Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Food-StylistInnen beschäftigen sich mit der attraktiven Gestaltung und Abbildung von Lebensmitteln, Getränken und Speisen. Ziel ihrer Tätigkeit ist es, die Nahrungsmittel kameragerecht zu inszenieren und optimal in Szene zu setzen, z.B. für Werbefilme, Websites oder Publikationen wie etwa Kochbücher oder Zeitungsartikel.
Food-StylistInnen entwickeln Konzepte und Rezepte für die Aufnahmen und präsentieren diese den AuftraggeberInnen. Sie bereiten Gerichte und Getränke vor und lassen diese für Werbevideos oder Fotografien appetitlich und ästhetisch aussehen. Vor den Aufnahmen richten Food-StylistInnen die Speisen, Getränke und Lebensmittel an und fügen gegebenenfalls durch Hilfsmittel wie Lebensmittelfarbe letzte Details hinzu. Darüber hinaus bereiten sie die Gerichte und Backwaren oft selbst zu, kaufen die notwendigen Lebensmittel ein und lagern sie fachgerecht.
Neben dem Anrichten der Lebensmittel können Food-StylistInnen, die Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Fotografie besitzen, ihre Kreationen auch selbst fotografieren. Weiters sorgen Food-StylistInnen auch für eine attraktive Gestaltung der Aufnahmesituation, etwa durch Accessoires auf dem Tisch, schön angerichtetes Besteck, passende Gläser und entsprechende Teller. Dabei arbeiten sie eng mit FotografInnen zusammen.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:
Das Tätigkeitsfeld von Food-StylistInnen wächst zunehmend. Einerseits nimmt die Zahl an verpackten Lebensmitteln zu, die Nahrungsmittel und Gerichte abbilden. Andererseits steigt in der Gesellschaft die Tendenz zum Selberkochen, weshalb es einen großen Markt für Kochbücher und Food-Zeitschriften gibt. Trotz des großen Interesses nach professionellen Bildern übernehmen KöchInnen und BäckerInnen das Anrichten der Speisen für Fotos oft eigenständig und arbeiten direkt mit FotografInnen zusammen, ohne auf die Unterstützung von professionellen Food-StylistInnen zurückzugreifen.
Da Food-StylistInnen ihren Beruf meist selbstständig ausüben, sind gute Networking-Fähigkeiten sowie kreative Selbstvermarktungsstrategien wichtig, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Zudem kann ein zweites berufliches Standbein, z.B. in der Gastronomie oder im Bereich Fotografie, sinnvoll sein.
Unter dem folgenden Link gelangen Sie zum AMS-JobBarometer. Dort finden Sie weiterführende Informationen zu den Arbeitsmarktaussichten für das Berufsbündel "BerufsfotografIn", dem der Beruf "Food StylistIn" zugeordnet ist, wie z.B. Informationen zu Trends, Anzahl der Inserate oder häufig nachgefragten Kompetenzen:
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Eine gute Basis für eine Tätigkeit als Food-StylistIn bilden Lehrgänge im Bereich Design bzw. Food Design sowie Ausbildungen zum Koch/zur Köchin, KonditorIn, WerbefotografIn oder BerufsfotografIn. Zudem besteht die Möglichkeit, sich die notwendigen Kenntnisse selbst anzueignen.
Eine Ausbildungsmöglichkeit bietet das WIFI Niederösterreich in Form des akademischen Lehrgangs "Food & Design" im Umfang von 240 Lehreinheiten, der in Kooperation mit der New Design University angeboten wird.
Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse in Bereichen wie Kunst- und Kulturgeschichte, Ernährung, Design und Development sowie Branding und Packaging.
Voraussetzungen, um am Lehrgang teilzunehmen sind: