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AnimateurIn

Berufsbereiche: Reise, Freizeit und Sport / Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

AnimateurInnen organisieren und moderieren Unterhaltungs-, Sport- und Freizeitprogramme. Sie animieren zum Mitmachen und sorgen mit ihrem Angebot an Spielen, Sportturnieren, Ausflügen und Kursen für Spaß und gute Laune bei den Gästen. AnimateurInnen stimmen ihr Angebot auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden, die lokalen Gegebenheiten und das Wetter ab. Sie erstellen auch spezielle Angebote für bestimmte Personengruppen, z.B. Kinder, Jugendliche, Ältere oder Familien. Zu ihren Aufgaben gehören die Bewerbung des Angebots, das Einladen der Gäste, die Durchführung und Moderation der Veranstaltung sowie das Anleiten und Motivieren der ProgrammteilnehmerInnen.

Soziokulturelle AnimateurInnen legen den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die persönliche und soziale Entwicklung von Einzelpersonen und Gruppen. Sie sind z.B. in der Kulturpädagogik, Jugendarbeit oder in der Seniorenanimation tätig.

  • Begeisterungsfähigkeit
  • Bereitschaft am Wochenende zu arbeiten
  • Bereitschaft in den Abendstunden zu arbeiten
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Gerne kreativ arbeiten
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Körperliche Fitness
  • Organisationstalent
  • Reisebereitschaft

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:

  • Beherbergungsbetriebe, z.B. Hotels, Ferienwohnungen, Feriendörfer, Campingplätze
  • Freizeiteinrichtungen, z.B. Entertainment- und Spielecenter, Casinos, Freizeitclubs, Event- und Veranstaltungsunternehmen
  • Gesundheitseinrichtungen, z.B. Kuranstalten, Rehabilitationszentren, Gesundheitscamps
  • Fremdenverkehrsverbände und -institutionen (lokale und überregionale Planungs- und Organisationsstellen)
  • Reiseveranstaltungsunternehmen
  • Einkaufszentren

Der Tourismus-, Gastgewerbe- und Freizeitsektor entwickelt sich seit Jahren positiv und die Arbeitsmarktprognosen sind gut. Insbesondere für die Bereiche "Reise- und Freizeitgestaltung” sowie „Sport, Sportunterricht” ist auch künftig mit einer durchwegs stabilen Entwicklung zu rechnen. Für die Fitnessbetreuung wird sogar eine leicht steigende Nachfrage nach Arbeitskräften prognostiziert.

Die Beschäftigung in der Tourismusbranche ist jedoch generell starken saisonalen Schwankungen unterworfen. Im Bereich Animation sind zudem unregelmäßige Arbeitszeiten und wechselnde Arbeitsorte üblich.

Fremdsprachenkenntnisse und die Bereitschaft im Ausland zu arbeiten können die Beschäftigungschancen verbessern.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "AnimateurIn", dem der Beruf "AnimateurIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt keine gesetzlich geregelte Ausbildung für diesen Beruf. Die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten können in betriebsinternen Ausbildungen z.B. bei großen Reiseveranstaltern oder über Kurzausbildungen erworben werden. Viele SportanimateurInnen haben auch eine Ausbildung als SportlehrerInnen oder -trainerInnen absolviert oder eine Ausbildung an einer Höheren Lehranstalt für Tourismus, einem Kolleg für Tourismus, einer Fachhochschule oder Universität abgeschlossen. Weiters stellt der Lehrberuf FitnessbetreuerIn eine gute Basis für die Ausübung des Berufs dar.

Neben Erwachsenenbildungseinrichtungen wie bfi und WIFI bieten die Österreichischen Bundessportakademien (BSPA) Ausbildungen in diesem Bereich an, z.B.:

 

  • Bundessportakademie: "Instruktorenausbildung FIT"
    Dauer: ca. 6 Monate
  • bfi: "SeniorenfitnesstrainerIn"
    Dauer: 3 Monate (108 Lehreinheiten)
  • WIFI: Diplom-Lehrgang "Ausbildung zum/zur Outdoor-TrainerIn"
    Dauer: 8 Monate (210 Lehreinheiten)
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Tourismus und Freizeitwirtschaft (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Freizeitwirtschaft, Seite 17
Berufe mit Kurz- oder Spezialausbildung (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: SPORT, FREIZEIT, TOURISMUS - Gäste betreuen, Seite 105
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