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Humanbiologe/Humanbiologin

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.120,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Humanbiologen und Humanbiologinnen beschäftigen sich mit der Biologie des Menschens. Das umfasst die Anatomie, Physiologie, Evolutionsbiologie sowie Bereiche der Humangenetik und Immunologie.

Humanbiologen und Humanbiologinnen untersuchen zellbiologische, chemische und molekulare Prozesse, die menschliches Leben ermöglichen. In der Immunologie geht es um das menschliche System zur Abwehr von Krankheiten.

Die Humanbiologie schließt medizinische Grundlagen und Grundlagen der Psychologie mit ein. Die Biomedizin berücksichtigt hierbei mit einem spezielleren Fokus vor allem diejenigen Erkenntnisse, die für die Diagnose, Therapie und Prophylaxe von Krankheiten herangezogen werden können.

Humanbiologen und Humanbiologinnen befassen sich zudem mit Umweltbelastungen und deren Auswirkung auf den menschlichen Organismus.

Siehe auch:

Die Arbeit als BiologIn erfordert eine interdisziplinäre Vorgangsweise sowie

  • Analytisches Denkvermögen
  • Fitness und Ausdauer: Langfristig angelegte Beobachtungs- und Versuchsprogramme
  • Gute Wahrnehmung und Beobachtungsgabe
  • Englischkenntnisse: Literatur, Forschung

 

In der Biologie gibt es Überschneidungen zu anderen Wissenschaften, wie Chemie, Pharmazie, Physik und Medizin.

Humanbiologen und Humanbiologinnen sind oft in der Forschung und Lehre tätig - an Universitäten, Forschungseinrichtungen oder Labors. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten sind z.B:

  • Öffentlicher Dienst (z.B. Wissenschaftskommunikation)
  • Museen
  • Bundes- und Landeseinrichtungen
  • Humanbiologische Untersuchungsstellen
  • Bioinformatische und biostatistische Erhebungsstellen
  • Wissenschaftsjournalismus
  • Politikberatung

 

Die Arbeit in der Humanbiologie erfordert eine interdisziplinäre Vorgangsweise. Es gibt Überschneidungen zu anderen Wissenschaften, wie Chemie, Pharmazie, Physik und Medizin.

 

Ein wichtiges Tätigkeitsfeld im Bereich Biologie ist auch die Bioinformatik. Eine oder mehrere Programmiersprachen zu beherrschen, wird eine immer bedeutendere Qualifikation. Neue Technologien wie Internet of Things und Data Intelligence sind mit der Informatik (Systeme und Methoden) und deren Schnittstellen verbunden.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BiowissenschafterIn", dem der Beruf "Humanbiologe/Humanbiologin" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Einige Universitäten bieten den einschlägigen Studiengang Biologie mit Wahlfach oder Spezialisierung in Verhaltensbiologie. Das Fach Humanbiologie ist auch in folgenden Studienrichtungen enthalten: Z.B. Hebammen, Physiotherapie, Ergotherapie, Biomedizinische Analytik.

Weitere Studiengänge sind z.B.

  • Verhaltens-, Neuro- und Kognitionsbiologie
  • Anthropologie
  • Genetik
  • Entwicklingsbiologie
  • Molekulare Zell- und Entwicklungsbiologie
  • Evolutionsbiologie
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Biologie bietet eine Vielfalt an Spezialisierungsmöglichkeiten. Im Bereich Humanbiologie besteht die Möglichkeit zur weiteren Vertiefung in der biomedizinischen Analytik oder im Bereich Umwelt. Berührungspunkte bestehen auch zur Biomedizin und zur Bioinformatik.

Im wissenschaftlichen Bereich sind Zusatzqualifikationen in Bezug auf Fremdsprachen und Moderation wichtig. Zudem gibt es rechtliche und technisch geprägte Weiterbildungsprogramme.

  • Biomedizin
  • Biomedizinische Datenanalyse.
  • Molekulare Biowissenschaften
  • Kultur- und Sozialanthropologie
  • Verhaltensphysiologie
  • Forensische Wissenschaften

Mit entsprechender beruflicher Erfahrung kann eine Position in der Planung, Organisation und Durchführung interdisziplinärer Forschungsprojekte angestrebt werden.

Voraussetzungen für eine entsprechende Karriere ist meistens eine mehrjährige Berufserfahrung sowie Managementkenntnisse. Auch sehr gute Englischkenntnisse sind aufgrund der fachlichen Kommunikation und wegen der starken internationalen Ausrichtung dieses Bereiches unumgänglich.

Es besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Berufsausübung im Rahmen eines Gewerbes (z.B. beratende IngenieurInnen) oder in Laboratorien. Nähere Infos bietet z.B. Wirtschaftskammer Österreich WKO.

Für AbsolventInnen bestimmter Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn.

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