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FotoredakteurIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Grafik, Druck, Papier und Fotografie
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

FotoredakteurInnen recherchieren nach passenden Fotos, kaufen diese und kümmern sich um die Bildnutzungsrechte. Neben Darstellungsformen und Recherchetechniken beachten sie auch (urheber)rechtliche und ethische Aspekte.

Sie entwickeln selbstständig Bild-Ideen und setzen diese kreativ um. Dabei kann es sich um die Bebilderung von Publikationen wie Nachrichten, Reportagen, Kundenmagazine oder Websites z.B. im Rahmen von Marketing-Aktionen handeln. Sie sind auch für die Auftragsvergabe an FotografInnen und IllustratorInnen zuständig.

Bei ihrer Tätigkeit arbeiten sie auch mit GrafikerInnen, WerbetexterInnen und Online-RedakteurInnen zusammen.

Kreativität, gute Allgemeinbildung, gute Englischkenntnisse, gutes Auftreten, Kontaktfähigkeit, Organisationsgeschick, zeitliche Flexibilität, Bereitschaft zur Mobilität, wirtschaftliche Kenntisse: Kalkulation den Bildbudgets, Abrechnung von Bildhonoraren.

FotoredakteurInnen arbeiten vorwiegend freiberuflich für unterschiedliche Auftraggeber wie bei Tageszeitungen sowie bei Nachrichten- und Bildagenturen, Zeitschriftenverlagen, Werbe- und PR-Agenturen. Die Branche ist höchst wettbewerbsintensiv und verlangt in allen Bereichen nach exzellenter Leistung.

Uni: z.B. Bildende Kunst (Bildhauerei, Fotografie, Grafik, Malerei, Keramik), Konservierung und Restauration, Experimentelle Gestaltung.

Privatuni: z.B. Grafikdesign & mediale Gestaltung

FH: z.B. MultiMediaArt, Digital Arts, InterMedia

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Aus- und Weiterbildungskurse bietet z.B. die Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt. Die Donau Universität Krems (Department für Bildwissenschaften) bietet modulare, berufsbegleitende Masterprogramme in diesem Bereich (Infolink).

Die FH St. Pölten führt das Masterstudium Digital Design mit Schwerpunkt „Experimentelle Medien“, „Grafik Design“ oder „Fotografie“.

Die Akademie für angewandte Photographie bietet ebenfalls diverse Abendlehrgänge Infolink. Wichtig ist die Teilnahme an Symposien sowie der der Besuch von Ausstellungen und das Lesen von berufsspezifischer Lektüre (Fachzeitungen, Journals).

Die Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Bereich sind ebenso wie die dazugehörigen Berufsbezeichnungen für leitende Funktionen vielfältig: z.B. Creative-Director oder Art Director (m/w), Account Supervisor (m/w), Account Group Head, Beratungs-GruppenleiterIn, Konzept-TeamleiterIn oder Etat-DirektorIn.

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