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BautechnikerIn (Hochbau)

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

BauingenieurInnen im Hochbau führen eigenverantwortlich die Planung, Berechnung und Konstruktion von Gebäuden über der Erde durch.

Dazu gehören Wohn- und Verwaltungsgebäude, Gewerbe und Industriebauten, Parkhäuser, Museen, Krankenhäuser, Hotels, Einkaufszentren, Schulen sowie Türme aus Leichteton, Holz, Kunststoff, Stahl –oder Verbundmaterialien (z.B. Stahlbeton).

Sie ermitteln die technisch notwendigen und wirtschaftlich günstigen Abmessungen des Tragwerks und wählen die geeigneten Baumaterialien und -elemente aus. In der Regel basiert die Arbeit auf der Planung von ArchitektInnen bzw. BauingenieurInnen und StatikerInnen.

Zu den Tätigkeiten gehört auch die Anbotseinholung, Preisprüfung, Arbeitsvorbeitung, Koordination des bautechnischen Personals und der Gewerke, Bauabrechnung, Durchsicht der Pläne, Bauaufsicht, Qualitätsmanagement.

Bei ihrer Tätigkeit arbeiten sie mit TechnikerInnen und IngenieurInnen aus verschiedenen Fachgebieten, wie VermessungstechnikerInnen, StatikerInnen, GebäudetechnikerInnen u.a. zusammen.

 

Grundlegendes naturwissenschaftlich-mathematisches Verständnis, Freude an Physik (Thermik, Akustik, Lichttechnik), räumliches Vorstellungsvermögen, Problemlösungsfähigkeit, Kreativität, Kontaktfähigkeit, hohes Verantwortungsbewusstsein, Durchsetzungs- und Verhandlungskompetenz, Führungskompetenz, Bereitschaft zur Mobilität.

BauingenieurInnen finden v.a. in Unternehmen des Baugewerbes, Architekturbüros, Ingenieurbüros und weiteren Ziviltechnikbüros, in Hoch- und Tiefbaubetrieben, in Konstruktionsbüros bei Planungsgesellschaften, in Planungsbüros der Industrie, in Bauämtern der Öffentlichen Bauträger, sowie als Selbstständige Beschäftigung.

Typische Tätigkeiten von BautechnikerInnen: Anbotseinholung, Preisprüfung, Arbeitsvorbeitung, Koordination des bautechnischen Personals, Abrechnung.

Aufgrund zahlreicher EU-Verordnungen und Neuregelungen in den Bereichen energieeffizientes, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen, sowie intelligente Steuerungssysteme und umweltfreundliche Baustoffe entstehen zunehmend neue Ausbildungsmöglichkeiten, welche diese Schwerpunkte aufgreifen.

Dementsprechend steigen auch die Karrierechancen im gesamten Bauwesen, insbesonders in allen Bereichen, die innerhalb des Lebenszyklus eines Gebäudes bzw. Objektes eine Rolle spielen.

Im öffentlichen Dienst (z.B. Bundesministerien, Landesbauämter) beschäftigen sich
Als IngenieurkonsulentInnen befassen sich BauingenieurInnen mit Begutachtungsverfahren, wasserrechtlichen Fragen u.Ä.

Aufgrund zahlreicher EU-Verordnungen und Neuregelungen in den Bereichen energieeffizientes, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen, sowie intelligente Steuerungssysteme und umweltfreundliche Baustoffe entstehen zunehmend neue Ausbildungsmöglichkeiten, welche diese Schwerpunkte aufgreifen.

Multilaterale Forschungskooperationen gewinnen innerhalb der europäischen Forschungslandschaft an Gewicht. Deutschland, die Schweiz und Österreich planen deshalb eine Kooperation, die sich speziell auf Smart Cities konzentriert. Infos auf der Website des bmvit.

Wie alle Industriezweige stellt sich auch der Bereich Bautechnik den Herausforderungen der Digitalisierung. Dazu gehören autonome Fahrzeuge (Transport), das Internet of Things und die Analyse großer Datenmengen (Data Mining, Data Science).

Zur digitalen Transformation gehören auch Innovationen wie etwa der 3D-Druck und das Building-Information-Modeling (BIM). BIM ist die digitale Darstellung eines Bauwerkes und seiner Funktionen auf der Basis fortlaufend aktualisierter Daten. Viele ExpertInnen sind sich einig, dass durch die Digitalisierung das Betreiben von Bauwerken und Anlagen verbessert, energieeffizienter und kostengünstiger wird.

In der USA und in China wurden sogar schon die ersten Häuser mit riesigen 3D-Druckern geformt. Die gedruckten Häuser sind „geometrisch komplexer“, durch die architektonischen Qualitäten kann man genauer auf die Raumwirkung eingehen (vgl. Häuser aus dem 3D-Drucker, URL: www.spektrum.de).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BautechnikerIn", dem der Beruf "BautechnikerIn (Hochbau)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

BauingenieurInnen spezialisieren sich meist erst während des Berufslebens auf eine Sparte (z.B. Hochbau, Tiefbau, Infrastrukturbau, Sportstättenbau) oder bestimmte Aufgabenbereiche (z.B. Statik, Bauökologie)

Uni: Z.B. Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement (BSc), Bau- und Umweltingenieurwissenschaften (BSc, MSc), Bauingenieurwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen (BSc, MSc), Bauingenieurwesen - Infrastruktur und Management (MSc), Bauingenieurwissenschaften - Infrastruktur (MSc).

UNI-Masterprogramme zur Spezialisierung:
Z.B. Domotronik, Natural Resources Management and Ecological Engineering.

FH: Z.B. Bauingenieurwesen (BSc), Bauingenieurwesen im Hochbau (BSc), Bauingenieurwesen - Baumanagement (BSc), Bauplanung und Bauwirtschaft (BSc), Smart Building (BSc), Green Building  - Energieeffiziente Gebäudetechnik und Nachhaltiges Bauen (BSc, MSc) Baumanagement und Ingenieurbau (MSc).

FH-Masterprogramme zur Spezialisierung:
Z.B. Bautechnische Abwicklung internationaler Großprojekte, Technische Gebäudeausstattung, Gebäudetechnik und Gebäudemanagement, Nachhaltigkeit in der Bautechnik, Smart Buildings in Smart Cities.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Möglichkeiten zur akademischen Weiterbildung bieten beispielsweise die Universitätslehrgänge in den Bereichen Solararchitektur, Klimatechnik, Sanierungsmanagement, nachhaltige Entwicklung im Städtebau oder Facility Management, International Construction Law, Life Cycle Management-Bau, Building Science, Urban Strategies, MEng Nachhaltiges Bauen, Future Building Solutions.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen z.B. als BauleiterIn, leitendeR KonstruktionstechnikerIn, AbteilungsleiterIn sowie - je nach Qualifikation - als VerkaufsleiterIn und in Funktionen wie ProjektleiterIn, ProduktmanagerIn, QualitätsmanagerIn.

Für AbsolventInnen einer technischen oder naturwissenschaftlichen Studienrichtung besteht darüber hinaus die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als IngenieurkonsulentIn.

Tagesaktuelle Fassung der Gewerbeordnung im österr. Rechtsinformationssystem: RIS.

Infos über Befähigungsnachweise bei der Wirtschaftskammer Österr: WKO

Liste der reglementierten Gewerbe auf bmwfw.gv.at.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwesen
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