Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Ältere Berufsbezeichnungen:
Der Lehrberuf "GlasformerIn und GlasveredlerIn" mit seinen 4 Schwerpunkten "Glasbläserei", "Glasmacherei", "Glasmalerei" und "Glasschliff und Glasgravur" ersetzt seit 1. Juli 2026 folgende Vorläufer-Lehrberufe: "GlasbläserIn und GlasinstrumentenerzeugerIn", "GlasmacherIn", "HohlglasveredlerIn - Glasmalerei", "HohlglasveredlerIn - Gravur" und "HohlglasveredlerIn - Kugeln".
Lehrlinge der Vorläuferlehrberufe müssen nach der alten Ausbildungsordnung weiter ausgebildet werden und können bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung nach der alten Prüfungsordnung antreten. Dies trifft auch für Lehrlinge zu, deren vereinbarte Lehrzeit in einem der neuen Lehrberufe/Ausbildungsordnungen bereits vor dem 1. Juli 2027 endet (z.B. wegen Anrechnung von Lehr-/Ausbildungszeiten). Wenn die Lehre in einem der auslaufenden Lehrberufe unterbrochen wurde und später dann nach der neuen Ausbildungsordnung fortgesetzt wird, wird die bereits absolvierte Lehrzeit auf den entsprechenden Schwerpunkt voll angerechnet.
Personen, welche die Lehrabschlussprüfung in einem der Vorläufer-Lehrberuf abgelegt haben, dürfen die folgenden neuen Berufsbezeichnungen führen:
| Lehrabschlussprüfung | Berufsbezeichnung |
|---|---|
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GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasbläserei |
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GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasmacherei |
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GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasmalerei |
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GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasschliff und Glasgravur |
Der Lehrberuf "GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasmalerei" gehört zum Schwerpunkt-Lehrberuf "GlasformerIn und GlasveredlerIn", der folgende vier Schwerpunkte hat:
Eine Kombination dieser Schwerpunkte ist NICHT möglich, es können aber einzelne Inhalte der nicht ausgebildeten Schwerpunkte zusätzlich ausgebildet werden.
GlasformerInnen und GlasveredlerInnen mit Schwerpunkt Glasmalerei (GlasmalerInnen) üben kunsthandwerklich-gestalterische Tätigkeiten im Glasbereich aus. Sie bemalen und restaurieren Glasfenster von Kirchen, Festhallen und öffentlichen Gebäuden, stellen Ornamente aus buntem Glas her, bemalen Flachglas (z.B. Glastafeln) und Hohlglas (z.B. Trinkgläser) und erzeugen Glasmosaike aus nicht transparenten Glassteinen. Da die Farbrezepturen laufend weiterentwickelt und verfeinert werden, steht heute eine große Anzahl hochwertiger Farben und Präparate zur Verfügung.
Die Wirkung der von GlasmalerInnen geschaffenen Verzierungen beruht einerseits auf der Form und Gestaltung der Dekore (Oberflächenmuster, Farben, Verzierungen), und andererseits auf der Einschränkung der Durchsichtigkeit des Glases durch die aufgetragene Farbe. Es wird zwischen Aufsicht- und Durchsichtmalerei unterschieden. Bei der Aufsichtmalerei tragen die GlasmalerInnen undurchsichtige, deckende Farben auf; diese Technik wird vor allem bei Hohlgläsern (Trinkgläser, Vasen usw.) angewendet. Die Durchsichtmalerei ist z.B. bei Mosaikfenster üblich, wobei transparente Farben verwendet werden, damit das Licht von außen durch die Fenster dringen kann. Zum Bemalen der Werkstücke verwenden die HohlglasveredlerInnen meist Glasschmelzfarben, die aus fein gemahlenem Glas, Flussmittelzusätzen und Farbkörpern bestehen.
GlasmalerInnen wenden zahlreiche unterschiedliche Techniken an, um Dekore auf Rohgläsern und Glasprodukten anzubringen, z.B. Maltechniken, Pinseltechniken, Pinseldrucktechniken, Federtechniken, Drucktechnik (z.B. Siebdruckverfahren), Ätztechnik (mit Säure) oder das Sandstrahlen (dabei werden Granulaten mit Druckluft auf die Oberfläche geblasen, um sie aufzurauen und undurchsichtig zu machen). Dabei verwenden sie Handwerkzeugen und Geräten wie beispielsweise Pinsel, Feder, Druck- und Spritzwerkzeuge.
Beim Auftragen der Farben werden verschiedene Techniken angewandt. Bei der Perlschnurtechnik z.B. bringen die GlasmalerInnen mit einem spitzen Pinsel oder Stempel punktförmige Verzierungen an. Durch die Pinseldrucktechnik werden Muster erzeugt, die aus einfachen, möglichst zügig ausgeführten Pinselstrichen zusammengesetzt sind. Beim Goldmalen tragen die GlasmalerInnen mit Pinsel oder Feder Polier- oder Glanzgold auf das Werkstück auf. Bei der Herstellung von Mosaikfenstern bemalen sie die Mosaikteile, wobei sie auf die farbigen Gläser Konturen und Schattierungen auftragen. Beim Ätzen von Mustern überziehen die GlasmalerInnen jene Teile des Werkstückes, die nicht dekoriert werden sollen, mit einem Schutzlack; danach tauchen sie das Werkstück in ein Säurebad, wobei die freien Oberflächenteile von der Säure eingeätzt werden. Sonderarten der Glasmalerei sind die Gold- und Lüstermalerei und die Schwarzlotmalerei; bei beiden Techniken werden die Ornamente und Bildmotive mit speziellen Materialien aufgetragen und dann in einem Brennofen bei hoher Temperatur eingebrannt; Lüster ist ein metallisch schimmernder Überzug aus Metallnitrat und Metallchloridlösungen; Schwarzlot ist eine spezielle Schmelzfarbe (Mischung aus Metalloxiden, Glaspulver und Bindemitteln), die sich für feine, detailreiche Zeichnungen in Schwarz- oder Sepiatönen eignet.
Beim Bemalen von Gläsern mit Glasschmelzfarben gehen die GlasmalerInnen folgendermaßen vor: Sie entwerfen zunächst die Muster, Formen und Dekore und fertigen die entsprechenden Vorlagen und Schablonen an, die zum Übertragen auf das Werkstück dienen. Wenn Umrisse eines schwierigen Motivs mehrfach übertragen werden sollen, werden sogenannte Lochpausen verwendet, das sind Schablonen, auf denen die Umrisse des Motivs mit kleinen Löchern versehen sind, durch die mittels Kohle- oder Kreidestaub die Umrisse auf das Werkstück übertragen werden können. Die GlasmalerInnen bereiten die Rohgläser und Glasprodukte vor, indem sie diese sorgfältig von Staub und anderen Verschmutzungen reinigen. Dann Übertragen sie die Muster und Formen anhand der Vorlagen/Schablonen mit Reißfeder und Tinte oder einer Einteilmaschine auf die Werkstücke. Beim Bemalen von Flachglas legen sie das Werkstück während des Bemalens auf die Vorzeichnung. Beim Aufbereiten der Farben mischen die GlasmalerInnen Farbpulver mit verschiedenen Zusätzen, um es malfertig zu machen. Die Art, in der die Farben angerührt werden, hängt von der Maltechnik ab. Wenn sie ein Ineinanderrinnen der Farben anstreben, so bereiten sie die Farben dünnflüssig auf; sollen die einzelnen Pinselstriche sichtbar bleiben, so rühren sie die Farben zähflüssig an. Die Farbe tragen sie sodann mit dem Pinsel auf die Glasfläche auf oder spritzen sie mit einem Spritzgerät bzw. einem sogenannten "Luftpinsel" (Farbsprühgerät) unter Verwendung vorher zugeschnittener Spritzschablonen auf das Glas auf. Bei mehrfarbiger Bemalung benötigen die GlasmalerInnen für jede Farbe eine eigene Spritzschablone, die sie aus Metallfolie zuschneiden. Kleine Fehler im Farbauftrag bessern sie nach dem Trocknen der Farbe mit Retuschiernadeln aus. Schließlich legen sie das Werkstück in den Einbrennofen, in dem es solange erwärmt wird, bis die Farbe mit dem Glas verschmilzt. Zum Brennen verwenden die GlasmalerInnen elektrische Muffelöfen mit automatischer Steuerung der Temperatur und Brenndauer.
Auf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Schleifmaschine eine Glasscheibe bearbeitet.
© AMS / Chloe PotterEin Mann arbeitet konzentriert mit Glasplatten.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)
| GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasmalerei | |||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) | 1. Lj | 2. Lj | 3. Lj | 4. Lj | gültig ab | ||||||||||||||||||
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Gablonzer Warenerzeuger - Erzeugung von Waren nach Gablonzer Art (Gewerbe und Industrie) (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2026
|
730 | 938 | 1.251 | 1.667 | 01.01.2026 | ||||||||||||||||||
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Glasergewerbe (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2026
Sonderregelung für Lehrlinge nach Vollendung des 18. Lebensjahres
|
966 | 1.254 | 1.881 | 2.187 | 01.05.2026 | ||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge nach Vollendung des 18. Lebensjahres | 1.254 | 1.254 | 1.881 | 2.187 | 01.05.2026 | ||||||||||||||||||
|
Glas bearbeitende/verarbeitende Industrie einschließlich der Flachglasschleiferbetriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.06.2026
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936 | 1.145 | 1.704 | 2.095 | 01.06.2026 | ||||||||||||||||||
|
Glashütten-Industrie: Bereich Flachglas (Arbeiter)
gültig ab 01.06.2026
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1.036 | 1.229 | 1.746 | 2.594 | 01.06.2026 | ||||||||||||||||||
|
Glashütten-Industrie: Bereich Hohlglas (Arbeiter)
gültig ab 01.06.2026
|
1.036 | 1.229 | 1.746 | 2.457 | 01.06.2026 | ||||||||||||||||||
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Glashütten-Industrie: Firma "D. Swarovski und Co." (Arbeiter)
gültig ab 01.06.2026
|
1.036 | 1.229 | 1.746 | 2.493 | 01.06.2026 | ||||||||||||||||||
Betriebe/Lehrbetriebe:
GlasformerInnen und GlasveredlerInnen mit Schwerpunkt Glasmalerei sind überwiegend in Glasmalbetrieben, die auch Kunstglaserarbeiten durchführen, beschäftigt. Einige arbeiten auch in speziellen Glasveredelungsbetrieben und in Betrieben der Hohlglaserzeugung.
Lehrstellensituation:
Der Lehrberuf "GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasmalerei" bzw. sein Vorläufer-Lehrberuf "HohlglasveredlerIn - Glasmalerei" wird sehr selten erlernt. Nach vielen Jahren ohne Lehrlinge gibt es seit ungefähr 8 Jahren wieder ein bis zwei Lehrlinge pro Jahr (derzeit ein Lehrling in Oberösterreich in der Glasmalerei Stift Schlierbach, der den Lehrberuf in Doppellehre mit dem Lehrberuf "GlasbautechnikerIn" erlernt.
Unterschiede nach Geschlecht:
Dieser Lehrberuf ist zwar traditionelle ein "Frauenberuf"; aber unter den wenigen Lehrlingen der letzten 8 Jahre waren auch 2 Männer. In den letzten drei Jahren hat es nur weibliche Lehrlinge gegeben.
Berufsaussichten:
In Österreich gibt es nur sehr wenige Betriebe, die noch traditionelle Glasmalerei und Kunstverglasung anbieten und in denen GlasformerInnen und GlasveredlerInnen mit Schwerpunkt Glasmalerei ausgebildet und beschäftigt werden könnten. Die meisten dieser Betriebe sind auf Kunsthandwerk und Restauration - beispielsweise von Kirchenfenstern - spezialisiert und befinden sich meist im Westen Österreichs (Tirol, Vorarlberg, Salzburg). Für ausgebildete GlasmalerInnen bleibt daher oft nur der Weg in die Selbständigkeit bzw. die Freiberuflichkeit, also die Gründung eines eigenen kunsthandwerklichen Betriebs mit Spezialisierung auf die Herstellung kunsthandwerklicher Glasartikel, auf die Restaurierung alter Glasmalereien und auf die Restaurierung von Glasfenstern in Kirchen (Bleiglasfenster und Rosettenfenster). Allerdings werden diese kunsthandwerklichen Betriebe und freischaffenden KunsthandwerkerInnen immer mehr durch industrielle Fertigungsmethoden verdrängt.
Beschäftigungsaussichten:
Die Beschäftigungsaussichten in diesem Lehrberuf sind eher schlecht, da die wenigen Betriebe sehr klein oder überhaupt Ein-Personen-Unternehmen sind. Auch die Chancen einer selbstständigen Berufsausübung sind gering, da die Konkurrenz industriell gefertigter Glaswaren zu groß ist; und auch bei Spezialisierung auf Restaurierungsaufträge sind kaum Erfolgsaussichten vorhanden.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
| GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasmalerei (inkl. Doppellehren) | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Der Lehrberuf "GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasmalerei" ist seit 1.7.2026 gültig; er ist die neu geregelte Form des Vorläufer-Lehrberufs "HohlglasveredlerIn - Glasmalerei". Die nachfolgend angeführten Zahlen stammen von diesem Vorläufer-Lehrberuf! |
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| Anz./Jahr | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
| männlich | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| weiblich | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 2 | 1 |
| gesamt | 0 | 0 | 1 | 2 | 2 | 1 | 2 | 2 | 2 | 1 |
| Frauenanteil | - | - | 100,0% | 50,0% | 50,0% | 100,0% | 50,0% | 100,0% | 100,0% | 100,0% |
| Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich | ||||||||||
| GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasmalerei | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verwandte Lehrberufe | LAP-Ersatz * | |||||||||
| Glas-VerfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Flachglasveredelung | nein | |||||||||
| Glas-VerfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Hohlglasproduktion | nein | |||||||||
| GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasmacherei | nein | |||||||||
| GlasformerIn und GlasveredlerIn - Schwerpunkt Glasschliff und Glasgravur | nein | |||||||||
| KerammalerIn | nein | |||||||||
|
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz |
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Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:
Diese drei Schulformen werden an der Höheren technischen Lehranstalt für Glas und Chemie in Kramsach/Mariatal in Tirol geführt.
Eine weiterführende Bildungsmöglichkeit zur Erreichung eines höheren Bildungsabschlusses bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs ist der "Aufbaulehrgang für Bautechnik, Ausbildungszweig Glastechnik" (Dauer: 5 Semester), der an der Höheren technischen Lehranstalt für Glas und Chemie in Kramsach/Mariatal (Tirol) geführt wird.
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten:
Da die meisten möglichen Beschäftigungsbetriebe sehr klein sind, gibt es dort auch kaum Aufstiegsmöglichkeiten. In größeren Glasveredelungsbetrieben und in Betrieben der Hohlglaserzeugung gibt es Aufstiegspositionen wie "MeisterIn" oder "WerkstättenleiterIn".
Selbstständige Berufsausübung:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für GlasformerInnen und GlasveredlerInnen mit Schwerpunkt Glasmalerei im verbundenen Handwerk "Glaser, Glasbeleger und Flachglasschleifer; Hohlglasschleifer und Hohlglasveredler; Glasbläser und Glasinstrumentenerzeugung" (erforderlich ist die Meisterprüfung in einem der genannten Handwerke).
Eine weitere Möglichkeit der selbständigen Berufsausübung für GlasformerInnen und GlasveredlerInnen mit Schwerpunkt Glasmalerei ist eine freiberufliche Tätigkeit als freischaffendeR KunsthandwerkerIn.
Auf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Schleifmaschine eine Glasscheibe bearbeitet.
© AMS / Chloe PotterEin Mann arbeitet konzentriert mit Glasplatten.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.