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Musikpädagog(e)in

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 1.760,- bis € 2.620,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Musikpädagog(e)innen sind je nach Schwerpunktsetzung entweder im Bereich der allgemeinen Musikerziehung, der Bewegungserziehung oder im Bereich der Gesangs- und Instrumentalpädagogik tätig.

Im Bereich der musikalischen Grundausbildung versuchen Musikpädagog(e)innen, Personen mit Instrumenten in spielerischer Art und Weise vertraut zu machen.

Durch entsprechende Übungen motivieren sie zum Singen, Spielen und Tanzen bzw. zum Ausführen von rhythmischen Bewegungen, wobei der Schwerpunkt nicht auf technischer Perfektion, sondern auf spielerischer Improvisation liegt.
Im Rahmen der Gesangs- und Instrumentalpädagogik unterstützen MusikpädagogInnen beim Erlernen eines Musikinstruments bzw. bei ihrer gesanglichen Ausbildung.

Sie wirken auch unterstützend bei der künstlerischen Erarbeitung und Interpretation von Gesangs- oder Instrumentalpartien mit.

Siehe auch die Berufsbilder Pädagogik sowie Kulturpädagogik, Bewegungs-, Tanzpädagogik und Kunstpädagogik.

Kreativität, gute Allgemeinbildung, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen, soziale Kompetenzen, Kontaktfreude, Fähigkeit andere zu Motivieren, Empathievermöge.

Wichtig ist die Bereitschaft und Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit fachlichen und damit verbundenen gesellschaftsrelevanten Fragen und Problemen.

Musikpädagog(e)innen unterrichten an Einrichtungen der Erwachsenenbildung wie Kunst- und Musikschulen oder geben privaten Unterricht.

Ihre Arbeitsfelder reichen von der musikpädagogischen Vermittlung an Tanz- und Musikschulen sowie an sonder- und heilpädagogischen Einrichtungen bis hin zum Management musikpädagogischer Projekte.

Musik wird auch im medizinischen Bereich eingesetzt - etwa für spezielle Therapien, um körperliche oder geistige Erkrankungen zu behandeln. Musik ist außerdem zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden, der durch die Entstehung von Massenmedien und moderner Unterhaltungselektronik noch weiter wächst.

Weitere Beschäftigungsfelder stellen Forschung und Kunstbetrieb (unterschiedliche Kulturveranstalter usw.) dar.

 

Grundsätzlich darf man ab dem Bachelorabschluss schon unterrichten, wird aber vermutlich nur befristete Arbeitsverträge bekommen. In den nächsten Jahren ist im Pflichtschulbereich aufgrund bevorstehender zahlreicher Pensionierungen mit relativ guten Jobchancen zu rechnen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MusikerIn", dem der Beruf "Musikpädagog(e)in" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Musikpädagogik kann als eigenständiges Fach studiert werden. Falls ein Lehramt angestrebt wird:

Lehramtsstudien werden spätestens bis 2016/17 als Bachelorstudium (8 Semester, 240 ECTS) mit einem aufbauenden Masterstudium (2-4 Semester, 60–120 ECTS) konzipiert.

Uni: Z.B. Lehramtsstudium Instrumentalmusikerziehung, verschiedene Instrumentalmusikstudien, Solo- oder Konzertgesang, Kirchenmusik, Musik- und Bewegungspädagogik, Elementare Musikpädagogik, Musik- und Bewegungspädagogik.

Privatuni: Z.B. Elementare Musikpädagogik, Instrumental-(Gesangs-)Pädagogik, Tanzpädagogik/Movement Studies, Elementare Musikpädagogik, ev. Pädagogik für modernen Tanz.

Weiterbildungsangebote sowie Angebote zur Nachqualifizierung. Nähere Infos
bietet die Website des BMB - Bundesministerium für Bildung.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Universitäten der Künste bieten für AbsolventInnen künstlerischer Studien zahlreiche Spezialkurse und Weiterbildungsangebote, z.B.  Universitätslehrgang für Elementare Musik Pädagogik. Das Institut für Musikpädagogik Wien bietet u.a. den Weiterbildungs-Lehrgang für Elementare Musikpädagogik.

Eine Neuerung ist die Möglichkeit für PädagogInnen, an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen Erweiterungsstudien zu absolvieren, mit denen ein bereits absolviertes Studium um zusätzliche Kompetenzen erweitert werden kann (Stand: Juli 2017).

 

Für Pädagog(e)innen gibt es generell auch berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen Bildungspolitik, Bildungsverwaltung und Sozialmanagement. Der gesamte Aus- und Weiterbildungsbereich (inkl. Erwachsenenbildung und Freizeitpädagogik) bieten ebenfalls berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Karriere- und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten (für LehrerInnen) sind z.B. die Ernennung zur/zum SchuldirektorIn, berufliche Wechsel in die Bundes- und Landesschulbehörden, die Mitarbeit bei der Gestaltung von Lehrmitteln oder eine Gutachtertätigkeit für Lehrmittel (z.B. Schulbücher).

 

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Kunst (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Musik- und Instrumentalerziehung (Lehramt), Instrumental- und Gesangspädagogik
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