Ausbildungsform auswählen

BaustatikerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

BaustatikerInnen prüfen Konstruktionen auf ihre Belastungsfähigkeit und berechnen das Tragverhalten von Bauwerken und Tragwerken (z.B. Decken, Balken, Stützen, Wände, Fundament).

BaustatikerInnen befassen sich mit statischen Berechnungsverfahren, z.B. mit der Auswirkung von Kräften, Spannungen und Verformungen. Sie unterscheiden dabei äußere, angreifende (z.B. Schneelast, Verkehrslast, Windlast, Erdbeben) und innere, werkstoffabhängige Einflussfaktoren, wie z.B. die Dehnung von Materialien. Auf Basis dieser Daten werden gebrauchstaugliche und sichere Konstruktionsvorschläge entwickelt.

Weiters kontrollieren sie Schalungs- und Bewehrungspläne. Sie bilden eine Schnittstellenfunktion zu ArchitektInnen, BautechnikerInnen und BauherrInnen und sorgen so für einen reibungslosen Ablauf der Projekte.

BaustatikerInnen arbeiten mit SpezialistInnen aus verschiedenen Fachgebieten, wie VermessungstechnikerInnen, HydrotechnikerInnen, GeochemikerInnen u.a. zusammen.

Grundlegendes naturwissenschaftlich-mathematisches Verständnis, Freude an Physik (Mechanik, Thermodynamik), räumliches Vorstellungsvermögen, Problemlösungsfähigkeit, Kreativität, Kontaktfähigkeit, hohes Verantwortungsbewusstsein, Durchsetzungs- und Verhandlungskompetenz, Führungskompetenz, Bereitschaft zur Mobilität.

BauingenieurInnen finden v.a. in Unternehmen des Baugewerbes, Architekturbüros, Ingenieurbüros und weiteren Ziviltechnikbüros, in Hoch- und Tiefbaubetrieben, in Konstruktionsbüros bei Planungsgesellschaften, in Planungsbüros der Industrie, in Bauämtern der Öffentlichen Bauträger, sowie als Selbstständige Beschäftigung.

 

Der Einfluss der Bauökologie/Baubiologie erstreckt sich über das Bedürfnis der Menschen hinaus bis zur tlw. gesetzlich verankerten Nachweisführung (Vorschriften, Grenzwerte sowie weitere vorgegebenen Richtlinien).

Zur sog. digitalen Transformation gehören auch Innovationen wie etwa der 3D-Druck. 3D-Drucker werden in fast jeder Branche eingesetzt, sei es in der Architektur, Luftfahrt oder in der Zahnmedizin. Baugruppen zur Gewichtsreduzierung, Fertigungsprozesse für komplexe Geometrien, sogar Metallgebilde für Designobjekte und Türgriffe sind möglich.

Karriereaussichten bestehen daher u.a. in den Bereichen industrielle Forschung und Entwicklung im Gebäudebereich, in akademischen und nicht-akademischen Forschungsinstitutionen, im Öffentlichkeitsdienst und in Consulting Unternehmen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BautechnikerIn", dem der Beruf "BaustatikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von BaustatikerInnen wird das Grundstudium im Bereich Architektur oder Bauingenieurwesen erwartet -mit der Spezialisierung auf dem Gebiet Baustatik.

Uni: Z.B. Bauingenieurwesen, Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften,
verschiedene Masterprogramme, wie Infrastrukturplanung und -management, Domotronik, Bauphysik, Wirtschaftsingenieurwesen – Bauingenieurwissenschaften, Bauingenieurwesen (Vertiefungen, z.B. Konstruktiver Ingenieurbau; Geotechnik, Verkehr & Mobilität; Wasser & Ressourcen; Bauprozessmanagement)

FH: Z.B. Architektur, Architektur und Projektmanagement, Bauingenieurwesen (Baumanagement), Baumanagement und Ingenieurbau, Bauwesen, Bautechnik, Gebäudetechnik und Gebäudemanagement, Energie- und Umweltmanagement, Holztechnik und Holzwirtschaft, Urban Strategies, Design und Architektur Technologie, Green Building.

BauingenieurInnen spezialisieren sich oft erst sich im Laufe ihres Berufslebens auf eine Bausparte (Hochbau, Tiefbau) oder bestimmte Aufgabenbereiche, wie Statik, Baudynamik (Erdbebensicherheit, Baurevitalisierung) usw.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Möglichkeiten zur akademischen Weiterbildung bieten beispielsweise die Universitätslehrgänge in den Bereichen Solararchitektur, Klimatechnik, Sanierungsmanagement, nachhaltige Entwicklung im Städtebau oder Facility Management, International Construction Law, Life Cycle Management-Bau, Building Science, Urban Strategies, MEng Nachhaltiges Bauen, Future Building Solutions.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen etwa in Funktionen wie Projektleitung, Abteilungsleitung, leitendeR KonstruktionstechnikerIn und - je nach Qualifikation - als VerkaufsleiterIn oder QualitätsmanagerIn.

Für AbsolventInnen einer technischen oder naturwissenschaftlichen Studienrichtung besteht darüber hinaus die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als IngenieurkonsulentIn.

Tagesaktuelle Fassung der Gewerbeordnung im österr. Rechtsinformationssystem: RIS.

Infos über Befähigungsnachweise bei der Wirtschaftskammer Österr: WKO

Liste der reglementierten Gewerbe auf bmwfw.gv.at.

 

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Bau und Holz (Folder)
Reihe: Jobchancen Schule
Diese Berufe könnten Sie auch interessieren ...
Weitere Berufe aus dem Bereich "Bau, Baunebengewerbe und Holz" anzeigen