Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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HundeführerInnen bilden Such-, Lawinen-, Spür- und Suchtgifthunde für bestimmte Einsätze, z.B. im Bereich Sicherheit, Rettungs-, Katastrophen- oder Lawinensuchdienste aus. Da die Hunde meist auch bei ihren HundeführerInnen leben, kümmern sich diese nicht nur um das Abrichten der Tiere, sondern auch um die tägliche Pflege und Versorgung. HundeführerInnen üben mit den Hunden bestimmte Befehle für die Fährtensuche oder Schutzaufgaben ein. An Orten, wo eine erhöhte Gefahr von Terroranschlägen gegeben ist, wie z.B. auf Flughäfen, Bahnhöfen, bei Sportveranstaltungen und anderen großen Events, patrouillieren sie mit ihrem Hund und untersuchen verdächtige Gegenstände, Gepäckstücke und Fahrzeuge nach Sprengstoff. Weiters setzen sie ihre Hunde bei der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen, bei der Fahndung nach Drogen, Diebesgut, geschmuggelten Tabakwaren oder artgeschützten Tieren ein.
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:
In Österreich kommen bei der Polizei über 400 Diensthunde, im Heer mehr als 250 Militärhunde und beim Zoll zwischen 20 und 30 Spürhunde mit ihren HundeführerInnen zum Einsatz. Darüber hinaus verfügen auch die Bergrettungsdienste über zahlreiche Lawinen- und Suchhundeteams (die Bergrettung Tirol etwa über 60). Die Hunde werden dabei meist schon im Welpenalter von den HundeführerInnen übernommen und auf die spätere Ausbildung und Arbeit vorbereitet.
In den kommenden Jahren wird vor allem im Bereich der Exekutive mit einer Budget- und Personalaufstockung gerechnet. Die Nachfrage nach DiensthundeführerInnen könnte in diesem Bereich somit steigen. Beim Militär und in der Bergrettung ist dagegen von einem etwa gleichbleibenden Bedarf auszugehen. Insgesamt ergeben sich dadurch gute berufliche Perspektiven für HundeführerInnen. Allerdings müssen HundeführerInnen in diesen Bereichen üblicherweise bereits über eine entsprechende Ausbildung als PolizistIn, Zollbeamter/-beamtin, SoldatIn oder BergführerIn verfügen.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Die Ausbildung zum/zur HundeführerIn erfolgt in der Regel zusätzlich zum Hauptberuf entweder in Kursen bei der jeweiligen Institution selbst oder in Ausbildungszentren des öffentlichen Dienstes.
Die Ausbildung von DiensthundeführerInnen der Sicherheitsexekutive oder des Bundesheers ist durch die Diensthunde-Ausbildungsverordnung gesetzlich geregelt und an folgende Voraussetzungen gebunden: