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Industrial DesignerIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.280,- bis € 2.640,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Industrial DesignerInnen entwerfen, gestalten, konstruieren und entwickeln verschiedenste Produkte und Systeme. Das sind entweder Konsumgüter wie Möbel und Sportgeräte, Investitionsgüter wie z.B. Produktionsmaschinen oder das Transportationsdesign. Beim Transportationsdesign geht es um die Gestaltung des Äußeren und des Innenraumes von Autobussen, U-Bahnen, Schiffen oder Flugzeugen.

Je nach Art des Auftrags entstehen entweder Einzelstücke oder es folgt eine Sortenproduktion in Klein-, Mittel- oder Großserien. Dabei achten IndustriedesignerInnen auf ein ansprechendes Design sowie auf Funktions- und Gebrauchstauglichkeit. Das ist wichtig um die Marktfähigkeit und den Verkauf des jeweiligen Produktes zu gewährleisten.

Industrial DesignerInnen beherrschen verschiedene Darstellungstechniken wie z.B. geometrisches Skizzieren und Renderingtechnik. Sie verfügen über Kenntnisse im Modellbau und Rapid Prototyping*-Verfahren.

Zudem verfügen sie über fundierte Kenntnisse im Umgang mit berufsspezifischen 3D-Programmen wie CAD-Software und Adobe-Software. Wichtig ist der Umgang mit gängigen spezifischen Software-Tools wie z.B. Rhinoceros, SolidWorks und Hypershot (das ist ein Render-Programm). Es besteht eine Vielfalt an Spezialisierungsmöglichkeiten, z.B.

  • Medizintechnik: ganze OP-Säle, Zahnarztpraxen, Life Science Produkte
  • Home Care: Gehhilfen, Sensoren zum Personen-Tracking, Blutdruckmessgeräte
  • Transportation Design: Z.B. Busse, U-Bahnen, Automobildesign
  • Konsumgüter: Beleuchtungskörper, Gebrauchsglas und -porzellan, Besteck, Spülmaschinen, Werkzeuge, Möbel, Sportgeräte, Motorradhelme, Smart Phones
  • Investitionsgüter: Automaten, Inventar von Krankenhäusern (Betten, Untersuchungsgeräte)
  • u.v.a.

 

Industrial DesignerInnen sorgen dafür, dass alle nötigen Zeichnungen sowie ergonomische und ästhetische Faktoren, Kosten und Beschreibungen in der Designspezifikation (Bedienungsanleitung für HerstellerInnen) enthalten sind.

Insbesondere bei größeren Projekten arbeiten sie während der gesamten Planungsphase mit SpezialistInnen aus den Bereichen Bionik, Technik (z.B. Materialkunde), Ergonomie, Prozess- und Fertigungstechnik, Ökologie und Marketing zusammen.

 

*Rapid Prototyping (RP): Erzeugung eines realen physikalischen Modells aus einem virtuellen Computermodell. Es existieren verschiedene RP-Verfahren in der Fertigungstechnik - das älteste ist die Stereolithographie; modernere sind Contour Crafting und 3D-Printing (Stand: 2018).

Industrial DesignerInnen entwerfen, gestalten, konstruieren und entwickeln verschiedenste Produkte und Systeme. Das sind entweder Konsumgüter wie Möbel und Sportgeräte, Investitionsgüter wie z.B. Produktionsmaschinen oder das Transportationsdesign. Beim Transportationsdesign geht es um die Gestaltung des Äußeren und des Innenraumes von Autobussen, U-Bahnen, Schiffen oder Flugzeugen.

Je nach Art des Auftrags entstehen entweder Einzelstücke oder es folgt eine Sortenproduktion in Klein-, Mittel- oder Großserien. Dabei achten IndustriedesignerInnen auf ein ansprechendes Design sowie auf Funktions- und Gebrauchstauglichkeit. Das ist wichtig um die Marktfähigkeit und den Verkauf des jeweiligen Produktes zu gewährleisten.

Industrial DesignerInnen beherrschen verschiedene Darstellungstechniken wie z.B. geometrisches Skizzieren und Renderingtechnik. Sie verfügen über Kenntnisse im Modellbau und Rapid Prototyping*-Verfahren.

Zudem verfügen sie über fundierte Kenntnisse im Umgang mit berufsspezifischen 3D-Programmen wie CAD-Software und Adobe-Software. Wichtig ist der Umgang mit gängigen spezifischen Software-Tools wie z.B. Rhinoceros, SolidWorks und Hypershot (das ist ein Render-Programm). Es besteht eine Vielfalt an Spezialisierungsmöglichkeiten, z.B.

  • Medizintechnik: ganze OP-Säle, Zahnarztpraxen, Life Science Produkte
  • Home Care: Gehhilfen, Sensoren zum Personen-Tracking, Blutdruckmessgeräte
  • Transportation Design: Z.B. Busse, U-Bahnen, Automobildesign
  • Konsumgüter: Beleuchtungskörper, Gebrauchsglas und -porzellan, Besteck, Spülmaschinen, Werkzeuge, Möbel, Sportgeräte, Motorradhelme, Smart Phones
  • Investitionsgüter: Automaten, Inventar von Krankenhäusern (Betten, Untersuchungsgeräte)
  • u.v.a.

 

Industrial DesignerInnen sorgen dafür, dass alle nötigen Zeichnungen sowie ergonomische und ästhetische Faktoren, Kosten und Beschreibungen in der Designspezifikation (Bedienungsanleitung für HerstellerInnen) enthalten sind.

Insbesondere bei größeren Projekten arbeiten sie während der gesamten Plan ...

Industrial DesignerInnen müssen neben Kreativität über ein umfangreiches Wissen bezüglich Materialien, Farben und Verarbeitungsmöglichkeiten verfügen sowie ein gutes technisches Verständnis aufweisen!

Wichtig sind kommunikative Kompetenzen - während des gesamten Entwicklungsprozesses ist eine enge Kommunikation mit den IngenieurInnen und EinkäuferInnen des Herstellers notwendig.

Weiters: Fremdsprachenkenntnisse für internationale KundInnen, interdisziplinäres Arbeiten mit Fachleuten aus anderen Disziplinen (z.B. Maschinenbau), analytisches Denkvermögen, Empathievermögen.

Industrial DesignerInnen arbeiten in Designbüros, Design- oder Entwicklungsabteilungen von Unternehmen (z.B. Apple, Audi, KTM), manchmal auch in Konstruktionsbüros. Sie können auch selbstständig im eigenen Design-Studio tätig sein.

Arbeitsfelder eröffnen sich in unterschiedlichen Branchen:

  • Konsum- und Investitionsgüterindustrie
  • Werbe- und Event Management Agenturen
  • Architekturbüros
  • Bauwesen
  • Gebäudetechnik, Beleuchtungstechnik
  • Medien, Film und Fernsehen
  • Unterhaltungselektronik
  • Medizintechnik, Life Science
  • Automobil- und Automobilzulieferindustrie
  • Luft- und Raumfahrtindustrie
  • u.v.a.

Es besteht der Trend zur individuellen Gestaltung von Produkten. Durch die Digitalisierung und spezielle Herstellungsverfahren wie etwa dem 3D-Druck lassen sich Produkte manchmal vergleichsweise kostengünstig gestalten.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Industrial DesignerIn", dem der Beruf "Industrial DesignerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Das Studium Industrial Design ist neben dem künstlerischen Anteil durch vorwiegend technisch-wissenschaftlichen Inhalte bestimmt. Daher erfolgte die Neu-Zuteilung von den künstlerischen zu den ingenieurwissenschaftlichen Studien (UniStG, Anlage 1Z.2.11a).

  • Industrial Design (Universität für angewandte Kunst, Mag.des.ind.)
  • Industrial Design scionic® (Kunstuniversität Linz, BSc, DI). (Schwerpunkte zur Wahl: 1.Computer Aided Industrial Design, 2.Materialwissenschaften und Prozesstechnologien, 3.Ergonomie, 4.Design- und Innovationsmanagement
  • Industrial Design - Schwerpunkt Mobility Design oder Eco-Innovative Design (FH-Joanneum, BA, MA).

 

Die Masterstudien sind aufbauend zu jeweils vorhergehenden Bachelor-Studien konzipiert!

Ausgewählte Lehrveranstaltungen werden aufgrund der Internationalisierung dieses Bereiches auf Englisch gehalten.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildung erfolgt oft im informellen Rahmen. Auf internationalen Messen, Ausstellungen und Symposien, kann man durch den Kontakt mit FachkollegInnen neue Entwicklungen und Trends am Kunst- und Designsektor - vor allem jedoch technische Entwicklungen verfolgen.

Die berufliche Praxis, praktisches Experimentieren und die Lektüre fachspezifischer Literatur sind oft impulsgebend. Universitätslehrgänge und Lehrgänge ermöglichen eine fachliche Vertiefung bzw. Erweiterung: Z.B. Computational Life Sciences (Modellierung, Simulation, Massenspektrometrie etc.), Health Care Management, Materialwissenschaften, Produktionstechnik, Fertigungstechnik, Logistik, Vertrieb und Qualitätsmanagement.

Weiterbildungsmöglichkeit: Z.B. Eco Design (MSc, FH Wr. Neustadt/Wieselburg).

Der Aufstieg kann in leitende Funktionen im Designbereich erfolgen. Je nach Branche existieren unterschiedliche Bezeichnungen, wie etwa ChefdesignerIn, TeamleiterIn, ProjektmanagerIn oder Creative Director. Creative Directors beschäftigen sich auch mit der Marktbeobachtung und mit Trendanalysen.

Für leitende Funktionen sind neben einer mehrjährigen Berufserfahrung insbesondere betriebswirtschaftliche Qualifikationen und Fremdsprachenkenntnisse von Bedeutung.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Berufsausübung als DesignerIn. Es gibt Freie Gewerbe und Reglementierte Gewerbe. Nähere Infos bietet die Website der Wirtschaftskammer Österreich - WKO. Die aktuelle Liste der reglementierten Gewerbe ist auf der Website des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort BMDW abrufbar.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Kunst (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Industrielle Formgebung und Produktgestaltung
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