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VerkehrsberaterIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung / Umwelt
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.820,- bis € 2.000,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

VerkehrsberaterInnen befassen sich mit verkehrplanerischen Fragen und der Beratung verschiedener Zielgruppen.

Dazu gehören: Verbesserung der Verkehrssituation, Erhöhung der Sicherheit auf dem Schulweg, Verwirklichung einer Tempo-30 Zone, bessere (sichere) Überquerung der Hauptstraße, Begegnungszonen für Jugendliche.

Sie helfen, fundierte Vorschläge in die Diskussion mit Betroffenen und Entscheidungsfindern aus Politik und Wirtschaft einzubringen um alternative Verkehrsmodelle zu finden und an deren Umsetzung zu arbeiten.

Sie führen Erhebungen und Machbarkeitsuntersuchungen durch, z.B. bei der Frage wie sich eine neue Umgehungsstraße auf den Kraftfahrzeugverkehr auswirken würde etc. Zudem berüchsichtigen sie die Auswirkungen der Verkehrsentwicklung auf die Umwelt. Zudem erstellen sie Analysen und Modelle zur zur Verkehrssicherheit, zum Verkehrsablauf und -betrieb, zur Erreichbarkeit von Räumen, auch unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit.

VerkehrsberaterInnen organisieren und gestalten Informationsveranstaltungen (Diskussionen, Meetings usw.) und Beratungen für Einzelpersonen und Gruppen über Koordinationsleistungen bei unterschiedlicher Interessenlage. Sie führen auch Exkursionen durch, etwa zur Gestaltung von Hauptstraßen sowie Mobilitätskurse für SeniorInnen, z.B. zur Orientierung am Bahnhof.

Sie achten darauf, dass ihre Vorschläge, Pläne und die Wahl der Verkehrsmittel zur kostengünstigen und nachhaltigen Lösung anstehender Verkehrsprobleme (Stau, Lärm, Parkplatzprobleme) beitragen. Sie können auch in Logistik-Abteilungen von Betrieben beratend tätig sein.

VerkehrsberaterInnen arbeiten auch mit EntscheidungsträgerInnen z.B. aus Verkehrstelematik, Raumplanung und Flächenwidmungsplanung zusammen.

Die Verkehrsberatung erfolgt oft in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit FachplanerInnen aus den Sozialwissenschaften, Ökologie und Raumplanung

  • Analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Naturwissenschaftlich-technisches Verständnis
  • Freude an Mathematik: Berechnungen, Modellbildung
  • Verhandlungskompetenz
  • Fremdsprachenkenntnisse: Für internationale bzw. länderübergreifende Projekte (Autobahnen, Schienenverkehr etc)

 

Im Beruf sind Kenntnisse zur zielgruppenspezifischen Informationsaufbereitung (Präsentationen, Unterlagen) für Fachleute aus Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Politik nötig.

Tätigkeitsbereiche finden sich in Verkehrsbetrieben und -verbünden, Gemeinden und Institutionen, in Mobilitätszentralen, Energie- oder Managementagenturen sowie bei der Qualitätssicherung z.B. im Radverkehr.

Sie entwickeln zum Teil auch Informationsunterlagen für die Energieerziehungan Schulen und Kindergärten. Die Erweiterung des Themas Energie auf ist in diesem Bereich hochaktuell.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für Beratungsberufe mit ökologischem Background gibt es vor allem bei Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen, Interessengemeinschaften und Interessenvertretungen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "VerkehrsplanerIn", dem der Beruf "VerkehrsberaterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

In Jobauschreibungen wird häufig ein Studium im Bereich Verkehrstechnik oder Raumplanung vorausgesetzt.

Praktische Kenntnisse in den Bereichen Maschinen und Motoren, Prüf- und Messtechnik sowie technische Mechanik sind unbedingt nötig!

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fachprüfungen und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Umweltbetriebsprüfer - Umweltgutachter, Bauökologie, Umwelt- und Energieberatung, Ökologische Beratungsberufe, Umwelt- und Energieberatung. Darüber hinaus werden  Universitätslehrgänge für Umweltmanagement, Umweltprüfung und Umweltgutachten von verschiedenen Veranstaltern angeboten.

Arbeitsmöglichkeiten gibt es auch in Form selbständiger Beratungstätigkeit.

AbsolventInnen einer höheren technischen Lehranstalt (HTL) kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!). Infos bietet auch die Website des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus.

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