierung von Rohstoff- und Energieverbrauch. Sie erarbeiten Lösungen zur energie- und ressourceneffizienten Nutzung von Rohstoffen.

Sie entwickeln Konzepte und Maßnahmen zur umweltschonenden Produktion von Gütern. Sie installieren und warten Geräte und Anlagen zur Rückgewinnung von Stoffen und zur Energiegewinnung aus Abfällen. Sie montieren Filter zur Verminderung der Luftverschmutzung und Absorber zur Abgasreinigung. Zudem planen sie Verfahren für den Gewässer-, Boden-, Lärm- und Strahlenschutz.

UmwelttechnikerInnen führen Beratungen durch und pflegen Kontakt zu Institutionen, Behörden und Forschungsinstituten. Bei umweltkritischen Fragen vermitteln sie zwischen der Bevölkerung, Vorständen von Industriebetrieben und politischen Entscheidungsträgern.

Typische Aufgaben umfassen:

  • Anlagenplanung im Bereich Erneuerbare Energie
  • Analyse von energie- und gebäudetechnischen Problemen
  • Umsetzung von technischen Lösungen zur Reinigung von Abwasser oder Abluft
  • Anlegen von Deponien (Abfallbeseitigung, Müllverbrennung)
  • Messtechnische Erfassung, Überwachung und Dokumentation von Schadstoffen und Umweltschäden
  • Mitwirkung bei der Planung von Industrieanlagen (energetisch-wirtschaftlich)
  • Erarbeitung von Maßnahmen zum Schutz ökologisch wertvoller Räume
  • Erhaltung/Wiederherstellung von intakter/bereits geschädigter Umweltsysteme
  • u.v.a.

 

Spezialisierungen können in verschiedenen Bereichen stattfinden: Z.B. Umweltbiotechnik, Umweltanalytik, Messtechnik, Ökoenergietechnik, im industriellen Umweltschutz, in der Umweltverfahrenstechnik, Recyclingtechnik oder Umweltinformationstechnologie.

Siehe auch die Berufe VerfahrenstechnikerIn (Technischer Umweltschutz), UmwelttechnikerIn (Recyclingtechnik), Regelungs- und SteuerungstechnikerIn.

Die Umwelttechnik ist ein Teilbereich des Umweltschutzes und umfasst technische Wissenschaften, Chemie, Verfahrenstechnik und Ökologie.

UmwelttechnikerInnen befassen sich mit technischen Maßnahmen zur Entsorgung, Recycling, Vermeidung von Umweltbelastungen, Nutzung erneuerbarer Energien, Minimierung von Rohstoff- und Energieverbrauch. Sie erarbeiten Lösungen zur energie- und ressourceneffizienten Nutzung von Rohstoffen.

Sie entwickeln Konzepte und Maßnahmen zur umweltschonenden Produktion von Gütern. Sie installieren und warten Geräte und Anlagen zur Rückgewinnung von Stoffen und zur Energiegewinnung aus Abfällen. Sie montieren Filter zur Verminderung der Luftverschmutzung und Absorber zur Abgasreinigung. Zudem planen sie Verfahren für den Gewässer-, Boden-, Lärm- und Strahlenschutz.

UmwelttechnikerInnen führen Beratungen durch und pflegen Kontakt zu Institutionen, Behörden und Forschungsinstituten. Bei umweltkritischen Fragen vermitteln sie zwischen der Bevölkerung, Vorständen von Industriebetrieben und politischen Entscheidungsträgern.

Typische Aufgaben umfassen:

  • Anlagenplanung im Bereich Erneuerbare Energie
  • Analyse von energie- und gebäudetechnischen Problemen
  • Umsetzung von technischen Lösungen zur Reinigung von Abwasser oder Abluft
  • Anlegen von Deponien (Abfallbeseitigung, Müllverbrennung)
  • Messtechnische Erfassung, Überwachung und Dokumentation von Schadstoffen und Umweltschäden
  • Mitwirkung bei der Planung von Industrieanlagen (energetisch-wirtschaftlich)
  • Erarbeitung von Maßnahmen zum Schutz ökologisch wertvoller Räume
  • Erhaltung/Wiederherstellung von intakter/bereits geschädigter Umweltsysteme
  • u.v.a.

 

Spezialisierungen können in verschiedenen Bereichen stattfinden: Z.B. Umweltbiotechnik, Umweltanalytik, Messtechnik, Ökoenergietechnik, im industriellen Umweltschutz, in der Umweltverfahrenstechnik, Recyclingtechnik oder Umweltinformationstechnologie.

Siehe auch die Berufe VerfahrenstechnikerIn (Technischer Umweltschutz), UmwelttechnikerIn (Recyclingtechnik), Regelungs- und Steueru…

Wichtig ist ein naturwissenschaftlich-technisches Verständnis und die Freude an Mathematik, Chemie und Physik (Thermodynamik) und Biologie (Mikrobiologie, Toxikologie)

Der Beruf erfordert die Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen fachlichen Prozessen sowie

  • Analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Verhandlungskompetenz und Argumentationsfähigkeit
  • Beratungskompetenz und Organisatorisches Geschick: Infoveranstaltungen, Umgang mit Politischen Behörden und Entscheidungsträgern
  • Weiterbildungsbereitschaft: Rechtliche Normen und Bestimmungen
  • Umgang mit Softwaretools: Simulationen, Statistik
  • Englischkenntnisse: Lesen von Fachliteratur

 

In Jobausschreibungen werden zusätzlich oft folgende Anforderungen formuliert:

Fähigkeit zur Erfassung und verständlichen Darstellung und Vermittlung komplexer Sachverhalte und Zusammenhänge und Umgang mit geobasierten Umweltinformationssystemen.

UmwelttechnikerInnen finden in technisch-industriellen Betrieben, insbesondere aber dem Anlagebau herausfordernde Tätigkeitsfelder. Sie arbeiten auch in Energie- und Umweltagenturen. Auf Grund des österreichischen Abfallwirtschaftsgesetzes ist es erforderlich, dass jeder Betrieb (ab 100 MitarbeiterInnen) einen betrieblichen Abfallbeauftragten der Behörde bekannt gibt.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für Beratungsberufe mit ökologischem Background gibt es vor allem bei Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen, Interessengemeinschaften und Interessenvertretungen. Arbeitsmöglichkeiten gibt es auch in Form selbständiger Beratungstätigkeit.

Die Themen Energie, Umwelt, Natur und Ressourcen sind absolut im Trend und bietet für qualifizierte Fachleute Potential für Innovationen.

Zu den Bereichen, die am meisten für die Umweltverschmutzung verantwortlich sind, gehören Unternehmen der Erdölindustrie und Textlindustrie (Färben und Imprägnieren von Kleidung, Ledergerbung etc.).

Das Thema Umweltinformatik spielt eine große Rolle. Hier realisieren und optimieren Fachleute Umweltinformationssysteme. Sie nutzen Simulationsprogramme z.B. zur Messung und Simulation der Ausbreitung von Schadstoffen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "UmwelttechnikerIn", dem der Beruf "UmwelttechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Basisausbildung ist in der Regel entweder eine Ausbildung im Bereich Chemie, Verfahrenstechnik, ev. auch Kunststofftechnik erwartet - bei entsprechender Spezialisierung auch Wirtschaftsingenieurwesen (z.B. HTL oder Studium).

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur / Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Notwendige Kenntnisse und Befähigungen (z.B. Öko-Auditing) werden meist berufsbegleitend erworben. Lehrgänge wie Umweltmanagement, Management und Umwelt oder Projektmanagement bieten Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Gebiet an.

Infos über Fort- und Weiterbildungsprogramme bietet auch die Energie- und Umweltagentur NÖ unter www.enu.at-Direktlink.

Projekt- oder GruppenleiterIn, EnergieberaterIn, AbnahmetechnikerIn, QualitätsbeauftragteR, SicherheitsbeauftragteR, PrüfingenieurIn, RegelungstechnikerIn oder ProduktionsleiterIn.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Natur, Pflanzen, Tiere, Umwelt, Seite 118
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