Ausbildungsform auswählen

MaschinenbautechnikerIn (Flugzeugbau)

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

MaschinenbautechnikerInnen im Flugzeugbau arbeiten an der Konstruktion, Herstellung, Instandhaltung, Reparatur und Zertifizierung von Fluggeräten samt Motoren und Geräten der Luftfahrsystemtechnik (z.B. Navigationssysteme).

Im Gegensatz zu anderen Luftfahrzeugen, die leichter als Luft sind (Ballone, Luftschiffe) sind Flugzeuge schwerer als Luft und erzeugen den Auftrieb mit nicht-rotierenden Auftriebsflächen. Der Betrieb von Flugzeugen ist im Luftverkehrsgesetz geregelt.

Sie entwickeln, planen, berechnen und konstruieren Flugzeuge und Fluggeräte oder einzelne Baugruppen und Systeme, wie etwa Flugkontroll- und Managementsysteme (Autopilot, Triebwerk, Navigationssystem etc.) und Systeme der Flugsicherungstechnik.

MaschinenbautechnikerInnen befassen sich hierzu mit der Modellierung und Simulation von Flugzeugen, wobei sie auch (inter)nationale Regulierungen berücksichtigen müssen. Zudem gelten umwelttechnische, sicherheitstechnische und wirtschaftliche Standards, die sie beachten müssen.

Siehe auch den Kernberuf MaschinenbautechnikerIn sowie FlugzeugbautechnikerIn oder den Lehrberuf LeichtflugzeugbauerIn und alternativ BionikerIn.

 

*Avionik ist ein Kunstwort aus Aviatik (avis: Vogel) und Elektronik, welches die Gesamtheit der elektronischen Fluginstrumente und -regelungssysteme bezeichnet - insbesondere die Systeme zur Kommunikation, Navigation, Flugführung, Instrumentierung und Datenübertragung sowie Radarsysteme eines Fluggerätes.

Freude an Physik/Mathematik/Informatik und sehr gute Kenntnisse in den Kernbereichen Thermik, Mechanik, Strömunglehre, Messtechnik, Technisches Zeichnen, Konstruktion, sehr gute Englischkenntnisse!

Weiters: grundsätzliches technisches Verständnis, wissenschaftliche Neugierde und Kreativität, Bereitschaft Erkenntnisse unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen in die Arbeit einzubeziehen (interdisziplinäres Denken), hohes Verantwortngsbewusstsein, Kontaktfähigkeit und hervorragende Teamfähigkeit.

Fluggeräte- und AvionikingenieurInnen sind in Fluggerätebau und Zulieferbetrieben (insbesondere der Elektrotechnik und des Stahl- und Leichtmetallbaus) beschäftigt. Im Rahmen von Forschung und Lehre können sie auch an wissenschaftlichen Instituten arbeiten. Stellenangebote finden sich u.a. auf www.academics.at

Für AbsolventInnen einer technischen Studienrichtung besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als IngenieurkonsulentIn.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "FlugzeugbautechnikerIn", dem der Beruf "MaschinenbautechnikerIn (Flugzeugbau)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Uni: Z.B. Luftfahrt/Aviation (BSc und MSc, Vertiefungsmöglichkeit: „Aeronautical Engineering“ oder „Aviation Management“). Die Unterrichtssprache im Bachelorstudium Luftfahrt/Aviation ist Deutsch.

Lehrgang/Masterstudien:
Uni:
Z.B. Professional MBA Aviation (Krems), Space Sciences and Earth from Space - Vertiefungsfächer: "Satellite Systems", "Earth System from Space", "Solar System Physics" (Graz).

FH: Z.B. Aerospace Engineering (Wr. Neustadt), Green Mobility, Mechatronik -Spezialisierung Surface Engineering & Tribology.

Aufgrund der Internationalisierung werden die meisten hier angeführten Studienrichtungen auf Englisch gehalten.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

In diesem Bereich gibt es verschiedenste Fort- und Weiterbildungsangebote (z.B.: Universitätslehrgänge in den Bereichen Aviation, Internationales Management, Industrial Management).

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen weiters in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit) sowie in der Unfallforschung und -prävention.

Infos bietet u.a. die Website der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

MaschinenbautechnikerInnen können bei entsprechender (Zusatz)qualifikation und persönlicher Kompetenz als BetriebsingenieurIn in einem Mittel- oder Großbetrieb, als SicherheitsingenieurIn in Kraftwerken, als VersuchsingenieurIn, in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit), Unfallforschung und Unfallprävention sowie Schweißtechnik.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen zudem in Funktionen wie LeitendeR KonstrukteurIn oder ProjektleiterIn bzw. ProjektmanagerIn. Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie kaufmännische LeiterIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau, Mechatronik
Diese Berufe könnten Sie auch interessieren ...
Weitere Berufe aus den Bereichen "Maschinen, Kfz und Metall" und "Wissenschaft, Forschung und Entwicklung" anzeigen