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Usability Engineer (m/w)

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Informationstechnologie
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.090,- bis € 2.390,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Usability Engineers sind meist den User Interface DesignerInnen vorgesetzt. Usability Engineers analysieren Computersysteme auf ihre Benutzerfreundlichkeit und bringen diesbezüglich Vorschläge zur Optimierung.

Im Vordergrund steht nicht die visuell ästhetische Gestaltung, sondern die zielgruppengerechte Verständlichkeit. Das beinhaltet die nutzungsfreundliche visuelle Aufbereitung und Darstellung von Informationen (Usability). Fachleute wende hier Methoden der Benutzerergonomie und der Wahrnehmungspsychologie an.

Sie befassen sich mit Konzeption, Evaluierung und Realisierung von Benutzeroberflächen unterschiedlicher Endgeräte. Endgeräte können Bankomaten, Ticket-Automaten, Leitsysteme, Tablets oder andere Geräte sein. Sie stellen Prototypen her, das sind Veruchsmodelle des herzustellenden Computersystems.

An der Schnittstelle zwischen EntwicklerInnen, User Interface-DesignerInnen und ProduktmanagerInnen wirken sie beratend bei der Erstellung von Bedienkonzepten mit. Sie kümmern sich vor allem um die Mensch-Maschine-Schnittstellen. Ihre Tätigkeiten beziehen sich auf die benutzerfreundliche Gestaltung von

  • Businessgrafiken
  • Interaktive Infografiken
  • Ticket-Information und Leitsysteme
  • Visualisierung von Produkt-Entstehungs-Prozessen
  • Visualisierung entdeckter Informationen (Data Mining)
  • Bedienoberflächen an Automaten
  • Bedienoberflächen an medizinischen Geräten
  • u.v.a.

 

Dieser Beruf umfasst auch die Disziplinen Informatik, Grafikdesign und Psychologie.

Spezialisierungsmöglichkeit besteht unter anderem im Bereich "Assistierende Technologien für ein Barrierefreies Webdesign". Von Bedeutung ist auch die "Accessibility", das ist die Zugänglichkeit für unterschiedliche Benutzergruppen. Die Anforderungen sind im E-Government-Gesetz § 1 (3) geregelt.

Sehr gefragt ist die Kunst, Webseiten und Anwendungen mittels valider Codierung so zu gestalten, dass sie jeder Mensch nutzen kann. Techniken der Programmierung bilden bisher "Barrieren" bei der Interaktion mit dem Computer bezüglich: Monitor - Sehsinn. Lautsprecher - Hörsinn. Tastatur - Bewegung. Mikrofon - Sprache.

Siehe auch die Berufe WirtschaftsinformatikerIn, Web-DesignerIn, Industrial DesignerIn.

Usability Engineers sind meist den User Interface DesignerInnen vorgesetzt. Usability Engineers analysieren Computersysteme auf ihre Benutzerfreundlichkeit und bringen diesbezüglich Vorschläge zur Optimierung.

Im Vordergrund steht nicht die visuell ästhetische Gestaltung, sondern die zielgruppengerechte Verständlichkeit. Das beinhaltet die nutzungsfreundliche visuelle Aufbereitung und Darstellung von Informationen (Usability). Fachleute wende hier Methoden der Benutzerergonomie und der Wahrnehmungspsychologie an.

Sie befassen sich mit Konzeption, Evaluierung und Realisierung von Benutzeroberflächen unterschiedlicher Endgeräte. Endgeräte können Bankomaten, Ticket-Automaten, Leitsysteme, Tablets oder andere Geräte sein. Sie stellen Prototypen her, das sind Veruchsmodelle des herzustellenden Computersystems.

An der Schnittstelle zwischen EntwicklerInnen, User Interface-DesignerInnen und ProduktmanagerInnen wirken sie beratend bei der Erstellung von Bedienkonzepten mit. Sie kümmern sich vor allem um die Mensch-Maschine-Schnittstellen. Ihre Tätigkeiten beziehen sich auf die benutzerfreundliche Gestaltung von

  • Businessgrafiken
  • Interaktive Infografiken
  • Ticket-Information und Leitsysteme
  • Visualisierung von Produkt-Entstehungs-Prozessen
  • Visualisierung entdeckter Informationen (Data Mining)
  • Bedienoberflächen an Automaten
  • Bedienoberflächen an medizinischen Geräten
  • u.v.a.

 

Dieser Beruf umfasst auch die Disziplinen Informatik, Grafikdesign und Psychologie.

Spezialisierungsmöglichkeit besteht unter anderem im Bereich "Assistierende Technologien für ein Barrierefreies Webdesign". Von Bedeutung ist auch die "Accessibility", das ist die Zugänglichkeit für unterschiedliche Benutzergruppen. Die Anforderungen sind im E-Government-Gesetz § 1 (3) geregelt.

Sehr gefragt ist die Kunst, Webseiten und Anwendungen mittels valider Codierung so zu gestalten, dass sie jeder Mensch nutzen kann. Techniken der Programmierung bilden bisher "Barrieren" bei der Interaktion mit dem Computer bezüglich: Monitor - Sehs ...

Analytisches Denkvermögen, Abstraktionsvermögen, Kenntnisse in Statistik und Mathematik, Problemlösungsfähigkeit, Teamorientierung, manchmal auch Durchsetzungsvermögen.

Im Beruf sind grundlegende Kenntnisse über psychologische Ergonomie sowie der Umgang mit Prototypingwerkzeugen nötig.

Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich in Computerkonzernen, Softwarehäusern insbesondere bei spezialisierten Softwareunternehmen, bei großen Wirtschaftsunternehmen, im Banken- und Versicherungsbereich, an Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und Forschungsstellen.

In vielen anderen (Technik)Branchen herrscht zunehmend die Tendenz zur Usability von Produkten. In Deutschland gibt es dzu bereits Ausbildungen, z.B. Wirtschaftsingenieurwesen mit Studienschwerpunkt Usability Engineering.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Multimedia-DesignerIn", dem der Beruf "Usability Engineer (m/w)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Usability Engineers verfügen meist über eine Ausbildung, welche die Bereiche Human Computer Interaction, Medieninformatik, Medienwissenschaften und Wahrnehmungspsychologie umfasst.

Uni: Z.B. Wirtschaftsinformatik; Informatik - Software & Information Engineering; Angewandte Informatik - verschiedene Schwerpunkte; Medieninformatik und Visual Computing (MSc); Software Engineering; Technische Informatik, Applied Image and Signal Processing (DI).

Industrial Design scionic® (Schwerpunkte zur Wahl: 1. Computer Aided Industrial Design, 2. Materialwissenschaften und Prozesstechnologien, 3 .Ergonomie, 4. Design- und Innovationsmanagement (Kunstuniversität Linz, BSc, DI).

FH: Z.B. Wirtschaftsinformatik; Business Informatics; Informatik; Internettechnik; Interactive Media; Informations- und Kommunikationssysteme; Mobile Computing; Communication Engineering for IT; Digital Media Production, Interactive Technologies; Interactive Media; User Experience Management (MAS).

Interdisziplinäre Studiengänge: Gesundheitsinformatik/E-Health mit Vertiefungsrichtung „Gesundheitsinformationssysteme“ oder „Digitale Persönliche Assistenzsysteme“, Applied Image and Signal Processing (MSc) mit verschiedenen Schwerpunkten, z.B. "Medical Imaging".

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen werden zum Teil betriebsintern angeboten, zum Teil gibt es Ausbildungen und Einschulungen von Seiten der großen Hard- und Softwareanbieter (einige Firmen verfügen mittlerweile über eigene Akademien).

Lehrgänge/Masterprogramme: E-Government; Strategie, Technologie und ganzheitliches Management; Strategisches Informationsmanagement; New Media Management; Telematikmanagement), Smart Homes und assistive Technologien (BSc).

Darüber hinaus gibt es verschiedene Weiterbildungsveranstaltungen der Ingenieursvereinigungen und ähnlicher Berufsvertretungen. Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten im Bereich der EDV bestehen (z.B. Netzwerktechnologie, Datenbanktechnologie, Web-Technologie, E-Business).

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen je nach Größe des Unternehmens z.B. als leitender Usability Engineer, User Experience Engineer (w/m), ProjektleiterIn, ProduktmanagerIn, QualitätsmanagerIn, AbteilungsleiterIn, BereichsleiterIn oder im Produktmarketing und Vertrieb.

Für AbsolventInnen bestimmter Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn.

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