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RezeptionistIn

Berufsbereiche: Hotel- und Gastgewerbe
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

RezeptionistInnen empfangen in Beherbergungsbetrieben Gäste, teilen ihnen freie bzw. reservierte Zimmer zu, übergeben die Zimmerschlüssel und erstellen bei der Abreise die Endrechnung. Weiters führen sie eine ständige Übersicht über die Zimmer (Zimmerspiegel) und bearbeiten die Zimmerreservierungen. Außerdem betreuen sie die Gäste während des gesamten Aufenthaltes. Sie nehmen z.B. Anrufe entgegen, reservieren Theater- oder Konzertkarten, informieren über spezielle Veranstaltungen und leiten Beschwerden weiter.

  • Organisationstalent,
  • Kommunikationsfähigkeit,
  • gutes Gedächtnis,
  • Freundlichkeit,
  • EDV- und Fremdsprachenkenntnisse.

Die wichtigsten Unternehmensbereiche/Branchen, die Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, sind z.B.:

  • Beherbergungsbetriebe (Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Feriendörfer usw.),
  • Freizeiteinrichtungen (Kuranstalten, Gesundheitscamps, Clubs, Kursveranstalter, Gewerkschaftsheime, Campingplätze) und Casinos,
  • Fremdenverkehrsverbände und -institutionen (lokale und überregionale Planungs- und Organisationsstellen),
  • Gastronomiebetriebe,
  • Reisebüros.

Frauenbeschäftigung Rund 2/3 der Beschäftigten im Fremdenverkehr sind Frauen, wobei fast die Hälfte als Hilfsarbeiterinnen arbeitet.

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage hat sich der Arbeitsmarkt für den Fremdenverkehr positiv entwickelt. Es ist mit einer leichten Zunahme von Arbeitsplätzen zu rechnen. Ein wichtiges Merkmal der Beschäftigungssituation im Fremdenverkehr ist die hohe Zahl der BerufswechslerInnen. Gründe dafür liegen in der geringen Entlohnung, in den unregelmäßigen Arbeitszeiten, in der Saisonarbeit und der hohen Stressbelastung. Zudem erfordern viele Berufe eine entsprechende Mobilität, vielfach auch die Bereitschaft im Ausland zu arbeiten. Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrung steigern jedoch die Chancen am Arbeitsmarkt.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "RezeptionistIn", dem der Beruf "RezeptionistIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Generell wird für die Berufsausübung eine einschlägige abgeschlossene Ausbildung (z.B. Lehre als Hotel- und GastgewerbeassistentIn, Hotelfachschule oder Höhere Lehranstalt für Tourismus) vorausgesetzt. Die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten können auch durch passgenaue Kurzausbildungen erworben werden. Kurzausbildungen, z.B.:

  • BFI: „Diplomausbildung zum/zur RezeptionistIn“; Dauer: 2 Monate
  • WIFI: „Ausbildung zum Rezeptionist „; Dauer: 80 Trainingseinheiten

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Tourismus und Freizeitwirtschaft (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Hotellerie, Seite 52
Gastgewerbe und Tourismus (Folder)
Reihe: Jobchancen Schule
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