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AnwendungsentwicklerIn

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Tätigkeitsmerkmale

Im Bereich der Informatik ist Anwendungs-EntwicklerIn eine andere Bezeichnung für Anwendungsprogramm-EntwicklerIn bzw. ProgrammiererIn.

Personen, die in diesem Beruf tätig sind, beschäftigen sich hauptsächlich mit der Entwicklung und Adaptierung von Computerprogrammen für spezifische Anforderungen. Voraussetzung für diese Tätigkeit sind umfangreiche Kenntnisse von Programmiermodellen, prozeduralen und objektorientierten Programmiersprachen (z.B. C#, VB.NET, Java) sowie Skriptsprachen (z.B. JavaScript, PHP).

Programme gibt es als eigenständige Anwendungen (z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Powerpoint). Programme steuern andererseits die Abläufe von Anwendungen* und weiteren Dienstprogrammen, welche sich auf die Betriebssystemebene stützen (z.B. Kopieren von Dateien, Konvertierung).

ProgrammiererInnen erstellen auch systemexterne Programme oder Module und sog. Apps. Eine App (Application Software) ist ein kleines Computerprogramm, für einen bestimmten Zweck und ohne weitere systemtechnische Funktion.

Je nach Sparte des Unternehmens können Spezialisierungen in verschiedenen relevanten Gebieten erfolgen, wie z.B. Sharepoint-Developer, SAP-Developer, Multimedia-ProgrammiererIn. Je nach Branche sind auch Kennnisse einschlägiger Bussysteme und Normen (z.B. CAN, LIN, FlexRay, MOST) gefragt.

Siehe auch die Berufe InformatikerIn und SystemprogrammiererIn.

 

*Anwendung: Programm, das eine Aufgabe aus einem Anwendungsgebiet im Sinne der Informationsverarbeitung (z.B. Hotelbuchung, Lagerhaltung, Buchhaltung) lösen soll.
Software ist ein Sammelbegriff für (mehrere) Programme.

 



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