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AgrarberaterIn

Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft / Umwelt
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

AgrarberaterInnen erstellen vor allem Pläne zur wirtschaftlichen Betriebsführung und erteilen fachliche Ratschläge.

Sie erarbeiten Vorschläge zur Qualitäts- und Ertragssteigerung der Produktion und erstellen Investitions- und Finanzpläne. Zudem leiten und organisieren sie Vorträge und Veranstaltungen zur raschen Verbreitung wichtiger landwirtschaftlicher Erkenntnisse. Zudem beraten sie auch in Bau-, Rechts-, Steuer- und Sozialversicherungsfragen.

Sie beraten im Rahmen von Vorträgen, Kursen und Exkursionen und bieten Einzel- oder Gruppenberatungen an. Weitere Aufgabenbereiche sind die Beratung bäuerlicher Familien, die Durchführung von landwirtschaftlichen Förderungsmaßnahmen sowie die Mitwirkung bei der Erstellung von Beratungsunterlagen und Fachzeitschriften.

Sie befassen sich auch mit Themen der Umweltsicherung und den Erhalt natürlicher Ressourcen, Resistenzzüchtungen von Nutzpflanzen gegen Krankheiten, Interaktion zwischen Schädlingen und Standortfaktoren, Züchtungsforschung und Tiergesundheit.

Siehe auch den Beruf Biobauer/Biobäuerin, den akademischen Beruf LandwirtschaftstechnikerIn (Agrarökonomie) sowie den Lehrberuf FacharbeiterIn Landwirtschaft.

 

Naturwissenschaftliches Grundverständnis, kommunikative Fähigkeiten (Beratungstätigkeit, Schulungen, politische Willensbildung, gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit).

In Österreich kommt insbesondere Spezialisierung und Qualitätsorientierung, aber auch so genannten „Nischenprodukten“, hohe Bedeutung zu.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in eigenen landwirtschaftlichen Betrieben bzw.Handelsbetrieben, Zulieferunternehmen und -organisationen, bei den Landwirtschaftskammern und deren Außenstellen sowie in den Bezirksbauernkammern und landwirtschaftlichen Interessenvertretungen.

Beratung sind sie z.B. im Auftrag der landwirtschaftlichen Zulieferindustrie (Saatgut, Pflanzenschutz, Zuchtauswahl, landwirtschaftliche Maschinen usw.), vor allem im Rahmen landwirtschaftlicher Interessenvertretungen (Kammer), regionaler Beratungseinrichtungen u.a.m.

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "AgrarberaterIn", dem der Beruf "AgrarberaterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Basisausbildung für Berufe in diesem Bereich ist in der Regel eine Ausbildung im Bereich Agrarwirtschaft, Weinbau, Obstbau, Getreidebau, z.T. auch Biochemie/Biotechnologie.

Standorte der Agrarschulen und Standorte der Land- und forstwirtschaftlichen Fachschulen in Österreich auf der Website des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (bmlfuw).

AbsolventInnen einer Höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalt (HLFL) kann die Standesbezeichnung Ingenieur / Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!). Zuständig für die Verleihung ist das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, www.bmlfuw.gv.at

 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Agrarwesen"

Fachschulen

 

  • ECO-Design, EDV, Ernährung und Gesundheit u.v.m. Verschiedene Standorte.
  • Landwirtschaftliche Fachschule für Berufstätige, Fachrichtung Landwirtschaft und Landschaftspflege (Dauer: 2 Jahre; Standort: Hohenems).

 

Berufsbildende höhere Schulen
  • Handelsakademie (inkl. landwirtschaftlichen Fachunterricht), Schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt: Management für Weinwirtschaft und Weinmarketing (Dauer: 5 Jahre; Standort: 3500 Krems).
  • Handelsakademie (inkl. landwirtschaftlichen Fachunterricht), Schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt: Management für Landwirtschaft und Weinbau (Dauer: 5 Jahre; Standort: 2130 Mistelbach).
  • Höhere Lehranstalt für Wein- und Obstbau (Dauer: 5 Jahre; Standort: 3400 Klosterneuburg).
  • Schulkooperation zwischen Bundeshandelsakademie und Wein- und Obstbauschule Krems („VINO-HAK“) (Dauer: 5 Jahre; Standort: Krems an der Donau).
Kollegs

 

  • Aufbaulehrgang - Schulkooperation mit der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe (Dauer: 3 Jahre; Standort: Güssing).
  • Aufbaulehrgang für Landwirtschaft (Dauer: 3 Jahre; Standorte: Elixhausen; Irdning; Wieselburg).

 

Auf Grund der Spezialisierung im landwirtschaftlichen Bereich stehen, ausgehend von einer landwirtschaftlichen Basisausbildung, verschiedenartige Weiterbildungsangebote offen. Entsprechende Schulungen bieten vor allem Sonderlehrgänge im Bereich Landwirtschaft insbesondere Kurse und Ausbildungsgänge die das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) anbietet.

Für AbsolventInnen landwirtschaftlicher Fachschulen, die im Bereich des landwirtschaftlichen Handels tätig sind, ist der Besuch einer Handelsakademie für Berufstätige eine Weiterbildungsmöglichkeit.

Fachhochschul-Studiengänge: Internationales Weinmarketing, Produktmarketing und Projektmanagement (Wieselburg), Forst- und Holzwirtschaft an der BOKU in Wien.

 

Die Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Berufsbereich sind einerseits von der Größe des zu verwaltenden Forstbetriebes abhängig (bei Betrieben unter 500 Hektar übernehmen ForstwartInnen Aufgabenbereiche der FörsterInnen), andererseits von den Einsatzgebieten, in denen die ForstwartInnen tätig sind (im Schuldienst, in Landwirtschaftskammern, Behörden u.a.).

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Form von politischen und administrativen Funktionen u.a.m. Im Umfeld der Agrarwirtschaft bestehen darüber hinaus berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in landwirtschaftlichen Organisationen, Interessenvertretungen bis hin zum internationale Lobbying.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Garten-, Land- und Forstwirtschaft (Folder)
Reihe: Jobchancen Schule
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