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Start | SportwissenschafterIn - Leistungssport

* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Beruf ist eine Spezialisierung des Berufs SportwissenschafterIn. Weiterführende Informationen finden Sie in der Beschreibung von SportwissenschafterIn (UNI/FH/PH).

 

Tätigkeitsmerkmale

SportwissenschafterInnen im Bereich Leistungssport betreuen AthletInnen und arbeiten an der gezielten Steigerung sportlicher Höchstleistungen. Eine ihrer zentralen Aufgabe ist die Leistungsdiagnostik, bei der sie mithilfe wissenschaftlicher Methoden wie Kraftmessungen oder Laktattests die körperliche Leistungsfähigkeit analysieren. Auf Basis dieser Daten erstellen sie fundierte Analysen über den Trainingszustand und die Entwicklung der SportlerInnen.

Darauf aufbauend übernehmen sie außerdem die Trainingsplanung, -steuerung und -kontrolle. Sie erstellen individuelle Trainingspläne, die genau auf die Bedürfnisse und Ziele der AthletInnen abgestimmt sind, und passen diese laufend an. Zudem analysieren sie Bewegungsabläufe, um Techniken zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Auch die Wettkampfanalyse gehört zu ihren Aufgaben: Sie werten Leistungsdaten aus, um Stärken und Schwächen zu erkennen und gezielte Verbesserungen zu unterstützen.

Ein weiterer wichtiger Tätigkeitsbereich von SportwissenschafterInnen im Bereich Leistungssport ist die Regeneration, Prävention und Rehabilitation. Sie entwickeln Maßnahmen zur schnelleren Erholung der SportlerInnen nach intensiven Trainingseinheiten und Wettkämpfen und arbeiten eng mit ÄrztInnen und PhysiotherapeutInnen zusammen, um Verletzungen vorzubeugen oder den Wiedereinstieg nach Verletzungen zu unterstützen. Darüber hinaus geben sie Empfehlungen zu gesundheits- und leistungsfördernden Lebensstilfaktoren ab, wie etwa Ernährung, Schlaf und Entspannung. Außerdem beurteilen sie Sportgeräte und Trainingsbedingungen aus wissenschaftlicher Sicht, um optimale Voraussetzungen für Training und Wettkampfleistung zu schaffen.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Körperliche Leistungsfähigkeit analysieren
  • Training planen, steuern und kontrollieren
  • Individuelle Trainingspläne erstellen
  • Bewegungsabläufe analysieren
  • Leistungsdaten auswerten
  • Maßnahmen zur schnelleren Erholung entwickeln
  • Gesunde Lebensstilfaktoren empfehlen
  • Sportgeräte wissenschaftlich beurteilen
  • Begeisterungsfähigkeit
  • Didaktische Fähigkeiten
  • Durchsetzungsvermögen
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Interesse für Gesundheit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Körperliche Fitness
  • Organisationstalent
  • Reaktionsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Unternehmen und Branchen:

  • Sportverbände 
  • Sportvereine
  • Sportleistungszentren
  • Trainingszentren 
  • Sportorganisationen
  • Rehabilitationszentren 

Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.

offene Job-Angebote

Eine gute Basis für diesen Beruf bilden Bachelor- und Masterstudiengänge an Universitäten, z.B. in Sport- und Bewegungswissenschaft. Ebenso besteht die Möglichkeit, ein Doktoratsstudium zu absolvieren.

Bachelorstudien im Bereich Sportwissenschaft umfassen meist Ausbildungsinhalte wie Sport- und Bewegungswissenschaft, Medizinische Grundlagen, Biomechanik, Sportinformatik, Trainingswissenschaft, Leistungsdiagnostik, Sport und Ernährung sowie Erste Hilfe. Im Rahmen von aufbauenden Masterstudien werden die Kompetenzen im jeweiligen Fachgebiet nochmals vertieft, spezialisiert und erweitert.

Voraussetzung für ein Bachelorstudium ist die Hochschulreife, die entweder durch eine erfolgreich abgeschlossene Matura, eine Studienberechtigungsprüfung oder eine Berufsreifeprüfung erlangt werden kann. 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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