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BauingenieurIn für Kraftwerksbau

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

BauingenieurInnen für Kraftwerksbau beschäftigen sich mit der Errichtung von Kraftwerken und Kraftanlagen. Weiters befassen sie sich mit der Modernisierung oder Kapazitätserweiterung bestehender Kraftwerke.

Sie planen und konzipieren zum Beispiel den Einbau von Rotoren für Windkraftwerke, Turbinen und Generatoren für Laufkraft- und Pumpkraftwerke, Speicher- und Stauseebecken für Speicherkraftwerke sowie Rauchgasentschwefelungsanlagen für Wärmekraftwerke oder die Anlagentechnik für Biomasse-Heizkraftwerke.

Ihre Aufgaben umfassen auch die Gründung der Bodenplatten, Ringfundamente und Stützsockel, die Konstruktion und Ausführung der Wasseraufbereitungsgebäude, Staumauern, Stauseebecken (z.B. Gletscherwasser), Triebwasserstollen, Pumpenzentrale, Kühltürme für Braunkohlekraftwerke, Kletterrüstungen, säureresistenten Hochleistungsbetone für Kühlwasserbecken, u.v.m.

BauingenieurInnen für Kraftwerksbau arbeiten eng mit VermessungstechnikerInnen und GeologInnen, JuristInnen (Umweltauflagen) und SpezialistInnen aus Elektrotechnik und anderen Fachgebieten zusammen.

Grundlegendes naturwissenschaftlich-mathematisches Verständnis, Freude an Physik (Trichtergeometrie von Stahlbetonbauteilen, Fluiddynamik, Hydrostatische Druckspannung, u.a.), hohes Verantwortungsbewusstsein, räumliches Vorstellungsvermögen, Problemlösungsfähigkeit, Entscheidungsfreudigkeit, Kreativität, Kontaktfähigkeit, Durchsetzungs- und Verhandlungskompetenz, Führungskompetenz, Bereitschaft zur Mobilität.

BauingenieurInnen finden v.a. in Unternehmen des Baugewerbes, Architekturbüros, Ingenieurbüros und weiteren Ziviltechnikbüros, in Hoch- und Tiefbaubetrieben, in Konstruktionsbüros bei Planungsgesellschaften, in Planungsbüros der Industrie, in Bauämtern der Öffentlichen Bauträger, sowie als Selbstständige Beschäftigung.

Für AbsolventInnen einer technischen oder naturwissenschaftlichen Studienrichtung besteht darüber hinaus die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als IngenieurkonsulentIn. Als IngenieurkonsulentInnen befassen sich BauingenieurInnen mit Begutachtungsverfahren, wasserrechtlichen Fragen u.Ä.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BautechnikerIn", dem der Beruf "BauingenieurIn für Kraftwerksbau" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Uni: Z.B. Bauingenieurwesen, Bauingenieurwesen und Infrastrukturplanung- und management, Bauingenieurwissenschaften-Infrastruktur, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Umweltingenieurwissenschaften, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, Rohstoffgewinnung und Tunnelbau, Applied Limnology, Natural Resources Management and Ecological Engineering.

FH: Z.B. Bauingenieurwesen-Baumanagement, Baumanagement und Ingenieurbau, Bauwesen, Bautechnische Abwicklung internationaler Großprojekte, Technisches Umweltmanagement, Urban Strategies, Architektur – Objektentwicklung.

BauingenieurInnen spezialisieren meist erst sich im Laufe ihres Berufslebens auf eine Bausparte (z.B. Hochbau, Tiefbau, Kraftwerksbau) oder bestimmte Aufgabenbereiche (z.B. Statik, Bauphysik, Bauökologie, Baudynamik (z.B. Erdbebensicherheit, Baurevitalisierung).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Möglichkeiten zur akademischen Weiterbildung bieten beispielsweise die Universitätslehrgänge in den Bereichen Solararchitektur, Klimatechnik, Sanierungsmanagement, nachhaltige Entwicklung im Bauwesen, International Construction Law, Life Cycle Management-Bau, Building Science, Nachhaltiges Bauen, Future Building Solutions.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Funktionen wie Projektleitung und Projektmanagement, Abteilungsleitungen u.Ä.m. Im öffentlichen Dienst (z.B. Bundesministerien, Landesbauämter) beschäftigen sich TiefbautechnikerInnen mit Bereichen wie Infrastrukturplanung, Raumordnung, Wasserbau, Wasserrecht, Gewässerschutz und Bodenbe- und -entwässerung.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwesen
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