Angebote im AMS Berufslexikon

Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.

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Tätigkeitsmerkmale

GymnastiktrainerInnen leiten Bewegungsprogramme für Einzelpersonen und Gruppen und fördern damit Fitness, Beweglichkeit sowie das allgemeine Wohlbefinden. Sie entwickeln abwechslungsreiche Übungseinheiten, die auf Alter, körperliche Voraussetzungen und individuelle Ziele abgestimmt sind. Je nach Schwerpunkt unterrichten sie beispielsweise Gesundheits-, Rücken-, Senioren-, Aqua-, Stretching- oder Schwangerschaftsgymnastik und unterstützen die Teilnehmenden dabei, ihre körperliche Leistungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Während der Trainingseinheiten demonstrieren GymnastiktrainerInnen die einzelnen Übungen, achten auf die korrekte Ausführung und geben Hilfestellungen.

Zudem vermitteln sie eine gesunde Körperhaltung, fördern Koordination, Gleichgewicht und Muskelkraft und helfen dabei, Verspannungen zu lösen oder muskuläre Dysbalancen auszugleichen. Durch gezielte Bewegungsprogramme tragen sie so zur Vorbeugung von Beschwerden des Bewegungsapparates bei und motivieren die Teilnehmenden zu einem aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstil. Neben der praktischen Unterrichtstätigkeit planen GymnastiktrainerInnen Trainingskonzepte, beraten zu geeigneten Übungsformen und passen ihre Programme regelmäßig an den Trainingsfortschritt an. 

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Bewegungsprogramme für Einzelpersonen und Gruppen durchführen
  • Abwechslungsreiche Übungseinheiten entwickeln
  • Einzelne Übungen demonstrieren
  • Auf die korrekte Ausführung von Bewegungen achten
  • Individuelle Hilfestellungen geben
  • Trainingskonzepte planen
  • Programme an Trainingsfortschritt anpassen
  • Begeisterungsfähigkeit
  • Didaktische Fähigkeiten
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Gleichgewichtsgefühl
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Interesse für Gesundheit
  • Interesse für Sport
  • Körperliche Fitness
  • Physische Ausdauer
  • Serviceorientierung

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:

  • Sportvereine und Fitnesscenter
  • Sport- und Freizeitzentren
  • Tourismusbetriebe, z.B. Sporthotels
  • Volkshochschulen

Der Sportsektor bietet sowohl im Sommer als auch im Winter ein breites Portfolio an Aktivitäten. Aufgrund des allgemein gestiegenen Gesundheits- und Körperbewusstseins entwickelt sich die Sport- und Fitnessbranche positiv. Während der Wintersport in Österreich traditionell eine bedeutende Rolle einnimmt, gewinnen auch andere Sportarten wie Gravelbiking, Mountainbiking und E-Biking zunehmend Bedeutung. Neben dem Radsport erlebt beispielsweise auch das Weitwandern einen anhaltenden Boom. Entsprechende professionelle Betreuungsangebote sowie der Ausbau der erforderlichen Infrastruktur schaffen attraktive Rahmenbedingungen für die Sportausübung.

GymnastiktrainerInnen benötigen neben fundiertem Fachwissen gute Kommunikationsfähigkeiten sowie ein sicheres Auftreten, um die TeilnehmerInnen zum Mitmachen zu motivieren und langfristig zu begeistern. Da dieser Beruf häufig neben- oder freiberuflich ausgeübt wird, können zusätzliche Kenntnisse verwandter Sporttrends, wie z.B. Step- oder Dance-Aerobic, Zumba, Kanga, Rope Skipping oder High Intensity Training, die Berufsaussichten verbessern.

Unter dem folgenden Link gelangen Sie zum AMS-JobBarometer. Dort finden Sie weiterführende Informationen zu den Arbeitsmarktaussichten für das Berufsbündel "FitnessbetreuerIn", dem der Beruf "GymnastiktrainerIn" zugeordnet ist, wie z.B. Informationen zu Trends, Anzahl der Inserate oder häufig nachgefragten Kompetenzen:

AMS-JobBarometer 

Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.

offene Job-Angebote

Es gibt keine gesetzlich geregelte Ausbildung für diesen Beruf. Die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten werden durch einschlägige Kurzausbildungen vermittelt, z.B.:

  • Bundessportakademie: "Sportinstruktorinnen und Sportinstruktoren" (mit verschiedenen Schwerpunkten)
    Dauer: 1 Monat bis 1 Semester (je nach Schwerpunkt)
  • Bundessportakademie: "Sportlehrerausbildung"
    Dauer: 3 Jahre
  • WIFI: "Grundlehrgang Gesundheit und Sport"
    Dauer: 60 Stunden
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

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