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Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.

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* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

BIM-ModelliererInnen erstellen digitale Gebäudemodelle. Unter Building Information Modeling, kurz: BIM, versteht man eine softwaregestützte Methode, mit deren Hilfe die Planung, Umsetzung sowie der Betrieb von Bauwerken vernetzt und diese als Computermodell bildlich veranschaulicht werden können. Das Besondere an BIM ist unter anderem, dass alle Projektbeteiligten – von ArchitektInnen über BauingenieurInnen, Bauausführende und Betriebe des Baunebengewerbes bis zu HaustechnikerInnen – gemeinsam an diesem Modell arbeiten können und somit ein laufender Informationsaustausch stattfindet. Sämtliche wichtigen Daten zum Bauprojekt sind im Modell erfasst und dokumentiert. Änderungen und neue Berechnungen können beispielsweise umgehend eingegeben und eingesehen werden.

Zum Aufgabengebiet von BIM-ModelliererInnen zählt beispielsweise, die 3D-Bauwerksmodelle mit spezieller Modellierungssoftware zu erstellen und die Gebäude mithilfe von CAD-Software zu konstruieren. Sie geben die Daten für das Modell ein, verwalten und bereiten es kontinuierlich auf, sodass das BIM für alle Beteiligten eine zuverlässige Informationsquelle darstellt. Sie achten dabei darauf, dass interne Standards und Richtlinien eingehalten werden und die Daten der ÖNORM entsprechen. BIM-ModelliererInnen sind auch dafür verantwortlich, Bauteillisten und Leistungsverzeichnisse zu erstellen, sie führen Berechnungen durch und unterstützen bei der Planungsphase des Projekts. Außerdem arbeiten sie mit den unterschiedlichen Fachbereichen, die am Projekt beteiligt sind, zusammen.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Digitales Gebäudemodell erstellen
  • CAD-Software verwenden
  • Daten eingeben, verwalten und aufbereiten
  • Interne Standards und Richtlinien beachten
  • Bauteillisten und Leistungsverzeichnisse erstellen
  • Berechnungen durchführen
  • Mit unterschiedlichen Fachbereichen zusammenarbeiten
  • Gute Kenntnisse in Mathematik
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Interesse für Bau
  • Interesse für Computer
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Sinn für genaues Arbeiten
  • Sinn für Zahlen
  • Technisches Verständnis
  • Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:

  • Architekturbüros
  • Ingenieurbüros
  • Planungsbüros
  • Ziviltechnikbüros
  • Bauunternehmen
  • Unternehmen im Bereich Gebäudemanagement

Das Planungswesen übernimmt eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung des ökologischen und digitalen Wandels. Der Bereich entwickelt sich weg von der rein baulichen Gestaltung hin zu einer ganzheitlichen, datenbasierten Modellierung von Lebensräumen. Angesichts knapper werdender Flächen und strenger Klimaschutzvorgaben stehen komplexe Konzepte für die Stadt- und Raumplanung sowie eine effiziente Wasser- und Infrastrukturbewirtschaftung im Vordergrund. Die Planung von Projekten findet dabei immer häufiger in einem digitalen Zwilling statt, was die gesamte Prozesskette von der ersten Vermessung bis zum fertigen Bauentwurf präziser und ressourcenschonender macht. Da fundierte Planungsleistungen das Fundament für jedes nachhaltige Bauvorhaben bilden, bleibt dieser Bereich krisenresistent und bietet gute Aussichten für Fachkräfte.

BIM-ModelliererInnen übernehmen eine wichtige Rolle bei der Anwendung der digitalen Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) im Bauwesen. Neben fundierten BIM-Kenntnissen erwarten Unternehmen technisches und bauspezifisches Know-how. Zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen Programmierung und Datenmanagement können die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.

Unter dem folgenden Link gelangen Sie zum AMS-JobBarometer. Dort finden Sie weiterführende Informationen zu den Arbeitsmarktaussichten für das Berufsbündel "BIM-TechnikerIn", dem der Beruf "BIM-ModelliererIn" zugeordnet ist, wie z.B. Informationen zu Trends, Anzahl der Inserate oder häufig nachgefragten Kompetenzen:

AMS-JobBarometer

Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.

offene Job-Angebote

Die Ausbildung zum/zur BIM-ModelliererIn kann im Rahmen verschiedener Kurse und Lehrgänge absolviert werden, z.B.: 

  • TÜV AUSTRIA AKADEMIE: Grundlagen BIM-Modellierung
    Dauer: 8 Einheiten
  • CodeFactory Vienna: "Building Information Modeling"
    Dauer: 6 Wochen (plus 2 Wochen Praktikum)

Wichtige Ausbildungsinhalte sind z.B.:

  • Modellierung von digitalen Gebäudemodellen
  • Rechtliche Grundlagen
  • Normen und Standards
  • Technische Planung
  • Vermessung
  • Mengen- und Kostenermittlung
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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