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Tierarzt/-ärztin - Tiermedizinische Forschung

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.730,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

In der tiermedizinischen Forschung befassen sich VeterinärmedizinerInnen mit der Erkennung und Bekämpfung von Tierkrankheiten, mit Fragen der Tierernährung, mit Zuchtergebnissen und der Schaffung optimaler Umweltverhältnisse für Tiere.

Typische Aufgaben sind bakteriologische und virologische sowie Antikörperuntersuchungen, die Analyse der Auswirkungen von Medikamentenverabreichung auf die von Tieren gewonnenen Nahrungsmittel und die Entwicklung neuer Behandlungs- und Therapieformen. Auch die Durchführung von Tierversuchen (unter Beachtung der Tierschutzgesetze) und experimentelle Forschungsarbeit gehören zu den Aufgaben von Tierärztinnen/Tierärzten in diesem Tätigkeitsbereich.

In der vergleichenden Tiermedizin sind VeterinärmedizinerInnen mit der Erforschung von Entstehung, Prävention und Bekämpfung der von Tieren auf den Menschen übertragbaren Krankheiten – den so genannten Zoonosen – betraut. Dazu gehören z.B. Tollwut, Trichinose, Toxoplasmose oder Listeriose.

TierärztInnen sind zudem in der Tierärztlichen Praxis oder auch in der Veterinärverwaltung tätig.

Der richtige Umgang mit nervösen, ängstlichen oder aggressiven Tieren gehört zu den beruflichen Anforderungen, damit in Zusammenhang auch der Umgang mit den TierhalterInnen, welcher – besonders in schwierigen Situationen – soziale und kommunikative Kompetenzen verlangt.

  • Forschergeist
  • Freude am Umgang mit Tieren
  • Analytisches Denkvermögen: Forschung, Diagnose
  • Rasche Reaktionsfähigkeit: Pferde und Kühe treten machmal, exotische Tiere beißen
  • Unempfindlichkeit gegen Schmutz, Blut und manchmal auch üblen Geruch
  • Eigendisziplin hinsichtlich Hygiene und Sauberkeit (Infektionsgefahr)
  • Entscheidungskraft und Entschlossenheit

 

Dieser Beruf unterliegt der Fortbildungspflicht

VeterinärmedizinerInnen im Bereich Forschung & Entwicklung sind in der Lehre an Universitäten sowie in der chemische und pharmazeutische Industrie beschäftigt.

Im öffentlichen Dienst sind VeterinärmedizinerInnen im Verwaltungsbereich bei veterinärmedizinischen Bundesanstalten sowie in verschiedenen Ministerien beschäftigt.

Zur selbständigen Ausübung des tierärztlichen Berufs sind Personen berechtigt, die bestimmte Erfordernisse erfüllen, wie z.B. Volle Geschäftsfähigkeit, Ausreichende Kenntnisse der Amtssprache und Eintragung in die Tierärzteliste.

Für FachtierärztInnen mit einer Sonderausbildung in einem bestimmten Fachgebiet der Veterinärmedizin, gilt die gleiche Berufsausübungsberechtigung.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Tierarzt/-ärztin", dem der Beruf "Tierarzt/-ärztin - Tiermedizinische Forschung" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Veterinärmedizinische Universität Wien bietet das Diplomstudium Veterinärmedizin, www.vetmeduni.ac.at.

Dabenen gibt es ein PhD-Programm im Bereich Veterinärmedizin und verschiedene Masterprogramme: Z.B. Mensch-Tier-Beziehung (MSc), Vergleichende Biomedizin - Infektionsbiomedizin und Tumorsignalwege (MSc).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Dieser Beruf unterliegt der Fortbildungspflicht gemäß § 20 Abs. 3 Tierärztegesetz TÄG.

Akkreditierte Veranstalter publizieren und administrieren ihre Fortbildungen auf der Fortbildungsplattform der Österreichischen Tierärztekammer.

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten verschiedene  Universitätslehrgänge, z.B.: Präventives Katastrophenmanagement für VeterinärmedizinerInnen, Physikalische Medizin, Rehabilitation und Physiotherapie für Kleintiere und Pferde, Angewandte Kynologie (Hundewissenschaften)..

Darüber hinaus können Tierärzte und Tierärztinnen an Residency-Trainingsprogrammen teilnehmen, die eine Ausbildung für ein Spezialgebiet der Veterinärmedizin (z.B. Animal Reproduction, Bovine Health Management, Clinical Pathology) nach einem von European oder American Colleges vorgegebenen Curriculum beinhalten.

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