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BerufsoffizierIn

Berufsbereiche: Sicherheitsdienste
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: nicht bekannt Arbeitsmarkttrend: steigend

Hinweis

Die Einordnung der Soldaten/Soldatinnen in die militärische Hierarchie ist durch Dienstgrade geregelt. Beim Österreichischen Bundesheer bestehen 21 verschiedene Dienstgrade, die sich in vier Gruppen untergliedern: In Rekruten, Chargen, Unteroffiziere und Offiziere.

Die Grade haben traditionellerweise männliche Bezeichnungen; weibliche Offiziere werden je nach Dienstgrad zum Beispiel mit Frau Oberst angesprochen (Tagesaktuelle Infos bietet die Website www.bundesheer.at).

Tätigkeitsmerkmale

Berufsoffiziere sind beim Bundesheer tätig. Das Bundesheer ist die bewaffnete Streitmacht der Republik Österreich und umfasst neben Kampfeinsätzen auch Hilfseinsätze. Daher werden Offiziere und Offizierinnen nicht nur kämpfend als Streitkräfte, sondern schützend und helfend eingesetzt. Das Aufgabengebiet ist sehr vielseitig und umfasst z.B.

  • Humanitäre Hilfe im Inland und Ausland
  • Militärische Landesverteidigung
  • Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen (Regierung, Parlament und andere)
  • Schutz der EinwohnerInnen, Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit
  • Hilfeleistung bei Naturkatastrophen oder Unglücksfällen: Hochwasserhilfe, Löschflüge bei Waldbränden, großflächige Schneeräumungen
  • Hilfeleistung im Ausland bei Maßnahmen der Friedenssicherung
  • Such- und Rettungsdienste
  • Friedensunterstützenden oder friedenserhaltenden Missionen

 

Offiziere/offizierinnen können grundsätzlich als Luftstreitkräfte und Landstreitkräfte tätig sein. Die Luftstreitkräfte sorgen für den Raum- und Objektschutz und führen unter anderem auch Aufklärungsflüge, Transporte, Rettungs- und Assistenzeinsätze durch.

Die Truppen der Landstreitkräfte sind z.B. die Panzergrenadierbrigade, die Gebirgsbrigade und die Jägerbrigade. Die teilen sich wiederum in verschiedene Bereiche, wie z.B. Militärisches Geowesen, IKT-Technik und Cyber Defence.

Die Cyber-Kräfte des Bundesheeres bilden eine eigene Teilstreitkraft. Ihre Tätigkeit umfasst militärische Maßnahmen zur Abwehr und Beendigung von Cyber-Angriffen und beinhaltet die Verteidigung von Angriffen auf Computernetzwerke.

Als TaucherInnen können sie im Entminungsdienst zum Aufspüren von Granaten tätig sein (das Bundesheer hat etwa 1.000 Einsätze pro Jahr). Auch für die fachgerechte medizinische Versorgung werden Personen benötigt. Ebenso für den Sanitätsdienst des Österreichischen Bundesheeres. Das Kommando Militärstreife und Militärpolizei ist als Spezialverband des Bundesheeres für militärische Einrichtungen und für Angehörige des Verteidigungsministeriums und des Bundesheeres zuständig.

Berufsoffiziere sind beim Bundesheer tätig. Das Bundesheer ist die bewaffnete Streitmacht der Republik Österreich und umfasst neben Kampfeinsätzen auch Hilfseinsätze. Daher werden Offiziere und Offizierinnen nicht nur kämpfend als Streitkräfte, sondern schützend und helfend eingesetzt. Das Aufgabengebiet ist sehr vielseitig und umfasst z.B.

  • Humanitäre Hilfe im Inland und Ausland
  • Militärische Landesverteidigung
  • Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen (Regierung, Parlament und andere)
  • Schutz der EinwohnerInnen, Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit
  • Hilfeleistung bei Naturkatastrophen oder Unglücksfällen: Hochwasserhilfe, Löschflüge bei Waldbränden, großflächige Schneeräumungen
  • Hilfeleistung im Ausland bei Maßnahmen der Friedenssicherung
  • Such- und Rettungsdienste
  • Friedensunterstützenden oder friedenserhaltenden Missionen

 

Offiziere/offizierinnen können grundsätzlich als Luftstreitkräfte und Landstreitkräfte tätig sein. Die Luftstreitkräfte sorgen für den Raum- und Objektschutz und führen unter anderem auch Aufklärungsflüge, Transporte, Rettungs- und Assistenzeinsätze durch.

Die Truppen der Landstreitkräfte sind z.B. die Panzergrenadierbrigade, die Gebirgsbrigade und die Jägerbrigade. Die teilen sich wiederum in verschiedene Bereiche, wie z.B. Militärisches Geowesen, IKT-Technik und Cyber Defence.

Die Cyber-Kräfte des Bundesheeres bilden eine eigene Teilstreitkraft. Ihre Tätigkeit umfasst militärische Maßnahmen zur Abwehr und Beendigung von Cyber-Angriffen und beinhaltet die Verteidigung von Angriffen auf Computernetzwerke.

Als TaucherInnen können sie im Entminungsdienst zum Aufspüren von Granaten tätig sein (das Bundesheer hat etwa 1.000 Einsätze pro Jahr). Auch für die fachgerechte medizinische Versorgung werden Personen benötigt. Ebenso für den Sanitätsdienst des Österreichischen Bundesheeres. Das Kommando Militärstreife und Militärpolizei ist als Spezialverband des Bundesheeres für militärische Einrichtungen und für Angehörige des Verteidigungsministeriums und de ...

Es gibt formale und persönliche Voraussetzungen: Österreichische Staatsbürgerschaft, persönliche und fachliche Eignung, Reifeprüfung, vorgesehene Einteilung auf einen Offiziersarbeitsplatz, Bestehen einer Verpflichtung zur Leistung von Milizübungen. Nähere bzw. tagesaktuelle Infos bitte beim Bundesministerium für Landesverteidigung einholen, www.bundesheer.at/voraussetzungen.

Grundvoraussetzung für die Zuerkennung eines Studienplatzes an der Theresianischen Militärakademie ist die Absolvierung eines Auswahlverfahrens, bei dem verschiedene Kriterien bewertet werden:

  • Einschlägige berufliche Qualifikation und Erfahrung
  • Personale Kompetenz
  • Sozial-kommunikative Kompetenz
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Physische Leistungsfähigkeit

Offiziere und Offizierinnen können auch als Führungskräfte von anderen Einsatzorganisationen tätig sein. Sie werden auch von Institutionen eingesetzt, die sich mit unterschiedlichen Belangen der Sicherheit befassen.

Das Bundesheer stützt sich auf drei Standbeine: Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte und Spezialeinsatzkräfte. Höchstrangiger Offizier des Bundesheeres ist der Generalstabschef.

Truppenoffiziere und Truppenoffizierinnen sind als Führungskräfte für die Ausbildung der Soldaten und Soldatinnen sowie für das Vorbereiten und Durchführen von Einsätzen verantwortlich. Als Ausbildende sind OffizierInnen daher zusätzlich Lehrende, OrganisatorInnen und VerwalterInnen.

Das Verteidigungsministerium mit dem Bundesheer weist folgende Personalstärke auf: 14.000 SoldatInnen, 8.000 Zivilbedienstete, 25.000 Miliz-SoldatInnen; das sind insgesamt 47.000 Personen (aktuelle Daten: www.bundesheer.at - ganz nach unten scrollen).

Für Inlandsaufgaben bestehen verschiedene Möglichkeiten, Übungen oder Einsätze zu absolvieren. Auch für Auslandsmissionen wird laufend Personal gesucht. Einheiten suchen auch MilizsoldatInnen (Stand: 2019, Juli).

Für viele Aufgaben wird Spezialwissen von Experten und Expertinnen benötigt, die zivile oder militärische Qualifikationen ins Bundesheer einbringen.

Neuausrichtung der Miliz

Die Miliz erhält zukünftig eine striktere Ausrichtung. Zudem wird sie in Hinblick auf die vorhandenen Ressourcen und die Wahrscheinlichkeit von Einsätzen anders ausgerichtet. Unter anderem folgt eine Umstrukturierung der Jägerbataillone sowie die Neuaufstellung von zusätzlichen Jägerkompanien. Zudem sollen mehr MilizsoldatInnen aufgestellt werden.

MilizsoldatInnen sind Männer und Frauen, die ihren Grundwehr- oder Ausbildungsdienst geleistet haben und in der Einsatzorganisation des Bundesheeres weiterhin eine Aufgabe wahrnehmen. Als OffizierInnen, UnteroffizierInnen oder auch als Mannschaften sind sie wichtiger Bestandteil des Wehrsystems (vgl. www.bundesheer.at).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BerufssoldatIn", dem der Beruf "BerufsoffizierIn " zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Ausbildung zum Berufsoffizier/zur Berufsoffizierin: Nach der zwölf Monate dauernden Ausbildung (entspricht dem Einjährig-Freiwilligen-Jahr) und der Aufnahmeprüfung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, kann der Bachelorstudiengang "Militärische Führung" absolviert werden. Am Ende dieser dreijährigen Ausbildung (und der Dienstprüfung) wird zusätzlich zum akademischen Grad "Bachelor of Arts in Military Leadership" der Dienstgrad Leutnant verliehen.

Üblicherweise erfolgt der Einstieg als ZugskommandantIn oder FachoffizierIn. Das Bundesheer bietet je nach Eignung fachspezifische Masterprogramme.

Nähere Informationen unter Ausbildung-Laufbahn-Offizier bzw. bundesheer.at/karriere/offizier/ausb.shtml.

Neben Angehörigen des Bundesheeres besteht auch für zivile HörerInnen die Möglichkeit, an diesem Studiengang teilzunehmen, sofern die Aufnahmebedingungen erfüllt werden. Die Zum Beispiel für Personen in zivilen Organisationen, die sich mit Katastrophenschutz oder Brandschutz beschäftigen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Für Offiziere/Offizierinnen bietet das Bundesheer lehrgangsvorbereitende, fortbildende und fachspezifische Fernlehrgänge (für militärische Themen) an, z.B. Flugzeugerkennungsdienst, Fernmeldedienst, Kriegsvölkerrecht und Neutralitätsrecht.

Im Bereich der Fliegerabwehr gibt es verschiedene Ausbildungen, vor allem für Personen mit technischer Vorbildung (z.B. HTL-AbsolventInnen aus den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik, Chemie, Vermessungstechnik). Beispiele: Fern- und Flugmelder, Geschütz-, Lenkwaffen- und Radarbedienungen, Waffenmeister und Radarmechanikergehilfen.

Für die Ausbildung der Radarbedienungen und -mechanikerIn ist eine Längerverpflichtung notwendig, da ein umfangreiches Grundwissen erforderlich ist, um die ständigen technischen Neuerungen bewältigen zu können. Auch werden intern Sprachkurse als Seminare angeboten.

Das Österreichische Bundesheer führt Akademien und Schulen: Landesverteidigungsakademie in Wien, die Militärakademie in Wr. Neustadt, Heeresunteroffiziersakademie in Enns; Heerestruppenschule, ABC-Abwehrschule (Atomare, Biologische und Chemische Kampfstoffe), Flieger- und Fliegerabwehrschule, Heereslogistikschule.

Das Studienzentrum der Landesverteidigungsakademie umfasst alle Kurse der höheren Offiziersausbildung. Dazu zählen z.B. der Generalsstabslehrgang, der Intendanzlehrgang, der Grundausbildungslehrgang, die Führungslehrgänge und der Stabslehrgang.

Grundsätzlich ist auch nach der ersten Beorderten-Waffenübung die Weiterbildung als Leutnant möglich bzw. als Hauptmann, Major, Oberstleutnant und Oberst. Informationen über militärische Dienstgrade bietet das Österreichische Rechtsinformationssystem RIS.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Fachhochschulstudiengänge (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Ausbildungsbereich "Militärische Führung - Polizeiliche Führung"
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