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VermessungstechnikerIn - Ingenieurgeodäsie

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.820,- bis € 2.710,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Geodäsie (altgriech. ge "Erde" und daidso "ich teile") ist die Wissenschaft von der Vermessung und Abbildung der Erdoberfläche. Vgl. Definition der Fachschaft Vermessung und Geoinformation.

Tätigkeitsmerkmale

Ingenieurgeodäsie befasst sich mit Vermessungsarbeiten, welche in Verbindung mit der technischen Planung, der Absteckung und der Überwachung von technischen Objekten durchzuführen sind. Oft handelt es sich um Vermessungsarbeiten von Bauwerken und deren Überwachung (z.B. Tunnelbau, Gleisbau, Kühlturmschalenbau).

IngenieurgeodätInnen vermessen Form, Lage, Bewegung und Verformung von Objekten auf der Erdoberfläche, mit Größen von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Kilometern. Diese Vermessungen sind z.B. für Karten, Pläne oder auch zur Erstellung digitaler Situationsmodelle wichtig.

Zum Aufgabengebiet gehört die Bestimmung von Punkten bzw. Positionen in einem Koordinatensystem. Dazu gehört auch die Bearbeitung von 3D-Scanneraufnahmen eines Gebäudes oder die Berechnung von Änderungen der Plattentektonik nach einem Erdbeben.

IngenieurgeodätInnen nehmen absolut präzise Vermessungstätigkeiten vor, die nur sehr geringe Fehlertleranzen aufweisen dürfen - meist weniger als ein Millimeter. Sie analysieren die gewonnenen Daten und werten diese aus. Sie nutzen die Daten zur Modellbildung und für neue Berechnungen und pflegen sie in Datenbanken ein.

Die Ingenieurgeodäsie nutzt Messverfahren, wie z.B. Satellitenmesstechnik und Aerophotogrammetrie (Luftbildmessung) und unterschiedlichste Sensoren (Kreisel, Beschleunigungsmesser) zur Vermessung und Darstellung von Objekten der Erdoberfläche. Somit lassen sich die Basisdaten für 3D-Modelle zur Modellierung von Computer-Animationen erfassen, etwa um Planungen mit dem Ist-Zustand zu kombinierten. Im digitalisierten Zustand - also in der virtuellen Welt - lassen sich Simulationen und Abläufe, etwa vor dem Bau einer Kreuzung, besser und kostengünstig gestalten und präsentieren.

IngenieurgeodätInnen arbeiten in der Planung, Absteckung, Errichtung, Dokumentation und Überwachung in den verschiedensten Anwendungsbereichen:

  • Industriegebäudebau
  • Vortrieb von Tunneln
  • Absteckung im Verkehrswegebau
  • Bau und Überwachung von Staudämmen
  • Fertigung großer Flugzeuge und Schiffe
  • Kalibrierung von Robotern zur präzisen Bewegungssteuerung
  • u.v.a.

 

Siehe auch die Berufe MarkscheiderIn MontangeologIin oder BergbautechnikerIn.

Ingenieurgeodäsie befasst sich mit Vermessungsarbeiten, welche in Verbindung mit der technischen Planung, der Absteckung und der Überwachung von technischen Objekten durchzuführen sind. Oft handelt es sich um Vermessungsarbeiten von Bauwerken und deren Überwachung (z.B. Tunnelbau, Gleisbau, Kühlturmschalenbau).

IngenieurgeodätInnen vermessen Form, Lage, Bewegung und Verformung von Objekten auf der Erdoberfläche, mit Größen von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Kilometern. Diese Vermessungen sind z.B. für Karten, Pläne oder auch zur Erstellung digitaler Situationsmodelle wichtig.

Zum Aufgabengebiet gehört die Bestimmung von Punkten bzw. Positionen in einem Koordinatensystem. Dazu gehört auch die Bearbeitung von 3D-Scanneraufnahmen eines Gebäudes oder die Berechnung von Änderungen der Plattentektonik nach einem Erdbeben.

IngenieurgeodätInnen nehmen absolut präzise Vermessungstätigkeiten vor, die nur sehr geringe Fehlertleranzen aufweisen dürfen - meist weniger als ein Millimeter. Sie analysieren die gewonnenen Daten und werten diese aus. Sie nutzen die Daten zur Modellbildung und für neue Berechnungen und pflegen sie in Datenbanken ein.

Die Ingenieurgeodäsie nutzt Messverfahren, wie z.B. Satellitenmesstechnik und Aerophotogrammetrie (Luftbildmessung) und unterschiedlichste Sensoren (Kreisel, Beschleunigungsmesser) zur Vermessung und Darstellung von Objekten der Erdoberfläche. Somit lassen sich die Basisdaten für 3D-Modelle zur Modellierung von Computer-Animationen erfassen, etwa um Planungen mit dem Ist-Zustand zu kombinierten. Im digitalisierten Zustand - also in der virtuellen Welt - lassen sich Simulationen und Abläufe, etwa vor dem Bau einer Kreuzung, besser und kostengünstig gestalten und präsentieren.

IngenieurgeodätInnen arbeiten in der Planung, Absteckung, Errichtung, Dokumentation und Überwachung in den verschiedensten Anwendungsbereichen:

  • Industriegebäudebau
  • Vortrieb von Tunneln
  • Absteckung im Verkehrswegebau
  • Bau und Überwachung von Staudämmen
  • Fertigung großer Flugz ...
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Mathematisches Geschick: Berechnungen
  • Ausdauer für Projekte: Vermessungen im Freien
  • Im Beruf ist der Umgang mit CAD-Programmen (für das computerunterstützte technische Zeichnen) nötig

IngenieurgeodätInnen sind auf Großbaustellen im In- und Ausland tätig. Klassische Aufgabengebiete sind: Bauabsteckungen, Bauwerksüberwachungen (z.B. Bewegungen von Staumauern), präzise Tunnelvermessung.

VermessungsingenieurInnen und GeodätInnen arbeiten in den Gemeinde-, Landes- und Bundesverwaltungen oder als IngenieurkonsulentIn für Vermessungswesen im Bauwesen bzw. Bergbauwesen, Industrievermessung, Liegenschafts- und Planungswesen, in der Bodenerkundung für landwirtschaftliche Stellen, bei geologischen Untersuchungen für Prospektionsbetriebe, bei archäologischen Untersuchungen, Denkmalämtern, Hersteller für Vermessungsgeräte, Software und Systemtechnik mit Schwerpunkt Geoinformationssysteme, Kartographie und Vermessung.

Arbeitsmöglichkeiten bestehen auch in der Wissenschaft, Lehre, Forschung und Entwicklung an (Technischen) Universitäten.

Karrieremöglichkeiten bestehen in vielfältigen Bereichen, z.B. Umweltmonitoring, Data Science, Qualitätsmanagement, Geodäsie, Geoinformation und Kartografie.

VermessungstechnikerInnen können in Projekten zur Risikoberechnung beim Tunnelbau oder von Naturgefahren (z.B. Erdbeben, Hochwasser) tätig sein: Sie können weiters bei der Kontrolle von Staudämmen, etwa im Bereich Raum- und Bauplanung, bei der Logistik, Routen- und Einsatzplanung tätig sein. Aussichten bestehen zum Teil bei Prüfanstalten oder bei Bundesämtern für Eich- und Vermessungswesen (BEV).

Entwicklungsbereiche sind z.B. Umwelttechnik, Bohr- und Sprengtechnik, Raumplanung, Städteplanung, Liegenschaftsvermessung. Die Forschung beschäftigt sich auch mit Simulationen, Bildanalysen und Künstliche Intelligenz.

In der Kriminalanalyse können sie - bei entsprechender Qualifikation - im Rahmen der GIS-Kriminalanalyse tätig sein, etwa bei der geografischen Visualisierung und Analyse von Straftaten oder der Auswertung von videoüberwachten Bereichen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "VermessungstechnikerIn", dem der Beruf "VermessungstechnikerIn - Ingenieurgeodäsie" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Geodäsie ist einerseits das Bindeglied zwischen Geophysik und Astronomie, andererseits sind viele geodätische Messverfahren den Ingenieurwissenschaften zugeordnet. Das Fach Ingenieurgeodäsie ist z.B. in folgenden Studienrichtungen enthalten:

Uni: Z.B. Geodäsie (BSc, TU Graz). Geodäsie und Geoinformation (MSc, TU Wien), Geomatics Science mit Vertiefung Ingenieurgeodäsie/Kataster (MSc, TU Graz).

Die Ingenieurgeodäsie ist durch gesetzliche Regelung den IngenieurkonsulentInnen für Vermessungswesen vorbehalten und an eine bestimmte Ausbildung (Bachelor/Master-Kombination) gebunden.

Vgl. AK Wien, Vermessungsbefugte und Zivilgeometer. Tagesaktuelle Infos zur Ausbildung bieten z.B. die AnsprechpartnerInnen der TU Wien und TU Graz!

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Relevant sind Technologien, wie satellitengestützte Positionsbestimmung (GPS), Geografische Informationssysteme (GIS) und Remote Sensoring. Auch im Bereich Recht sind hier Weiterbildungsmaßnahmen von Bedeutung: Z.B. Vermessungsverordnung, Raumordnungsgesetze, Bauordnung, Forstrecht, Wasserrecht, Bergrecht, Grundbuchsrecht, Staatsgrenzengesetz.

Beispiele für weiterbildende Masterstudien: Cartography (MSc, TU Wien). Geospatial Technologies (MSc, Uni Graz). Space Sciences & Earth from Space - Weltraumwissenschaften, z.B. mit Vertiefungsfach „Satellite Systems“(MSc, Uni Graz).

Sehr gute Englischkenntnisse sind sowohl aufgrund der fachlichen Kommunikation sowie der starken internationalen Ausrichtung dieses Bereiches unumgänglich.

Für AbsolventInnen bestimmter Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der selbstständigen Berufsausübung im Rahmen eines Rechtskraftgewerbes oder im reglementierten Gewerbe: Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure). Nähere Infos bietet z.B. Wirtschaftskammer Österreich WKO.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Vermessung und Geoinformation
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