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KälteanlagentechnikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.990,- bis € 2.490,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Kälteanlagentechnik (Überbegriff: Klimatechnik) befasst sich mit der Planung, Montage, Inbetriebnahme und Wartung von kühl- und kältetechnischen Anlagen und Wärmepumpen.

Kälteanlagen sind z.B. Kühl- und Gefrierschränke, Kühlmöbel für die Präsentation von Snacks, Kunsteisbahnen, Klima- und Lüftungsanlagen sowie Kühlzellen, die in der Gastronomie, Nahrungsmittelindustrie, Medizin, in Laboratorien und im Haushalt eingesetzt werden. Dazu gehören auch Solarkühlschränke für Gebiete ohne Stromversorgung (z.B. Krisengebiete) etwa für die Kühlung von Blutkonserven und Impfstoffen.

KälteanlagentechnikerInnen übernehmen den Zusammenbau und die Montage von Kühlanlagen, Klimaanlagen und Wärmepumpen. Dazu müssen sie Schaltpläne lesen können und technische Richtlinien (Kälteanlagenverordnung) einhalten. Sie wissen über Aufbau und Funktion des Kältekreislaufes und der Regeltechnik bescheid. Sie sind auch für die Inbetriebnahme und Einrichtung der benötigten Regel- und Steuerungsinstrumente verantwortlich.

Sie setzen mechanische Bauteile (Keilriemen, Ventile), elektrische Teile (Ventilatoren, Pumpen) sowie elektrotechnische Teile (Kondensatoren, Generatoren) zusammen. Sie statten die Geräte und Anlagen mit elektronischen Einheiten, sogenannte Schaltkreise, aus um spezielle Funktionalitäten zu integrieren. Sie verlegen elektrische Leitungen, verbinden Rohre durch Schweißen und Hartlöten. Außerdem setzten sie Filter ein und prüfen die Funktionsfähigkeit der Anlage mit speziellen Messgeräten.

KälteanlagentechnikerInnen verfügen über Kenntnisse bezüglich des Einsatzes verschiedener Kältemittel sowie über Hydraulik-Kenntnisse. Sie kennen die neuesten technischen Anforderungen und Standards. Zum Beispiel wird aus Gründen des Schutzes der Ozonschicht oft der Einsatz umweltfreundlicher bzw. klimaneutraler Kältemittel (Ammoniak, Propan etc) gefordert.

KälteanlagentechnikerInnen beraten Ihre KundInnen im Umgang mit der richtigen Handhabung der Kühlgeräte und -anlagen und führen regelmäßig Inspektions-, Wartungs- und Servicearbeiten durch. Der technische Support (Störungsbehebung) erfolgt häufig per Remote-Service*. Falls nötig, führen sie die Störungsbehebung direkt vor Ort bei den KundInnen durch.

Eine Herausforderung für die Kälte- und Klimatechnik liegt in der Verminderung des Energieverbrauchs. Gefragt sind daher Lösungsansätze für energieeffiziente Kälte- und Klimaanlagen und der hiermit verbundenen Reduzierung der CO2-Emissionen (Klimaschutz).

Siehe auch die Berufe GebäudetechnikerIn, Steuerungs- und RegelungstechnikerIn, EnergietechnikerIn oder den Lehrberuf KälteanlagentechnikerIn.

 

*Remote Service: auch als Fernwartung bezeichnet, ist eine technische Serviceleistung an einem entfernten Ort, mit Einsatz von Telekommunikationsmittel (Telefon, Internet, Serviceplattform).

Kälteanlagentechnik (Überbegriff: Klimatechnik) befasst sich mit der Planung, Montage, Inbetriebnahme und Wartung von kühl- und kältetechnischen Anlagen und Wärmepumpen.

Kälteanlagen sind z.B. Kühl- und Gefrierschränke, Kühlmöbel für die Präsentation von Snacks, Kunsteisbahnen, Klima- und Lüftungsanlagen sowie Kühlzellen, die in der Gastronomie, Nahrungsmittelindustrie, Medizin, in Laboratorien und im Haushalt eingesetzt werden. Dazu gehören auch Solarkühlschränke für Gebiete ohne Stromversorgung (z.B. Krisengebiete) etwa für die Kühlung von Blutkonserven und Impfstoffen.

KälteanlagentechnikerInnen übernehmen den Zusammenbau und die Montage von Kühlanlagen, Klimaanlagen und Wärmepumpen. Dazu müssen sie Schaltpläne lesen können und technische Richtlinien (Kälteanlagenverordnung) einhalten. Sie wissen über Aufbau und Funktion des Kältekreislaufes und der Regeltechnik bescheid. Sie sind auch für die Inbetriebnahme und Einrichtung der benötigten Regel- und Steuerungsinstrumente verantwortlich.

Sie setzen mechanische Bauteile (Keilriemen, Ventile), elektrische Teile (Ventilatoren, Pumpen) sowie elektrotechnische Teile (Kondensatoren, Generatoren) zusammen. Sie statten die Geräte und Anlagen mit elektronischen Einheiten, sogenannte Schaltkreise, aus um spezielle Funktionalitäten zu integrieren. Sie verlegen elektrische Leitungen, verbinden Rohre durch Schweißen und Hartlöten. Außerdem setzten sie Filter ein und prüfen die Funktionsfähigkeit der Anlage mit speziellen Messgeräten.

KälteanlagentechnikerInnen verfügen über Kenntnisse bezüglich des Einsatzes verschiedener Kältemittel sowie über Hydraulik-Kenntnisse. Sie kennen die neuesten technischen Anforderungen und Standards. Zum Beispiel wird aus Gründen des Schutzes der Ozonschicht oft der Einsatz umweltfreundlicher bzw. klimaneutraler Kältemittel (Ammoniak, Propan etc) gefordert.

KälteanlagentechnikerInnen beraten Ihre KundInnen im Umgang mit der richtigen Handhabung der Kühlgeräte und -anlagen und führen regelmäßig In ...

Es ist wichtig, bereits vor der Ausbildung ein naturwissenschaftlich-technisches Verständnis und eine gewisse mathematische Begabung aufweisen zu können. Kernbereiche sind z.B. Thermik, Mechanik, Elektrotechnik, Technisches Zeichnen und Konstruktion.

  • Interesse an Schalttechnik, Messtechnik, Steuer- und Regelungstechnik
  • Körperliche Belastbarkeit: Montage schwerer Gegenstände
  • Handgeschicklichkeit
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten: Rufbereitschaft in Notfällen
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zu erfassen und diese verständlich zu kommunizieren
  • Verlässlichkeit: Einhaltung von Serviceterminen
  • Umgang mit Simulations- und Planerstellungstools wie MATLAB und CAD
  • Einhalten der Sicherheitsvorschriften und einschlägigen Normen der Branche

 

TechnikerInnen im Außendienst sind meist österreichweit tätig, das erfordert Reisebereitschaft für Service- und Montagearbeiten im In- oder Ausland. Für Beratung und Service ein sicheres und kundenorientiertes Auftreten erforderlich.

KälteanlagentechnikerInnen sind oft in Klein- und Mittelbetrieben des Gewerbes, die auf den Störungs- und Wartungsdienst in den Bereichen Kälte- und Klimatechnik spezialisiert sind, beschäftigt.

Gefragt sind KälteanlagentechnikerInnen sind vor allem in der Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie, Gastronomie, Getränkeindustrie (z.B. Brauereien, Molkereien), im Lebensmittelhandel, als KlimatechnikerIn in Gebäuden (z.B. Hotels, Krankenhäuser) sowie in der Fahrzeugtechnik und im Flugverkehr.

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich auch in den Serviceabteilungen von Industriebetrieben des Kühlanlagenbaus sowie in Kühl- und Lagerhäusern. Weiters können KälteanlagentechnikerInnen in größeren Verwaltungsgebäuden oder Krankenhäusern im Bereich der Haustechnik tätig sein.

Eine Herausforderung für die Kälte- und Klimatechnik liegt in der Verminderung des Energieverbrauchs. Gefragt sind daher Lösungsansätze für energieeffiziente Kälte- und Klimaanlagen und der hiermit verbundenen Reduzierung der CO2-Emissionen (Klimaschutz).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KälteanlagentechnikerIn", dem der Beruf "KälteanlagentechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

KälteanlagentechnikerInnen verfügen üblicherweise über eine abgeschlossene technische Ausbildung im Bereich Mechatronik, Anlagentechnik, Gebäudetechnik-HKLS (Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik, Lüftungstechnik, Sanitärtechnik), Elektrotechnik oder Elektronik. Wichtig sind Kenntnisse im Bereich elektronische Steuer- und Regeleinrichtungen.

HTL`s für Elektrotechnik oder Mechatronik bieten entsprechende Ausbildungen im Bereich Kälte- und Wärmepumpentechnik.

Ebenso werden Studiengänge angeboten, die klimatechnische Einrichtungen wie Klimaanlagen, Lüftungsanlagen, Wärmepumpen sowie kälte- bzw. klimatechnische Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen zum Thema haben. Beispiel: "Gebäudetechnik und Gebäudeautomation" (BSc); "Gebäudetechnik und Gebäudemangement" (MSc), beide an der FH Burgenland.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen im Bereich Gebäudetechnik. Ausstattung von Kühlanlagen und Kühltürmen für Kraftwerke und andere Anlagen, wie zur Wasserkühlung in der chemischen Industrie sowie Kühlung von Einkaufszentren, Sporthallen etc.

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen zum Beispiel als BereichsleiterIn, ProjektmanagerIn oder AbnahmentechnikerIn in der Abnahme von kontrollierten Wohnungslüftungs-Systemen.

Zudem kann eine Spezialisierung auf bestimmte Anlagen für unterschiedliche Zwecke (z.B. Spitäler, Schulen, technisch-industrielle Gebäude) angestrebt werden.

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