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Tätigkeitsmerkmale

Öko-DesignerInnen designen und gestalten Produkte nach umweltfreundlichen und nachhaltigen Prinzipien. Dabei achten sie darauf, dass auch die Herstellungsprozesse ressourcenschonend gestaltet und die verwendeten Materialien recycelbar oder biologisch abbaubar sind. Zudem entwickeln sie nachhaltige Verpackungslösungen, die möglichst wenig Abfall erzeugen. Sie berücksichtigen damit den gesamten Lebenszyklus eines Produkts, von der Herstellung bis zur Entsorgung.  

Gleichzeitig stellen Öko-DesignerInnen sicher, dass ökologische Prinzipien nicht auf Kosten von Design, Ästhetik und Funktionalität des Produkts gehen. Für die Gestaltung von Produkten ziehen Öko-DesignerInnen neueste Erkenntnisse aus der Markt- und Trendforschung sowie aus den Bereichen Technik, Ergonomie, Ökologie, Kunst und Mode heran. Sie legen die Form, Farbe und Oberfläche der Produkte fest und achten zudem darauf, die Produktionskosten möglichst gering zu halten. In der Regel wird zunächst ein Prototyp hergestellt, anhand dessen Tests zur möglichen Verbesserung des Produkts vorgenommen werden. Dabei arbeiten Öko-DesignerInnen mit spezifischen Software-Programmen, um technische Daten zu berechnen sowie Skizzen und Modelle herzustellen.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Design entwickeln
  • Lebenszyklus eines Produkts berücksichtigen
  • Nachhaltige Materialien verwenden
  • Umweltfreundliche Verpackungen designen
  • Märkte und Trends analysieren
  • Kosten berücksichtigen
  • Prototyp herstellen
  • Modelle testen und verbessern
Siehe auch:
  • EDV-Anwendungskenntnisse
  • Gerne kreativ arbeiten
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Interesse für Grafik und Design
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Serviceorientierung
  • Sinn für Formen
  • Technisches Verständnis
  • Überzeugungsfähigkeit

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Unternehmen und Branchen:

  • Industrie- und Gewerbebetriebe
  • Designbüros
  • Architekturbüros

Ob Textilien, Smartphones, Verpackungen, Autos, Maschinen - all diese Dinge müssen nicht nur ansprechend, sondern in zunehmendem Maße auch nachhaltig und ressourcenschonend gestaltet werden, denn auch die KonsumentInnen achten mehr und mehr darauf, ob Produkte umweltfreundlich und nach ökologischen Prinzipien hergestellt werden. 

Die Berufsaussichten für Öko-DesignerInnen sind stabil. Kenntnisse in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenschutz, Automatisierungstechnik sowie computergestützte Maschinen- und Grafik-Programme können die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Industrial DesignerIn", dem der Beruf "Öko-DesignerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Grundlage für diesen Beruf bildet ein erfolgreich abgeschlossenes Studium an einer Fachhochschule oder Universität, z.B. im Bereich Design oder Öko-Design. Wichtige Ausbildungsinhalte sind zum Beispiel Werkstofftechnik, Industrial Engineering, Ökologie, Umweltökonomie, Entwurfszeichnen, Biowerkstoffe und Kreativitätstechniken.

Voraussetzung für ein Studium ist die Hochschulreife, die entweder durch eine erfolgreich abgeschlossene Matura, eine Studienberechtigungsprüfung oder die Berufsreifeprüfung erlangt werden kann. An Fachhochschulen ist es teilweise auch Personen ohne Hochschulreife möglich, ein Studium zu beginnen, sofern sie über eine einschlägige berufliche Qualifikation verfügen und Zusatzprüfungen in bestimmten Fächern ablegen. 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen insbesondere an Universitäten und Fachhochschulen z.B. in Form von Lehrgängen sowie Seminaren in Bereichen wie:

  • Biotechnologie
  • Nanotechnologie
  • Werkstoffkunde
  • Simulation
  • Nachwachsende Rohstoffe

Je nach Struktur und Größe des Unternehmens bestehen Aufstiegsmöglichkeiten in Leitungsfunktionen. 

Eine selbstständige Berufsausübung ist z.B. im Rahmen des reglementierten Gewerbes "Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure)" möglich.

Für reglementierte Gewerbe muss bei der Gewerbeanmeldung der jeweils vorgeschriebene Befähigungsnachweis, z.B. in Form einer Befähigungsprüfung, eines bestimmten Schul- oder Studienabschlusses oder einer fachlichen Tätigkeit, erbracht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich sowie in der Liste der reglementierten Gewerbe.

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