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FlächenwidmungsplanerIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.240,- bis € 2.710,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

FlächenwidmungsplanerInnen erstellen Entwürfe für die Nutzung und Widmung von Grundstücken und Arealen für die drei Nutzungsarten Bauland, Verkehrsflächen und Grünland.

Dabei berücksichtigen sie regionale und überregionale Raumordnungsprogramme, die von RaumplanerInnen erstellt wurden. FlächenwidmungsplanerInnen erstellen Pläne zur Bewilligung zur Nutzung oder der baulichen Erweiterung von Objekten. Das sind unter anderem Eisenbahnen, Flugplätze, Autobahnen, Seilbahnen, Lagerplätze, Abfalldeponien, Sportstätten und Windkraftanlagen.

Jede Gemeinde in Österreich muss im Rahmen der örtlichen Raumplanung für ihr Gemeindegebiet durch Verordnung einen Flächenwidmungsplan aufzustellen. Dieser Plan mussdas gesamte Gemeindegebiet räumlich gliedern und die Nutzungsarten für alle Flächen festlegen.

FlächenwidmungsplanerInnen kennen daher Gesetze und Verordnungen für Wohngebiete, Kerngebiete, Agrar-, Betriebs- und Industriebetriebe, Sondergebiete und erhaltenswerte Ortsstrukturen.

Siehe auch die Berufe VerkehrsplanerIn und LandschaftsökologIn.

  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Mathematisches Geschick
  • Naturwissenschaftlich-technisches Verständnis
  • Kreativität: Ästhetisch ansprechende Ausarbeitung von Darstellungen
  • Kontaktfähigkeit: Arbeit mit FachplanerInnen aus Finanz, Sozialwissenschaften, Technik

RaumplanerInnen finden ihre Betätigungsfelder vor allem im Städtebau, im Stadtumbau, der Stadterneuerung, in der Verkehrs, Infrastruktur, und Umweltplanung. Weiters in Ingenieur-, Architektur-, Planungsbüros oder der Immobilienbranche Raumplaner arbeiten zudem für nichtstaatliche Organisationen (NGO’s).

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen vor allem im öffentlichen Sektor, in dem die Bereiche Flächenwidmungsplanung, Bebauungsplanung und Verkehrsplanung sowie z.B. Gebietsbetreuungs-, Stadtentwicklungs-, Regionalentwicklungsstellen offen stehen.

Weiters gibt es Beschäftigungsmöglichkeiten bei den Interessenvertretungen (für Begutachtungen von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen) sowie als ZiviltechnikerIn für Raumplanung und Raumordnung oder in Planungsbüros.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "RaumplanerIn", dem der Beruf "FlächenwidmungsplanerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Neben dem einschlägigen Studiengang Raumplanung und Raumordnung (BSc, MSc) gibt es interdisziplinäre Studienrichtungen: Raumforschung und Raumordnung (MA), Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur (BSc, MSc), Urban Studies (MA).

Es bestehen Starke Querverbindungen zu anderen Studienfächern wie, Architektur, Geographie, Vermessungswesen und Geoinformatik in denen Raumplanung manchmal als Vertiefungsrichtung angeboten wird.

 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Es gibt eine Vielzahl an Fort- und Weiterbildungsangeboten, z.B. Masterprogramme und Lehrgänge zur Weiterbildung: z.B. Sustainable Urbanism, Verkehrstelematik, Kommunikation, Organisationsberatung, Traffic Accident Research, Projekt- und Prozesskompetenz, Nachhaltiger Urbanismus, Elektromobilität & Energiemanagement, "Manager/in für Nachhaltige Mobilität im Verkehrswesen" (Zertifikat).

Relevant ist auch Wissen zu den Bereichen: Erneuerbare Energie und Klimaschutz und den damit verbundenen Fragestellungen, Klimaschutz im Luftverkehr, umweltfreundliche Beschaffung (Logistik, Transportmanagement).

Infos zu spezifischen Aus- und Weiterbildungsprogrammen bietet z.B. die Forschungsgesellschaft Mobilität-Austrian Mobility Research FGM-AMOR,

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