Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
ReferentInnen sind fachlich spezialisierte Personen, die in einer Institution oder Organisation für ein bestimmtes Sach- und Aufgabengebiet verantwortlich sind. Sie bereiten Informationen auf, analysieren relevante Daten und beobachten Entwicklungen in ihrem jeweiligen Fachbereich. Darauf aufbauend verfassen ReferentInnen Berichte, Präsentationen oder Stellungnahmen und unterstützen Vorgesetzte oder EntscheidungsträgerInnen damit bei operativen und strategischen Aufgaben.
Je nach Einsatzgebiet können ReferentInnen in der öffentlichen Verwaltung, in Verbänden, Bildungseinrichtungen und auch in großen Unternehmen tätig sein. In Ministerien und Behörden erarbeiten sie beispielsweise Richtlinien oder wirken bei Gesetzesvorhaben mit, während sie in der Privatwirtschaft häufig in den Bereichen Personal, Kommunikation oder Nachhaltigkeitsmanagement tätig sind.
Neben der inhaltlichen Arbeit übernehmen ReferentInnen auch administrative und organisatorische Aufgaben. Sie planen und koordinieren Besprechungen, stimmen sich mit internen und externen PartnerInnen ab und betreuen Projekte und die daran beteiligten Personen. Damit kommt ReferentInnen eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Fachabteilungen, Führungsebene und Öffentlichkeit zu.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
MitarbeiterInnen der Abteilung Krisen- und Katastrophenkoordination des Innenministeriums arbeiten im Notfallmanagement , wobei ein Verwaltungspraktikant Dokumente überprüft.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:
Sowohl in der öffentlichen Verwaltung und anderen Institutionen als auch in Unternehmen besteht ein Bedarf an qualifizierten Fachkräften, die komplexe Themen aufbereiten können und darüber hinaus über gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten verfügen. Die konkreten beruflichen Möglichkeiten für ReferentInnen sind jedoch stark vom jeweiligen Fachbereich abhängig. Die anhaltende Pensionierungswelle im öffentlichen Dienst führt zu einem verstärkten Personalbedarf, was sich positiv auf die Berufsaussichten von ReferentInnen auswirkt.
Auch bei Verbänden, Interessenvertretungen und in der Privatwirtschaft bestehen gute Chancen für BewerberInnen mit fundiertem Fachwissen, digitalen Kompetenzen sowie Kenntnissen in den Bereichen Buchhaltung, Personalwesen und Kommunikation.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Eine gute Basis für diesen Beruf bilden Bachelor- und Masterstudiengänge an Universitäten oder Fachhochschulen z.B. im Bereich Betriebswirtschaft. Ebenso besteht die Möglichkeit, ein Doktoratsstudium zu absolvieren. Je nach angestrebtem Einsatzbereich kommen auch Studien aus anderen Fachbereichen infrage, z.B. in den Bereichen Rechtswissenschaften, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Pädagogik, Umweltwissenschaften oder Informatik.
Bachelorstudien im Bereich Betriebswirtschaft umfassen meist Ausbildungsinhalte wie Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre, Bilanzierung, Controlling, Consulting, Unternehmensführung, Marketing und Management. Im Rahmen von aufbauenden Masterstudien werden die Kompetenzen im jeweiligen Fachgebiet nochmals vertieft, spezialisiert und erweitert.
Voraussetzung für ein Bachelorstudium ist die Hochschulreife, die entweder durch eine erfolgreich abgeschlossene Matura, eine Studienberechtigungsprüfung oder eine Berufsreifeprüfung erlangt werden kann. An Fachhochschulen ist es teilweise auch Personen ohne Hochschulreife möglich, ein Studium zu beginnen, sofern sie über eine einschlägige berufliche Qualifikation verfügen und Zusatzprüfungen in bestimmten Fächern ablegen.
ReferentInnen in der öffentlichen Verwaltung absolvieren in der Regel zusätzlich eine interne Ausbildung.
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:| Universitätsstudium Betriebswirtschaft (BA) (öffnen) Bachelorstudium (UNI) |
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Universität Graz - Karl-Franzens-Universität Graz (öffnen) 8010 Graz, Universitätsplatz 3 Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066, https://studien.uni-graz.at |
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| Universitätsstudium Betriebswirtschaft (BA) (öffnen) Bachelorstudium (UNI) |
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Universität Wien (öffnen) 1010 Wien, Universitätsring 1 Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0, https://www.univie.ac.at/ |
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Wirtschaftsuniversität Wien (öffnen) 1020 Wien, Welthandelsplatz 1, AD Tel.: +43 (0)1 / 313 36 -0, Fax: +43 (0)1 / 313 36 -740, https://www.wu.ac.at |
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Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen insbesondere an Universitäten und Fachhochschulen z.B. in Form von Lehrgängen sowie Seminaren in Bereichen wie Public Management, Public Relations oder Projektmanagement.
Zudem bietet die Verwaltungsakademie des Bundes und jene der Bundesländer Seminare, Zertifikate und Lehrgänge an.
Weiterbildungen können bei Erwachsenenbildungseinrichtungen wie BFI und WIFI sowie bei privaten Aus- und Weiterbildungsinstituten absolviert werden, z.B. in den Bereichen Office Management, Office Assistance, Rechnungswesen, SAP, Human Resources und Fremdsprachen.
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Je nach Einsatzbereich können ReferentInnen bei entsprechender Weiterqualifizierung in höhere Positionen aufsteigen, z.B. in die Abteilungsleitung oder Referatsleitung.
ReferentInnen sind in der Regel in einem Angestelltenverhältnis tätig. Je nach Schwerpunkt ist eine selbstständige Berufsausübung möglich, z.B. im Rahmen eines freien Gewerbes wie etwa "Public Relations-Berater".
Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich die Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen zur Anmeldung eines Gewerbes.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich sowie in der Liste der freien Gewerbe.
MitarbeiterInnen der Abteilung Krisen- und Katastrophenkoordination des Innenministeriums arbeiten im Notfallmanagement , wobei ein Verwaltungspraktikant Dokumente überprüft.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.