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KuratorIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.070,- bis € 2.820,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Die Hauptaufgabe von KuratorInnen liegt in der Gestaltung von Ausstellungen bzw. Beiträgen zu (internationalen) Ausstellungen. Sie bringen dabei ihr kunstgeschichtliches Wissen ein ein und nützen ihre Kontakte zu KünstlerInnen, um die zum Ausstellungskonzept passenden Werke zu beschaffen. Sie erarbeiten Ausstellungskonzepte auf Basis eines Themas oder einer geschichtlichen Zeitspanne, sie verhandeln mit LeihgeberInnen wie Museen oder privaten SammlerInnen und KünstlerInnen, um eine schlüssige Auswahl von Kunstwerken präsentieren zu können. Auch sind sie für die Platzierung der Kunstwerke verantwortlich. Viele KuratorInnen sind nebenberuflich in Museen, Galerien und/oder in der Kulturpublizistik tätig.

Sehr gute Allgemeinbildung, künstlerische und wirtschaftliche Kenntnisse, Bereitschaft zur Weiterbildung, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen, gute Fremdsprachenkenntnisse, Präsentationskenntnisse, soziale Kompetenzen, gutes Auftreten, Kontaktfreude, Beratungs- und Verhandlungskompetenz, Verkaufstalent, Organisationstalent, Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten, Belastbarkeit, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Bereitschaft zur Mobilität; z.T. auch interkulturelle Kompetenz.

KulturmanagerInnen sind vor allem bei Theater- und Konzertveranstaltern, in Opern- und Schauspielhäusern, aber auch in Vergnügungs- und Freizeitparks tätig. Weiters liegen ihre Aufgabenbereiche als ArbeitgeberInnen in Kulturreferaten bzw. -ämtern und -vereinen. Verlage, Reiseveranstalter und die Unternehmensberatung eröffnen weitere Tätigkeitsfelder. KunstagentInnen sind meist freiberuflich aber auch als Angestellte in Kunstagenturen tätig. Sie stehen im engen Kontakt zu ihren KlientInnen sowie zu den jeweiligen VeranstalterInnen bzw. DirektorInnen von Theaterbühnen und Konzerthäusern. KunsthändlerInnen sind v.a. für Galerien, Kunsthandlungen und Auktionshäuser tätig. KunstmanagerInnen arbeiten sowohl selbstständig bzw. freiberuflich als auch angestellt im Agenturwesen. Weitere Arbeitsmöglichkeiten bieten sich im öffentlichen Dienst (v.a. in der Kulturverwaltung bei Ländern und Gemeinden), bei großen Veranstaltungen (Festivals, Jubiläumsfeiern u.Ä.), zum Teil aber auch bei großen Wirtschaftsunternehmen, wo sie für Sponsoringprojekte, Foundations u.Ä. zuständig sind. Kunstsachverständige sind in Auktionshäusern sowie bei Antiquitäten- und Kunsthändlern tätig. Weiters kommen sie in Museen, bei Versicherungsträgern sowie bei Fachverlagen unter.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KuratorIn", dem der Beruf "KuratorIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt keine verbindliche Ausbildung für Berufe in diesem Bereich. Als Studienrichtungen bieten sich v.a. Kunstgeschichte, Europäische Ethnologie (Volkskunde)/Vergleichende Kulturwissenschaft bzw. Kulturanthropologie oder Theaterwissenschaften an. Auch wirtschaftswissenschaftliche Studien verbunden mit Fachkenntnissen im Kunstsektor gelten als gute Vorbildung. International Arts Management und Musikmanagement sind weitere Möglichkeiten für einschlägige Studien. MaturantInnen haben die Möglichkeit, das Kolleg für Kunstmanagement zu besuchen. FH: Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement, Ausstellungs- und Museumsdesign.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Fähigkeiten und Kenntnisse, die Kulturmanagement verlangt, werden oftmals in Form von Weiterbildungsmaßnahmen erworben. Einschlägige Weiterbildungsangebote sind z.B. der Universitätslehrgang für Kulturmanagement, der post-graduate Lehrgang „art & economy“ oder der Universitätslehrgang Cultural Production sowie Interkulturelle Kompetenzen. Die Zusatzausbildungen im Kulturmanagement richten sich v.a. an Personen mit einschlägiger Vorbildung im Kultur- und Medienbereich.

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