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MaschinenbautechnikerIn - Schwerpunkt Schiffstechnik

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.500,- bis € 3.190,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

MaschinenbautechnikerInnen im Bereich Schiffstechnik/Schiffsbau sind hauptsächlich als KonstruktionsingenieurIn in der Planung und als Urkundspersonen im Auftrag öffentlicher Einrichtungen tätig.

Sie entwerfen Bauteile für Schiffe und Boote sowie Faltschwimmbrücken, Motoren und Komponenten entsprechend den Planungsvorgaben von Reedereien. Sie erstellen dazu Prototypen (Versuchsmodelle) und testen diese mittels Computersimulation.

SchiffbautechnikerInnen die im Bereich der Planung tätig sind übernehmen Ausschreibungsverfahren für Reedereien und wirken bei der Projektvergabe mit. Als IngenieurkonsulentInnen sind SchifftechnikerInnen berechtigt, nach der Fertigstellung eines Schiffes die Probefahrt zu überwachen und ein Abnahmeprotokoll anzufertigen.

Siehe auch den Kernberuf MaschinenbautechnikerIn sowie SchiffselektronikerIn (Nachrichtendienst).

Wichtig ist die Freude an Technik und das Interesse an Mathematik, darstellender Geometrie und Physik (z.B. Mechanik, Konstruktionstechnik, Messtechnik).

  • Analytisches Denkvermögen
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Belastbarkeit (Montage schwerer Gegenstände)
  • Rasche Reaktionsfähigkeit und Schwindelfreiheit: Arbeit in großen Höhen
  • Teamfähigkeit
  • Umgang mit Softwaretools: Für Analysen und Simulationen

MaschinebautechnikerInnen im Wasserfahrzeugbau arbeiten in Unternehmen die entsprechenden Fahrzeuge herstellen, montieren, warten und reparieren (auch Motorboote, Amphibien, Faltschwimmbrücken) auch beim Bundesheer.

Die beruflichen Möglichkeiten sind vielfältig und reichen beispielsweise von der Tätigkeit als IngenieurIn im Bereich industrieller Forschung und Entwicklung, als wissenschaftlicheR MitarbeiterIn an universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen, als BetriebsingenieurIn in einem Mittel- oder Großbetrieb oder als SicherheitsingenieurIn.

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MaschinenbauingenieurIn", dem der Beruf "MaschinenbautechnikerIn - Schwerpunkt Schiffstechnik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Universitäten und Fachhochschulen bieten Studiengänge im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, die zum Teil sehr spezialisiert sind (z.B. Rohstoff-Förderanlagen, Hydraulische Anlagen, Schiffstechnik, Sondermaschinenbau).

In Deutschland gibt es die Studiengänge: Schiffbau und maritime Technik (FH Kiel), Schiffbau und Meerestechnik (TU Hamburg), Schiffbetriebstechnik (Hochschule Bremerhafen).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

In diesem Bereich gibt es verschiedenste Fort- und Weiterbildungsangebote, z.B. Universitätslehrgänge in den Bereichen Aviation, Internationales Management, Industrial Management, Elektronik, Elektrotechnik, Technik und Recht.

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen weiters in der Kontroll- und Abnahmetechnik, Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit sowie in der Unfallforschung und Unfallprävention.

MaschinentechnikerInnen können bei entsprechender (Zusatz)Qualifikation und persönlicher Kompetenz als BetriebsingenieurIn in einem Mittel- oder Großbetrieb tätig sein; weiters als SicherheitsingenieurIn in Kraftwerken, als VersuchsingenieurIn, in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit), in der Unfallforschung und Unfallprävention sowie in der Schweißtechnik.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen zudem in Funktionen wie LeitendeR KonstrukteurIn oder ProjektleiterIn bzw. ProjektmanagerIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn.

Sie können als selbstständigeR UnternehmerIn tätig sein. Für AbsolventInnen bestimmter Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn.

 

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau, Mechatronik
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