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BetriebstechnikerIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht / Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.780,- bis € 2.570,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Je nach Ausbildung sind BetriebstechnikerInnen für Analyse- und Planungsaufgaben (z.B. Prozessanalysen, Wirtschaftlichkeitsrechnungen) oder eher für technische Instandhaltungsaufgaben zuständig.

Tätigkeitsmerkmale

BetriebstechnikerInnen sind zuständig für die Funktion aller technischen Einrichtungen und haustechnischen Anlagen. Sie berücksichtigen dabei Aspekte der Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit, Energieschonung und Betriebssicherheit.

BetriebstechnikerInnen sorgen dafür, dass alle Maschinen und Anlagen vorschriftsmäßig laufen. Sie führen regelmäßige Inspektions- und Wartungsarbeiten durch. Das umfasst elektrische und elektronische Systeme und Anlagen samt der Steuerungs- und Regelungstechnik. Neben den Betriebsanlagen gehört auch die z.B. Sanitär-, Heizungs-, Lüftungstechnik und Gebäudeleittechnik dazu.

Je nach Größe des Unternehmens programmieren und prüfen sie elektrische und elektronische Betriebsanlagen*, Produktions- und Fertigungsanlagen bzw. verfahrensstechnischen Anlagen. Ihre Tätigkeit umfasst auch die Prüfung von sicherheitstechnischen Anlagen (z.B. Zutrittskontrollsysteme, Brandlösch- und Alarmanlagen).

Zum Beispiel installieren und verkabeln sie Verpackungsmaschinen und Abfüllanlagen. Sie prüfen die elektronischen Kommunikationssysteme (Sensoren, Steuerungssyteme). Zudem überwachen sie die innerbetriebliche Energieversorgung (Strom, Leitungen). Falls nötig, übernehmen sie die Fehlersuche und sorgen für die die Beseitigung der Störungen. Sie können auch Umbauarbeiten an den elektrischen Einrichtungen vornehmen, etwa zur Erweiterung und Modernisierung.

Die Aufgaben sind vielfältig und unterschiedlich und umfassen - je nach Unternehmen - Wirtschaftlichkeitstechningen, Planungsaufgaben betreffend die Instandhaltung der Betriebsanlage*. Das umfasst z.B. auch Schweißertätigkeiten, das Aufstellen von Tanks und das Verlegen von Verrohrungen.

BetriebstechnikerInnen können auch Anlagen eines Theaterbetriebes betreuen. Dazu gehört die Kommunikations- und Beleuchtungstechnik, die Brandmelde- und die Notstromanlage. Sie weisen AnwenderInnen in die korrekte Bedienung ein. Wichtig sind Kenntnisse über aktuelle einschlägige Normen.

Siehe auch den Kernberuf ElektrotechnikerIn sowie Steuerungs- und RegelungstechnikerIn und AutomatisierungstechnikerIn.

 

*Eine Betriebsanlage umfasst alle Gebäude, Räume, Freiflächen, betriebliche Einrichtungen und Anlagen, die eine betriebliche Einheit darstellen, z.B. eine Werkstätte oder ein Produktionsbetrieb.

BetriebstechnikerInnen sind zuständig für die Funktion aller technischen Einrichtungen und haustechnischen Anlagen. Sie berücksichtigen dabei Aspekte der Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit, Energieschonung und Betriebssicherheit.

BetriebstechnikerInnen sorgen dafür, dass alle Maschinen und Anlagen vorschriftsmäßig laufen. Sie führen regelmäßige Inspektions- und Wartungsarbeiten durch. Das umfasst elektrische und elektronische Systeme und Anlagen samt der Steuerungs- und Regelungstechnik. Neben den Betriebsanlagen gehört auch die z.B. Sanitär-, Heizungs-, Lüftungstechnik und Gebäudeleittechnik dazu.

Je nach Größe des Unternehmens programmieren und prüfen sie elektrische und elektronische Betriebsanlagen*, Produktions- und Fertigungsanlagen bzw. verfahrensstechnischen Anlagen. Ihre Tätigkeit umfasst auch die Prüfung von sicherheitstechnischen Anlagen (z.B. Zutrittskontrollsysteme, Brandlösch- und Alarmanlagen).

Zum Beispiel installieren und verkabeln sie Verpackungsmaschinen und Abfüllanlagen. Sie prüfen die elektronischen Kommunikationssysteme (Sensoren, Steuerungssyteme). Zudem überwachen sie die innerbetriebliche Energieversorgung (Strom, Leitungen). Falls nötig, übernehmen sie die Fehlersuche und sorgen für die die Beseitigung der Störungen. Sie können auch Umbauarbeiten an den elektrischen Einrichtungen vornehmen, etwa zur Erweiterung und Modernisierung.

Die Aufgaben sind vielfältig und unterschiedlich und umfassen - je nach Unternehmen - Wirtschaftlichkeitstechningen, Planungsaufgaben betreffend die Instandhaltung der Betriebsanlage*. Das umfasst z.B. auch Schweißertätigkeiten, das Aufstellen von Tanks und das Verlegen von Verrohrungen.

BetriebstechnikerInnen können auch Anlagen eines Theaterbetriebes betreuen. Dazu gehört die Kommunikations- und Beleuchtungstechnik, die Brandmelde- und die Notstromanlage. Sie weisen AnwenderInnen in die korrekte Bedienung ein. Wichtig sind Kenntnisse über aktuelle einschlägige Normen.

Siehe auch den Kernberuf ElektrotechnikerI ...

BetriebstechnikerInnen können technische Unterlagen und Schaltpläne lesen und auch erstellen. Sie benötigen eine rasche Auffassungsgabe und wissen wie einzelne Maschinen und Anlagen funktionieren.

Wichtig ist ein technisch-handwerkliches Geschick. Hinzu kommt eine selbständige Arbeitsweise und flexibles Einarbeiten in neue Aufgaben sind Kenntnisse in Mathematik, etwa zum Ermitteln von Stromstärken, Widerständen und Kapazitäten.

  • Analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungskompetenz
  • Handgeschicklichkeit
  • Heben schwerer Gegenstände
  • Zuverlässigkeit
  • Fehlersuche/Störungsbehebung am Wochenende, manchmal ist Schichtarbeit nötig
  • Mathematisches Verständnis (Berechnung und Simulation elektr. Komponenten)
  • Sorgfalt beim Prüfen der Sicherheits- und Schutzfunktionen elektrischer Anlagen
  • Technische Englischkenntnisse (Lesen von Plänen)

 

Nötig ist auch ein gewissen Maß an Umsicht, um die eigene Sicherheit und die der KollegInnen bei Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen nicht zu gefährden.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen meistens bei Produktions- und Fertigungsstätten von Unternehmen, z.B. in Werkstätten und Produktionshallen. Sie arbeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben mit Fertigungs- und Produktionsabteilungen, in Bioraffinerien, bei Lebensmittelherstellern, in Kliniken oder in der pharmazeutischen Industrie.

BetriebstechnikerInnen arbeiten (beim Berufseinstieg) als AnlagentechnikerInnen an elektronischen Schaltsystemen und erledigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.

BetriebstechnikerInnen sind ausgebildete TechnikerInnen, die bei entsprechender Qualifikation auch im betriebswirtschaftlichen Management-Bereich tätig sein können. In diesem Zusammenhang wird auch von Technologie-Management gesprochen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BetriebstechnikerIn", dem der Beruf "BetriebstechnikerIn " zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

BetriebstechnikerInnen sind im Grunde Fachleute für Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik. Eine Ausbildung in den Bereichen Anlagentechnik, Maschinenbau, Elektotechnik mit Schwerpunkt (z.B. Betriebstechnik, Automatisierungstechnik, Gebäudetechnik, Anlagentechnik) Krankenhaustechnik oder Mechatronik bietet üblicherweise eine gute Voraussetzung für dieses Berufsfeld.

Für die Tätigkeit in einer Klinik oder in einem Theaterbetrieb sind meist weitere Zusatzkenntnisse nötig, z.B. Anlagen, Kran- und Fördertechnik, Hydraulik Pneumatik oder Medizintechnik.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden - Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Für Spezialaufgaben werden Weiterbildungs- und Spezialisierungskurse angeboten: Wirtschaftsingenieurwesen, technisches Management, Innovationsmanagement, Arbeitsorganisation, Qualitätssicherung, Produktionstechnik und Logistik.

Je nach Branche sind Schweißprüfungen sind von Vorteil (z.B. Stahlbau/MAG-Schweißen*) sowie Bedien- und Programmierkenntnisse auf Roboteranlagen.

*Metall-Aktiv-Gas-Schweißen: Beim MAG Schweißen (mit aktiven Gasen) kommt ein Gasgemisch aus Argon, Kohlendioxid und Sauerstoff zum Einsatz.

Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufstätigkeit können den Berufstitel „EURO-IngenieurIn“ erwerben. Es handelt sich dabei um einen europaweit einheitlich anerkannten Berufstitel für Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung, www.voi.at.

Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie AbteilungsleiterIn oder ProjektmanagemerIn. Als leitende/r Betriebstechniker/in versuchen sie technische bzw. industrielle Geschäftsprozesse zu optimieren.

Berufliche Möglichkeiten bestehen in der Unternehmensberatung (selbstständig oder angestellt) sowie als KonsulentIn oder GutachterIn.

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