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WächterIn

Berufsbereiche: Sicherheitsdienste
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

WächterInnen (Sicherheitsbeauftragte) übernehmen Bewachungs- und Sicherheitsaufgaben für Unternehmen, Museen, Banken, Einkaufszentren, bei Großevents und anderen Veranstaltungen. Sie kontrollieren Unternehmens- und Veranstaltungsräume zu Fuß oder fahrend, beobachten die Überwachungskameras und nehmen, wenn sie einen ungewöhnlichen Vorfall bemerken, sofort Kontakt mit der Polizei oder ihren ArbeitgeberInnen auf. Weiters überprüfen sie die Funktionstüchtigkeit der Alarmanlage, führen Fahrtdienste, Personen- und Einlasskontrollen durch oder übernehmen Brandschutzaufgaben. Abseits der Bewachung von Gebäuden werden WächterInnen auch bei Geldtransporten eingesetzt, wo sie das Geld entgegennehmen, verwahren und es zum vereinbarten Ort bringen.
 

  • Bereitschaft in den Abendstunden zu arbeiten
  • Bereitschaft zu Schichtarbeit
  • Bereitschaft am Wochenende zu arbeiten
  • Durchsetzungsvermögen
  • Gepflegtes Erscheinungsbild
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Körperliche Fitness
  • Reaktionsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:

  • Bewachungsgesellschaften
  • Gebäudeverwaltungen
  • Öffentliche Institutionen, z.B. Ministerien, Universitäten, Behörden
  • Unternehmen und Organisationen, die in großen oder mehreren Gebäuden untergebracht sind, z.B. Banken, Krankenhäuser, Museen, Industrieanlagen
  • Ferien- und Freizeitanlagen

Aufgrund des wachsenden Bedarfs an Sicherheitsmaßnahmen und der Auslagerung von Sicherheitsaufgaben aus dem öffentlichen Bereich, verzeichnete die private Sicherheits- und Bewachungsbranche in den letzten Jahren einen Aufschwung und einen kontinuierlichen Anstieg an Beschäftigten. Es wird erwartet, dass diese positive Entwicklung im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen weiter anhält. Da WächterInnen und Sicherheitspersonal zudem für die unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen tätig sein können, ist auch künftig von einer relativ stabilen Nachfrage am Arbeitsmarkt auszugehen.
 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Sicherheitsorgan (m/w)", dem der Beruf "WächterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt keine gesetzlich geregelte Ausbildung für diesen Beruf. Die nötigen beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten werden betriebsintern im jeweiligen Unternehmen oder im Rahmen einer Kurz- oder Spezialausbildung vermittelt. Voraussetzung ist häufig ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis. Folgende Ausbildungen werden z.B. angeboten:

  • Campus Security & Training Group: "Security Basisausbildung (QSD)"
    Dauer: 100 Lehreinheiten
  • Europäische Detektiv-Akademie: "Security/Bewachung Grundausbildung"
    Dauer: 60 Lehreinheiten
  • WIFI: "Bewachung - Basisausbildung für die Verwendung im Bewachungsgewerbe"
    Dauer: 40 Lehreinheite
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
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