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OptotechnikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.130,- bis € 2.160,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Optotechnik ist eine Ingenieurdiziplin und umfasst die moderne bzw. klassische Optik* (Mess- und Lasertechnik) und die moderne Optik (optische Systeme).

OptotechnikerInnen befassen sich mit Design, Entwicklung und Fertigung von messtechnischen und anderen optischen Geräten. Eine wichtige Rolle spielt hier die Bildverarbeitung und Bildauswertung mittels Computer (optische Messtechnik). Im Gegensatz zur Bildbearbeitung werden die gewonnenen Bilder hier nicht manipuliert, sondern einzelne Informationen herausgefiltert.

Einsatzzwecke sind zum Beispiel: 3D-Koordinatenmesstechnik, Lesen von Barcodes und biometrischen Daten, Mauterfassung, Gesichtserkennung, Produktion von Implantaten, Scanner an der Supermarktkasse.

Die technische Optik befasst sich zudem mit der Entwicklung und Herstellung optischer Systeme wie z.B. Linsensysteme für Kameras oder Ferngläser, Photodioden und LED-Punktstrahler. OptotechnikerInnen sorgen für den Aufbau und der Instandhaltung dieser Systeme. Wichtige Tätigkeitsfelder für OptotechnikerInnen sind z.B.:

Bildverarbeitung (image processing): Verarbeitung der Bilddaten für technische und wissenschaftliche Anwendungen. Herstellung von Mikrolinsen und Digitalfilter. OptotechnikerInnen beschäftigen sich hier mit der Aufnahme und der Auswertung von digitalen Bildern z.B. bei der Erfassung von KFZ-Kennzeichen, der Sichtprüfung in der laufenden Fertigung und in der Robotik.

Faseroptik: Unterschiedlichste Lichtwellenleiter (Glasfaserkabel) für lasertechnische, medizinische-, Beleuchtungs- und Kommunikationsanwendungen.

Fototechnik: Entwicklung von hochpräzisen Objektive, Linsen und lichtempfindlichen Folien.

Lichttechnik: Einsatz von Leuchten und deren elektronische Steuerung für Eventbeleuchtung für Theaterbühnen, Konzerte, Messen). Lösungskonzepte für elektronisch geregelte Heckbeleuchtungssysteme, dynamische Kurvenlichter bei Fahrzeugen etc.

Kriminaltechnik, Rechtsmedizin: 3D-Digitalisierung mit hoch auflösenden Farbtexturen zur exakten Zuordnung von Tatwaffen und Fußspuren. 3D-Digitalisierungstechnik zur Analyse kleinster Objekte (z.B. Oberfläche von Tatwerkzeugen, Bissspuren etc).

Medizintechnik: 3D-Erfassung von Dentalmodellen als Basis für Zahn- und kieferorthopädische Implantate und zur direkten Weiterverarbeitung für das Prototyping.

Photogrammetrie: Hochauflösende Messsysteme (Referenzpunkterfassung, Digitalisierung) die Störungen der Umgebung wie Lichtwechsel, Relativbewegungen zum Sensor erkennen. Diese werden z.B. für Strömungssimulation bei Luft- und Raumfahrzeugen angewendet.

Siehe auch die Berufe OptoelektronikerIn, MikroelektronikerIn, Mess- und RegelungstechnikerIn oder den Lehrberuf AugenoptikerIn.

 

*Klassische Optik: Befasst sich auf Grundlage des Wellen- und Strahlenmodells mit Phänomenen der Ausbreitung des Lichtes (z.B. die Lichtstreuung in der Atmosphäre): Sie beschreibt die Lichtwege durch Spiegel, Prismen oder Linsen sowie Lichtreflexion, Brechung, Polarisation und Interferenz.

Optotechnik ist eine Ingenieurdiziplin und umfasst die moderne bzw. klassische Optik* (Mess- und Lasertechnik) und die moderne Optik (optische Systeme).

OptotechnikerInnen befassen sich mit Design, Entwicklung und Fertigung von messtechnischen und anderen optischen Geräten. Eine wichtige Rolle spielt hier die Bildverarbeitung und Bildauswertung mittels Computer (optische Messtechnik). Im Gegensatz zur Bildbearbeitung werden die gewonnenen Bilder hier nicht manipuliert, sondern einzelne Informationen herausgefiltert.

Einsatzzwecke sind zum Beispiel: 3D-Koordinatenmesstechnik, Lesen von Barcodes und biometrischen Daten, Mauterfassung, Gesichtserkennung, Produktion von Implantaten, Scanner an der Supermarktkasse.

Die technische Optik befasst sich zudem mit der Entwicklung und Herstellung optischer Systeme wie z.B. Linsensysteme für Kameras oder Ferngläser, Photodioden und LED-Punktstrahler. OptotechnikerInnen sorgen für den Aufbau und der Instandhaltung dieser Systeme. Wichtige Tätigkeitsfelder für OptotechnikerInnen sind z.B.:

Bildverarbeitung (image processing): Verarbeitung der Bilddaten für technische und wissenschaftliche Anwendungen. Herstellung von Mikrolinsen und Digitalfilter. OptotechnikerInnen beschäftigen sich hier mit der Aufnahme und der Auswertung von digitalen Bildern z.B. bei der Erfassung von KFZ-Kennzeichen, der Sichtprüfung in der laufenden Fertigung und in der Robotik.

Faseroptik: Unterschiedlichste Lichtwellenleiter (Glasfaserkabel) für lasertechnische, medizinische-, Beleuchtungs- und Kommunikationsanwendungen.

Fototechnik: Entwicklung von hochpräzisen Objektive, Linsen und lichtempfindlichen Folien.

Lichttechnik: Einsatz von Leuchten und deren elektronische Steuerung für Eventbeleuchtung für Theaterbühnen, Konzerte, Messen). Lösungskonzepte für elektronisch geregelte Heckbeleuchtungssysteme, dynamische Kurvenlichter bei Fahrzeugen etc.

Kriminaltechnik, Rechtsmedizin: 3D-Digitalisierung mit hoch auflösenden Farbtexturen zur exakten Zuordnung von Tatwaff ...

  • Freude an Physik (Messtechnik, Photonik) und Mathematik
  • Technisches Verständnis
  • Handwerkliches Geschick (fräsen, schleifen, löten usw.)
  • Bereitschaft Erkenntnisse unterschiedlicher Disziplinen in die Arbeit einzubeziehen (interdisziplinäres Denken)
  • Teamfähigkeit
  • Durchsetzungsvermögen (wird in Jobausschreibungen meist verlangt)
  • Umgang mit berufsspezifischen Softwaretools (SPS, CAD, CANape)
  • Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten (Fehlersuche, Schichtdienst)
  • Weiterbildungsbereitschaft

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen vor allem in Bereichen der Optikindustrie, Forschungsbereich, digitale Signalverarbeitung, Photonik und optische Nachrichtentechnik, Herstellung von Technologien integrierter Optik, wie Interferometer und optische Sensorik, biomedizinische Anwendungen von Lasern. Fertigung und Produktion von Optischen Technologien im Bereich der Fahrzeug- und der Haustechnik, Einrichtungen der technischen Prüfung, Abnahme und Kontrolle (z.B. TÜV), Ingenieurbüros.

Aufgabenfelder bestehen zudem in den Bereichen F&E sowie Konstruktion. Service und Verkauf sowie Tätigkeiten in leitenden Funktionen.

Optotechnik und Bildverarbeitung ist eine der Wachstumsbranchen der Zukunft und bietet spannende berufliche Perspektiven.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "AugenoptikerIn", dem der Beruf "OptotechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von OptotechnikerInnen wird üblicherweise - je nach Branche - eine Ausbildung in der Fachrichtung Elektronik mit diversen Schwerpunkten: Computer- und Leittechnik, Lasertechnik, Medizintechnik, Messtechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Sensortechnik, Technische Informatik, Nachrichtentechnik, Kommuniktionselektronik o.Ä. erwartet.

Kenntnisse in den Bereichen Sensorik, Messtechnik, Mikrotechnik und Grundlagen der C-Programmierung sind dabei besonders wichtig.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

In Jobausschreibungen wird häufig ein Studium im Bereich Technische Physik vorausgesetzt.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die (Mikro)Optik, Optische Technologien und Photonik sind ausgewiesene Schlüsseltechnologien in den Bereichen Computertechnologie, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Fahrzeugelektronik, Industrieelektronik, Unterhaltungselektronik, Kein elektronischer und elektrotechnischer Industriezweig ist heute mehr ohne Optoelektronik, Sensorik vorstellbar.

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen sowohl in Form einschlägiger technischer Studien (Masterstudien), aber auch in Form von Weiterbildungsseminaren, die vor allem als postgraduale Lehrgänge für UniversitätsabsolventInnen oder Personen mit einschlägiger beruflicher Erfahrung angeboten werden. Aktuelle Studienrichtungen und Lehrgänge bieten auch fachliche Erweiterungsmöglichkeiten wie Mikrosystemtechnik sowie Robotik.

Lehrgänge: Klinische Optometrie/Clinical Optometry (MSc, Donau-Uni Krems)

Besonders hervorzuheben sind hier Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit) sowie Unfallforschung und Unfallprävention. In diesen Bereichen bestehen auch berufliche Entwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten. Weitere Ausbildungswege können sich auf Industrial Engineering und Projektmanagement beziehen.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Gesundheit, Schönheitspflege, Seite 64
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