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ApplikationsentwicklerIn - Coding

Berufsbereiche: Informationstechnologie
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

In den Lehrberuf Applikationsentwicklung – Coding kann ab dem 1.9.2018 eingetreten werden.

 

Ältere Berufsbezeichnung(en): InformatikerIn

Vorgängerlehrberuf: Informationstechnolog(e)in – Informatik

Tätigkeitsmerkmale

Zu den Hauptaufgaben der ApplikationsentwicklerInnen - Coding gehören das Programmieren/Codieren von Applikationen oder Applikationsteilen. Applikationen sind Computerprogramme, die der Lösung von technischen BenutzerInnenproblemen dienen. Die ApplikationsentwicklerInnen müssen bei der Erstellung solcher Applikationen besonderes Augenmerk auf eine spätere Änderbarkeit, Erweiterbarkeit, BenutzerInnenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und natürlich auf die Kosten und Nutzen legen.

Bevor es überhaupt zur Erstellung von Applikationen kommt, müssen sich ApplikationsentwicklerInnen intensiv mit den Kundinnen und Kunden auseinandersetzen, welche die Applikationen in Auftrag geben. Sie müssen genau verstehen, was die Kundinnen und Kunden von den zu erstellenden Computerprogrammen erwarten, was benötigt wird und wie es umgesetzt bzw. programmiert werden kann.

Nach dem Erstellen der Applikationen erfolgt noch deren umfangreiche Testung, um einerseits deren einwandfreies Funktionieren sicherstellen zu können und andererseits, dass alle KundInnenanforderungen erfüllt wurden. Dies geschieht unter Zuhilfenahme von speziellen Testprotokollen, in denen der Testvorgang genau festgehalten wird. Dies ist eine sehr wichtige Tätigkeit, die dazu beiträgt, einen hohen Qualitätsstandard der Programmierarbeit zu gewährleisten.

Damit die Kundinnen und Kunden auf lange Sicht keine Probleme bei der Verwendung mit den für sie erstellten Applikationen haben, ist es ein weiterer wichtiger Teil der Arbeit von ApplikationsentwicklerInnen, technische Dokumentationen der von Ihnen codierten Computerprogramme zu erstellen. In diesen ist umfangreich und klar verständlich beschrieben, welche Möglichkeiten und Funktionen die jeweilige Applikation bietet und wie sie bedient werden kann. Zusätzlich kann auch eine Schulung der Kundinnen und Kunden auf die erstellte Applikation durch die ApplikationsentwicklerInnen durchgeführt werden.

Eine weitere Qualifikation von ApplikationsentwicklerInnen ist die Fähigkeit, mittels geeigneter Abfrageprogrammiersprachen, Zugriffe auf Datenbanken zu entwickeln. Dies ist insbesondere bei bereits bestehenden Datenbanken, aus denen bestimmte Daten in einem anderen Programm weiterverarbeitet werden sollen, wichtig.

Zu den Hauptaufgaben der ApplikationsentwicklerInnen - Coding gehören das Programmieren/Codieren von Applikationen oder Applikationsteilen. Applikationen sind Computerprogramme, die der Lösung von technischen BenutzerInnenproblemen dienen. Die ApplikationsentwicklerInnen müssen bei der Erstellung solcher Applikationen besonderes Augenmerk auf eine spätere Änderbarkeit, Erweiterbarkeit, BenutzerInnenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und natürlich auf die Kosten und Nutzen legen.

Bevor es überhaupt zur Erstellung von Applikationen kommt, müssen sich ApplikationsentwicklerInnen intensiv mit den Kundinnen und Kunden auseinandersetzen, welche die Applikationen in Auftrag geben. Sie müssen genau verstehen, was die Kundinnen und Kunden von den zu erstellenden Computerprogrammen erwarten, was benötigt wird und wie es umgesetzt bzw. programmiert werden kann.

Nach dem Erstellen der Applikationen erfolgt noch deren umfangreiche Testung, um einerseits deren einwandfreies Funktionieren sicherstellen zu können und andererseits, dass alle KundInnenanforderungen erfüllt wurden. Dies geschieht unter Zuhilfenahme von speziellen Testprotokollen, in denen der Testvorgang genau festgehalten wird. Dies ist eine sehr wichtige Tätigkeit, die dazu beiträgt, einen hohen Qualitätsstandard der Programmierarbeit zu gewährleisten.

Damit die Kundinnen und Kunden auf lange Sicht keine Probleme bei der Verwendung mit den für sie erstellten Applikationen haben, ist es ein weiterer wichtiger Teil der Arbeit von ApplikationsentwicklerInnen, technische Dokumentationen der von Ihnen codierten Computerprogramme zu erstellen. In diesen ist umfangreich und klar verständlich beschrieben, welche Möglichkeiten und Funktionen die jeweilige Applikation bietet und wie sie bedient werden kann. Zusätzlich kann auch eine Schulung der Kundinnen und Kunden auf die erstellte Applikation durch die ApplikationsentwicklerInnen durchgeführt werden.

Eine weitere Qualifikation von ApplikationsentwicklerInnen ist die Fähigkeit, ...

  • Handgeschicklichkeit: Installieren von Hardware und Leitungen
  • Fingerfertigkeit: Bedienen von Computertastatur und Maus; Installieren von Hardware und Leitungen
  • Auge-Hand-Koordination: Bedienen von Programm- und Menüelementen mit der Maus
  • Sehvermögen: Kontrollieren der exakten Bildschirmdarstellungen von Programmen
  • technisches Verständnis: Installieren und Warten von Computer-Hardware
  • Kontaktfähigkeit: Beraten und Informieren der Kunden
  • Sprachfertigkeit mündlich: Beratungs- und Schulungstätigkeiten bei Kunden
  • logisch-analytisches Denken: Programmieren; Konfigurieren von Netzwerken, Betriebssystemen und Programmen
  • Innovationsfähigkeit: Erarbeiten kundenspezifischer Softwarelösungen
  • generelle Lernfähigkeit: regelmäßiges Aneignen von Kenntnissen über neue Entwicklungen bei Hard- und Software

Betriebe/Lehrbetriebe: ApplikationsentwicklerInnen arbeiten in Softwareunternehmen oder in Betrieben unterschiedlicher Branchen, in denen Datenverarbeitungsprogramme erstellt, gewartet oder verkauft werden, wie z.B. Versicherungen, Industriebetriebe, Banken.

Lehrstellensituation: Da es sich um einen Beruf handelt, der erst im September 2018 eingeführt wurde, liegen noch keine Lehrlingszahlen vor. Beim Vorgängerlehrberuf InformationstechnologIn – Informatik liegt die Lehrlingszahl jährlich insgesamt im mittleren dreistelligen Bereich. Es gibt insgesamt eine zunehmende Nachfrage nach InformatikerInnen.

Unterschiede nach Geschlecht: Der Lehrberuf ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet.

Berufsaussichten: Kommunikation mit Hilfe von Informationstechnologie ist ein Hauptbestandteil der modernen Gesellschaft. Daher wird in Zukunft die Nachfrage nach ApplikationsentwicklerInnen - Coding aller Wahrscheinlichkeit nach steigen.

Beschäftigungsaussichten: Insgesamt zeigt sich im IT-Bereich weiterhin eine wachsende Nachfrage nach qualifiziertem Personal. Die Beschäftigungsmöglichkeiten sind daher gut. Neben der Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung verbessern Fachkenntnisse aus den Branchen der KundInnen sowie Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenzen die Beschäftigungsaussichten.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ProgrammiererIn", dem der Beruf "ApplikationsentwicklerIn - Coding" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

ApplikationsentwicklerIn - Coding
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
IT-Dienstleistungsgewerbe (Informationstechnologie, Automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik) (Angestellte) 01.01.2018
Gewerbe-Angestellte (Allgemeiner Kollektivertrag für die Angestellten im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung, in Information und Consulting) (Angestellte) 01.01.2018
Elektro- und Elektronikindustrie (Angestellte+Arbeiter) 01.05.2018
Bundesrechenzentrum (BRZ, 1030 Wien) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2019
ApplikationsentwicklerIn - Coding (inkl. Doppellehren)
Zum Lehrberuf "ApplikationsentwicklerIn - Coding" liegen noch keine Lehrlingszahlen vor, da er erst am 1.9.2018 eingerichtet wurde! Die hier angeführten Werte sind die Lehrlingszahlen des Vorläufer-Lehrberufs "Informationstechnolog(e)in - Informatik".
Anz./Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
männlich 202 269 263 221 250 257 277 270 278 308
weiblich 25 33 29 27 29 19 17 20 24 33
gesamt 227 302 292 248 279 276 294 290 302 341
Frauenanteil 11,0% 10,9% 9,9% 10,9% 10,4% 6,9% 5,8% 6,9% 7,9% 9,7%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
ApplikationsentwicklerIn - Coding
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
Informationstechnolog(e)in - Schwerpunkt Betriebstechnik nein
Informationstechnolog(e)in - Schwerpunkt Systemtechnik nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz

 

Aufstiegsmöglichkeiten:

In größeren Betrieben können ApplikationsentwicklerInnen - Coding zu MeisterInnen, WerkmeisterInnen, WerkstättenleiterInnen oder LeiterInnen des technischen Kundendienstes aufsteigen. Die Aufstiegschancenhängen von der Betriebsgröße und -struktur (Arbeitsorganisation) ab und sind daher in Industriebetrieben und in großen Gewerbebetrieben günstiger als in Kleinbetrieben; Voraussetzung ist jedenfalls ständige Weiterbildung, fallweise auch der Erwerb bestimmter zusätzlicher Qualifikationsnachweise (Werkmeisterschule, Meisterprüfung, Ausbilderprüfung).

Selbstständige Berufsausübung:

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für ApplikationsentwicklerInnen - Coding in folgenden reglementierten Gewerben(Befähigungsnachweis erforderlich):

  • MechatronikerIn für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik (verbundenes Handwerk)
  • Kommunikationselektronik (Handwerk)

Des Weiteren können ApplikationsentwicklerInnen - Coding das freie Gewerbe "Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik" ausüben.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnologie (IT), Seite 58
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