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BauleiterIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

BauleiterInnen überwachen und leiten Baustellen vom Beginn der Bauarbeiten bis zur Fertigstellung (Abnahme/Übergabe). Sie tragen die Verantwortung für die Koordination und die Kontrolle der Bauarbeiten. Sie sorgen für die Einhaltung der Termine, für die Befolgung der Qualitätsvorgaben, für die Wirtschaftlichkeit aller Arbeiten und für die Sicherheit am Bauplatz.

BauleiterInnen üben ihre Tätigkeit entweder auf Seiten des Auftraggebers (z.B. staatliche Stellen, Gemeinden, Firmen) oder auf Seiten des Auftragnehmers (Bauunternehmen) aus; je nachdem haben sie auch recht unterschiedliche Aufgaben.

BauleiterInnen einer Baufirma kalkulieren die Baukosten, erstellen Angebote und führen Bauabrechnungen durch. Sie leiten die Vorbereitung der Baustelle und überwachen die plangemäße Ausführung bzw. die Qualität aller Arbeiten. Sie koordinieren und kontrollieren die Zulieferung der Baumaterialien und den Maschineneinsatz und sorgen für die Bereitstellung der erforderlichen Arbeitskräfte (Personalplanung). Sie organisieren den Personaleinsatz und kontrollieren den Arbeitsfortschritt vor Ort (Baustelle). Zudem koordinieren sie die Termine und Arbeiten aller beteiligten Bauunternehmen und Gewerke (Handwerksbetriebe) und kontrollieren auch deren Arbeiten und Leistungen.

BauleiterInnen eines Auftraggebers sind weniger mit der unmittelbaren Durchführung des Bauvorhabens befasst als vielmehr mit der Koordination der beteiligten Firmen und der Kontrolle aller Arbeiten hinsichtlich der Einhaltung der Vorgaben (Baugenehmigung, Baupläne, Leistungsbeschreibungen, Kosten, Termine usw.). Nach Abschluss der Bauarbeiten führen sie die Abnahme der Bauleistungen durch, indem sie nochmals alles kontrollieren und die ordnungsgemäße Ausführung bestätigen, falls nicht noch Mängel behoben werden müssen. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Kostenkontrolle, wobei die Abrechnungen mit den kalkulierten Kosten und den vertraglich vereinbarten Preisen verglichen werden.

Die Tätigkeit der BauleiterInnen erfordert sehr gute EDV-Kenntnisse, insbesondere im Umgang mit Ausschreibungssoftware, Bausoftware, CAD und MS-Office. Wichtig sind weiters genaue Kenntnisse der Baunormen sowie der Rechts- und Sicherheitsvorschriften für Bauvorhaben.

BauleiterInnen sind häufig auf bestimmte Baubereiche spezialisiert, z.B. Hochbau (Industriebau, Wohnbau, Spitalsbau, Schulen usw.), Ingenieurbau (Tiefbau, Erdbau) oder Gebäudetechnik.

Siehe auch die Berufe BautechnikerInBauingenieurIn für Spezialtiefbau, WasserbautechnikerIn oder VermessungstechnikerIn.

BauleiterInnen überwachen und leiten Baustellen vom Beginn der Bauarbeiten bis zur Fertigstellung (Abnahme/Übergabe). Sie tragen die Verantwortung für die Koordination und die Kontrolle der Bauarbeiten. Sie sorgen für die Einhaltung der Termine, für die Befolgung der Qualitätsvorgaben, für die Wirtschaftlichkeit aller Arbeiten und für die Sicherheit am Bauplatz.

BauleiterInnen üben ihre Tätigkeit entweder auf Seiten des Auftraggebers (z.B. staatliche Stellen, Gemeinden, Firmen) oder auf Seiten des Auftragnehmers (Bauunternehmen) aus; je nachdem haben sie auch recht unterschiedliche Aufgaben.

BauleiterInnen einer Baufirma kalkulieren die Baukosten, erstellen Angebote und führen Bauabrechnungen durch. Sie leiten die Vorbereitung der Baustelle und überwachen die plangemäße Ausführung bzw. die Qualität aller Arbeiten. Sie koordinieren und kontrollieren die Zulieferung der Baumaterialien und den Maschineneinsatz und sorgen für die Bereitstellung der erforderlichen Arbeitskräfte (Personalplanung). Sie organisieren den Personaleinsatz und kontrollieren den Arbeitsfortschritt vor Ort (Baustelle). Zudem koordinieren sie die Termine und Arbeiten aller beteiligten Bauunternehmen und Gewerke (Handwerksbetriebe) und kontrollieren auch deren Arbeiten und Leistungen.

BauleiterInnen eines Auftraggebers sind weniger mit der unmittelbaren Durchführung des Bauvorhabens befasst als vielmehr mit der Koordination der beteiligten Firmen und der Kontrolle aller Arbeiten hinsichtlich der Einhaltung der Vorgaben (Baugenehmigung, Baupläne, Leistungsbeschreibungen, Kosten, Termine usw.). Nach Abschluss der Bauarbeiten führen sie die Abnahme der Bauleistungen durch, indem sie nochmals alles kontrollieren und die ordnungsgemäße Ausführung bestätigen, falls nicht noch Mängel behoben werden müssen. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Kostenkontrolle, wobei die Abrechnungen mit den kalkulierten Kosten und den vertraglich vereinbarten Preisen verglichen werden.

Die Tätigkeit der BauleiterInnen erfordert ...

Berufserfahrung, hohes Verantwortungsbewustsein, kaufmännische Kenntnisse, Kommunikationsstärke, Durchsetzungsvermögen und Entscheidungsfähigkeit, Eigeninitiative, Konfliktlösungskompetenz, zeitliche Flexibilität; teilweise werden auch verhandlungssichere Englischkenntnisse verlangt.

Beschäftigungsmöglichkeiten für BauleiterInnen gibt es in Bauunternehmen, bei Bauträgern, in Architektur- und Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung, bei Versorgungs- und Installationsfirmen, bei Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus, in Konstruktionsbüros von Planungsgesellschaften, in Planungsbüros der Industrie und bei den Bauämtern der öffentlichen Bauträger.

BautechnikerInnen spezialisieren sich meist auf Teilbereiche des Bauwesens; in der Regel wird diese Spezialisierung bereits durch die spezifische Ausbildungswahl (vor allem Hoch- und Tiefbau) getroffen.

Die Beschäftigungssiuation im Baubereich ist immer stark abhängig einerseits von der generellen wirtschaftlichen Situation und andererseits von den Rahmenbedingungen im öffentlichen Bereich (Großbauprojekte, Förderungen usw.).

Da die Baubranche nach wie vor als eine Schlüsselwirtschaft mit hohem Beschäftigungspotenzial gilt, kommt diesem Bereich spezielles Interesse einzelner Staaten, aber auch von Staatengemeinschaften zu. In Form von Bauprojekten wird dabei direkte Beschäftigungspolitik betrieben.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BauleiterIn", dem der Beruf "BauleiterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von BauleiterInnen wird üblichwerweise eine bautechnische Ausbildung (Bautechnik, Bauingenieurwesen, Gebäudetechnik, Architektur o.Ä) in Kombination mit guten Kenntnissen in Betriebswirtschaft und Projektmanagement erwartet.

In Stellenausschreibungen wird oft ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtungen Bauingenieurwesen oder Architektur vorausgesetzt.

Ausbildungsmöglichkeiten in Form von Kursen bieten insbesondere die Bauakademien (Lehrbauhöfe: www.bauakademie.at) mit Bildungsangeboten in Bereichen wie Arbeitssicherheit, Bauleitung, Baurecht, Bauphysik, Projektmanagement, Sprengtechnik u.a.m.

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen auch in den Bereichen Energieeffizienz, klimaaktives Bauen, Passivhaus, Bauökologie, Gebäudetechnik, Klimatechnik, Solartechnik und erneuerbare Energie.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Bautechnik, Bauwirtschaft, Baubedarf"

Fachhochschul-Studiengänge gibt es derzeit z.B. in den Bereichen Bauingenieurwesen, Hochbau, Projektmanagement, Baumanagement, Infrastrukturbau, Objektbau, Holzbau u.a.m.

Weiterbildungsangebote verschiedener Bildungsträger betreffen z.B. Althaussanierung und Denkmalpflege, computergestütze Konstruktionsverfahren, Baurecht und Baunormen, Baubiologie und Bauphysik, Baukalkulation, Baumanagement, Bauvermessung, Sicherheits- und Gesundheitsschutz auf Baustellen u.a.m.

Aufgrund zahlreicher EU-Verordnungen und Neuregelungen in den Bereichen energieeffizientes, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen sowie intelligente Steuerungssysteme und umweltfreundliche Baustoffe entstehen zunehmend neue Ausbildungsmöglichkeiten, welche diese Schwerpunkte aufgreifen.

BauleiterInnen haben die Möglichkeit einer selbständigen Berufstätigkeit, z.B. als KonsulentInnen oder BaumeisterInnen.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Bau, Holz, Gebäudetechnik, Seite 16
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