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SicherheitstechnikerIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.630,- bis € 2.220,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

SicherheitstechnikerInnen befassen sich mit der Planung, Montage, Inbetriebnahme und Wartung sicherheitstechnischer Anlagen wie z.B. Überwachungskameras, Zutrittskontrollsysteme für Privatpersonen, Gewerbe, Industrie und öffentliche Einrichtungen.

Im Rahmen der Kommunikations- und Gebäudetechnik beraten sie KundInnen über den Einsatz von mechanischen, mechatronischen und elektronischen Systemen. Je nach Anforderung erstellen sie ein Konzept für den Einsatz von sicherheitstechnischen Einrichtungen. Sie installieren Kameras zur Videoüberwachung und Funk-Sirenen z.B. in Gewerbebetrieben, Banken, Hotels oder im Privatbereich.

Zum Schutz von Industriegebäuden, Lager oder Betriebsanlagen sorgen sie für die Installation und Wartung sicherheitstechnischer Einrichtungen wie z.B. Alarmsysteme, Brandmeldeanlagen und Einbruchsmeldeanlagen. Solche Systeme dienen auch der Arbeitnehmersicherheit. Dazu gehören auch Rauch- und Wassermelder, Lichtschranken und optoelektronische Sensoren.

Siehe auch die Berufe Steuerungs- und RegelungstechnikerIn, SchaltungtechnikerIn und IC-TechnikerIn.

  • Analytisches Denkvermögen
  • Handgeschicklichkeit
  • Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Verantwortungsbewusstsein
  • Technische Englischkenntnisse
  • Mathematisches Verständnis (Berechnung und Simulation von Komponenten)
  • Bereitschaft zur Mobilität
  • Einwandfreier Leumund (polizeiliches Führungszeugnis)

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei Unternehmen die sicherheitstechische Produkte anbieten, auch im industriellen Wirtschaftssektor sowie in Prüfinstituten. Die Aufgabenfelder reichen hier von speziellen Bereichen (z.B. Personal, Produktion, Logistik) bis hin zu zentralen Managementpositionen.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Form beratender Tätigkeit, als Teilbereich der Unternehmensberatung (selbstständig oder in entsprechenden Unternehmen angestellt) sowie als KonsulentIn oder GutachterIn. Technische KontrollorInnen arbeiten vor allem bei Sicherheits- und Kontrollinstituten (wie z.B. TÜV) sowie in Ziviltechnikbüros.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SicherheitstechnikerIn", dem der Beruf "SicherheitstechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine technische Ausbildung (z.B. HTL) bietet eine gute Voraussetzung für dieses Berufsfeld, z.B. eine Ausbildung im Bereich Elektronik oder Elektrotechnik z.B. mit Schwerpunkt Kommunikationstechnik oder Nachrichtentechnik.

Für sicherheitstechnische Aufgaben in der Industrie wären auch die Bereiche Mechatronik, Automatisierungstechnik und Anlagentechnik interessant.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, z.B. Fertigungstechnik, Logistik, Vertrieb, Qualitätsmanagement, Engineering Management, Sales Management und Projektmanagement.

Es werden verschiedene Lehrgänge angeboten, z.B. "Innovations-, Produkt- und Prozessmanagement" oder die Ausbildung zur "Sicherheitsfachkraft". Eine Sicherheitsfachkraft bewertet Arbeitsplätze, Maschinen, Anlagen und Prozesse hinsichtlich ihrer Sicherheit und gibt Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit.

Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie kaufmännische LeiterIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn (z.B. für Produktionslogistik).

Für leitende Funktionen im Verkauf, aber auch im Projektmanagement bei Auslandsvorhaben, sind insbesondere Fremdsprachenkenntnisse unabdingbar.

Für Tätigkeiten im Ausland ist die Berufsbezeichnung EURO-IngenieurIn von Bedeutung: Es handelt sich dabei um einen europaweit einheitlich anerkannten Berufstitel für Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung; obwohl es sich hier eher um einen Formalismus handelt, wird die Berufsbezeichnung EURO-IngenieurIn in Zukunft voraussichtlich für Tätigkeiten bei internationalen Ausschreibungen und Projekten im technischen Bereich von Bedeutung sein.

 

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