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MaskenbildnerIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Körper- und Schönheitspflege
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

MaskenbildnerInnen fertigen spezielle Masken, Gesichts- und Körperbemalungen sowie falsche Körperteile an. Sie verwenden verschiedene Make-up-Techniken, Teil- und Vollmasken, Perücken, Haarteile, Klebebärte oder andere Körperbehaarung, um die gewünschten Erscheinungsbilder und Charaktere optisch zu erschaffen. MaskenbildnerInnen kennen sich auch mit den Einsatzmöglichkeiten verschiedener Produkte der Maskenbildnerei aus, wissen über Stoffe und andere Materialien Bescheid und kennen die Effekte, die sich auf der Haut mit Hilfe verschiedener Schminkprodukte und Haarteile erzielen lassen. Sie müssen beim Schminken, Frisieren und Gestalten der Masken besonders kreativ sein, sich aber auch an Vorgaben durch die Regie für bestimmte Charaktere und Figuren halten.
 

  • Fingerfertigkeit
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Gerne kreativ arbeiten
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Sinn für Farben
  • Sinn für Formen
  • Sinn für genaues Arbeiten
  • Unempfindlichkeit der Haut


 

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:

  • Theater- und Festspielhäuser
  • Fernsehanstalten
  • Filmproduktionen

Die Anziehungskraft des Berufsbereichs Medien, Kultur, Unterhaltung ist für viele Menschen groß. Prognosen sprechen von steigenden Beschäftigten, verweisen aber auch auf die Verschlechterung der Möglichkeiten, sich beruflich zu etablieren. Das Berufsfeld von Kunstschaffenden zeichnet sich durch teilweise prekäre Arbeitsverhältnisse und hohen Konkurrenzdruck aus. MaskenbildnerInnen können angestellt oder selbstständig tätig sein. Eine selbstständige Tätigkeit ist zum Beispiel im Rahmen des reglementierten Gewerbes "Kosmetik (Schönheitspflege)" möglich.
Hohe Professionalität, kompetente Selbstvermarktung, Organisationstalent und intensives Netzwerken können dazu beitragen die Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern.
 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MaskenbildnerIn", dem der Beruf "MaskenbildnerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine gute Voraussetzung für die Ausübung dieses Berufs bildet ein Lehrabschluss als KosmetikerIn, FriseurIn und PerückenmacherIn (StylistIn) oder MaskenbildnerIn.
Die nötigen beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten können zudem im Rahmen von Kurz- oder Spezialausbildungen erworben werden, z.B.:

  • bfi: "Charakter-Make-up, Theater-Make-up und Special Effects"
    Dauer: 75 Lehreinheiten
  • Maske-Wien: "Maskenbild Basisausbildung"
    Dauer: 45 Tage
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
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