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Beamter/Beamte im Kriminaldienst

Berufsbereiche: Sicherheitsdienste
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

BeamtInnen im Kriminaldienst sind in der Verbrechungsbekämpfung und -aufklärung tätig und dabei meist auf bestimmte Bereiche der Kriminalarbeit spezialisiert, z.B. Drogenhandel, Sittendelikte, Terrorismusbekämpfung, Wirtschafts- oder Cyberkriminalität. Die KriminalbeamtInnen müssen über mehrjährige Erfahrung im Polizeidienst sowie eine entsprechende Aus- und Weiterbildung verfügen. Bei ihren Ermittlungen sammeln die KriminalbeamtInnen Beweise und Hintergrundinformationen zu Tatverdächtigen und möglichen Tatmotiven und vernehmen verdächtige Personen. Sie rekonstruieren Tat- und Unfallhergänge, verfassen Berichte und Protokolle und bereiten die Grundlagen einer Anklageerhebung vor. Im Rahmen des kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes informieren sie die BürgerInnen über Präventivmaßnahmen in der Verbrechensbekämpfung.
 

  • Bereitschaft am Wochenende zu arbeiten
  • Durchsetzungsvermögen
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Körperliche Fitness
  • Logisch-analytisches Denken
  • Merkfähigkeit
  • Psychische Belastbarkeit
  • Reaktionsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten der öffentliche Dienst und insbesondere die verschiedenen Kriminaldienstabteilungen.
 

In den kommenden Jahren wird in Österreich vor allem im Bereich der Exekutive mit einer Budget- und Personalaufstockung gerechnet. Die Polizei soll voraussichtlich für die Zukunft mehrere Tausend neue PolizistInnen rekrutieren und ausbilden. Im kriminalpolizeilichen Bereich kann insgesamt von einem relativ konstanten Bedarf an BeamtInnen ausgegangen werden, wobei jedoch in bestimmten Bereichen wie etwa der Cyberkriminalität BeamtInnen mit entsprechenden Kenntnissen stärker nachgefragt werden.
 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ExekutivbediensteteR im Polizeidienst", dem der Beruf "Beamter/Beamte im Kriminaldienst" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Ausbildung für diesen Beruf ist gesetzlich geregelt. Um bei der Polizei eine weiterführende Ausbildung für den Kriminaldienst zu absolvieren, muss zunächst die Grundausbildung für PolizistInnen abgeschlossen werden. Daran anschließend erfolgt eine 6-monatige Ausbildung zum Dienstführenden Beamten ("Chargen"), die nur nach einer bestandenen Auswahlprüfung begonnen werden kann. Nach dem positiven Abschluss der Chargen-Ausbildung werden die BeamtInnen der kriminalpolizeilichen Dienststelle zugeteilt. Dort erhalten sie eine spezielle Weiterbildung für den Kriminaldienst.
 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Berufe mit Kurz- oder Spezialausbildung (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: SICHERHEIT UND RECHT - Sicherheit und Recht, Seite 68
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